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Media Kit für Blogger | Freebie Designvorlage #blogmuse

Heute geht es nochmal um das Thema Media Daten bzw. Media Kit inkl. Vorlage für Blogger: Was muss rein und wieso? Zusätzlich zeige ich Dir einen Auszug aus meinen eigenen Media Daten, die ich an Unternehmen schicke. Die passende Vorlage dazu kannst Du Dir natürlich gerne wieder herunter laden.

Ich sage übrigens bewusst „nochmal“ und „gerne wieder“, weil das ja nicht das erste Mal ist, dass ich einen Blogpost mit Design Vorlage zum Thema Media Kit schreibe. Hier auf dem Blog gibt es bereits eine Vorlage zum Dowload meines früheren Media Kits. Und ich finde es unfassbar spannend, wie sich Look und Inhalte meines Kits innerhalb dieses einen Jahres verändert haben, wenn Du mal einfach nur die beiden Deckblätter vergleichst:

Vergleich-Media-Daten-Mohntage

Und für den Fall, dass Dir meine neue Vorlage rechts (besser) gefällt, kannst Du sie Dir auch dieses Mal wieder herunterladen (alle 5 Seiten). Bitte beachte jedoch, dass Du für die Bearbeitung der Datei Adobe Photoshop benötigst. Ich bin nicht sicher, ob sich die PSD-Datei auch mit GIMP öffnen und anpassen lässt. Beachte bitte auch, dass ich die Social Media Icons nicht in der Vorlage lassen konnte, da ich sie selbst gekauft habe und sie laut Lizenz des Designers nicht weitergeben darf. Du findest wunderschöne Icons jedoch schon ab 3-4 EURO bei creativemarket!

Was muss alles ins Media Kit?

Auch hier hat sich – mit wachsender Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Firmen – etwas getan. Denn wenn ich eines aus meinen bisherigen Kooperationen gelernt habe, dann ist es das: Firmen lieben es kurz, knackig und überzeugend. Lass uns deshalb mal schauen, was alles in Dein Kit hinein sollte:

Was bietest Du?

Auf meinem Deckblatt habe ich gleich mal gelistet, welche Formen der Zusammenarbeit ich anbiete und wie ich mit der Kennzeichnung von Werbung umgehe – nämlich eine Kennzeichnung direkt am Anfang des Posts und das Setzen aller Links auf nofollow (hier kannst Du nachlesen, wieso wir dazu gesetzlich verpflichtet sind!).

Zu meinen Leistungen zählen bei mir u.a.

  • Blogposts
  • Social Media Features
  • Videos
  • Event- und Messebesuche
  • oder Workshops, die ich halte.

Such Dir für Dein Media Kit Deine Stärken heraus und liste auch nur die Leistungen auf, in denen Du tatsächlich schon Erfahrungen sammeln konntest.

Wer bist Du? Worum geht es in Deinem Blog?

Fasse Deine Stärken und die Deines Blogs zusammen. Achte jedoch darauf, mit wem Du sprichst! Es genügt nicht, den About-Me-Text Deines Blogs zu kopieren. Das ist eine völlig andere Zielgruppe. In Deinem Media Kit geht es um Firmenkunden, die ihre Produkte bei Dir in guten Händen wissen wollen, nicht um Deine Leser. Konzentriere Dich deshalb darauf, herauszuarbeiten, was das Besondere an einer Zusammenarbeit MIT DIR ist. Welchen Vorteil hat das Unternehmen davon? Was ist Dein Alleinstellungsmerkmal? Was kannst Du – im Vergleich zu anderen Blogs – dem Unternehmen bieten? Sätze wie „Mein Blog bietet Dir/Ihnen das ideale Umfeld für…“ oder „Durch meinen Blog erreichst Du/ erreichen Sie eine kreative, motivierte Zielgruppe, die…“ gehören da definitiv hinein (formuliert in Deinem eigenen Stil versteht sich).

Vielleicht fühlt sich das im ersten Moment komisch oder „salesy“ an. Du darfst aber nicht vergessen, dass es hier wirklich darum geht, Dich und Deine Leistungen zu erfolgreich zu verkaufen. Es darf also schon ein wenig mehr Marketingsprech in den Text, als es auf Deinem Blog vermutlich normalerweise der Fall ist!

Was Du hier also herausarbeiten musst ist Dein sogenannter USP – Dein Unique Selling Point … oder auf Normaldeutsch: Dein Alleinstellungsmerkmal, das Dich deutlich vom Wettbewerb abhebt!

Wer ist Deine Zielgruppe?

Auch hier wird es spannend, denn so wie Du  haben auch Unternehmen eine Zielgruppe, für die sie ihre Produkte entwerfen. Da ist es doch selbstverständlich, dass sie schauen möchten, ob Deine Zielgruppe zu ihrer passt. Angeben solltest Du deshalb die demographischen Daten Deiner Zielgruppe:

  • das Alter (z.B. 18-25, 25-45, oder 55+)
  • das Herkunftsland in Prozent (wie viele stammen aus Deutschland, wie viele aus Österreich, Schweiz oder beispielsweise den USA)
  • das Geschlecht in Prozent (wie viele sind weiblich, wie viele männlich?)

 

Ausschnitt-Blogstatistiken-Mohntage-Media-Daten.png

Auszug aus meinem neuen Media Kit

Alle diese Daten kannst Du beispielsweise mit Hilfe von Google Analytics, Influencer DB und Similar Web auslesen. Um genaue Daten bei Similar Web ausspielen zu lassen, musst Du es allerdings mit Google Analytics auf Deinem Blog verbinden und Deine Seite so dort verifizieren lassen. Sonst sind die Zahlen zu ungenau. Die Anmeldung ist kostenlos und tatsächlich können alle – auch Unternehmen – über Seiten wie Similar Web prüfen, ob die Zahlen, die in Deinem Media Kit sind auch wirklich – zumindest ungefähr – hinhauen. Geh mal auf die Website und gib einen beliebigen Blognamen ein. Ist der Blog dort verifiziert, erhältst Du die genauen Daten. Deshalb gilt übrigens auch: Zahlen frisieren und höher ansetzen als sie tatsächlich sind, bringt so gut wie gar nichts! Das kann nämlich – nicht nur mit Similar Web – ganz leicht geprüft werden.

Reichweite, Follower und Besucher

Nicht der alleinige, aber ein mit entscheidender Faktor für eine Kooperation sind Reichweite, Besucherzahlen und (Social) Follower Deines Blogs. Die müssen also aktuell immer mit in Dein Media Kit hinein! Reichweite und Unique Visitors (Besucher auf dem Blog) lassen sich über Google Analytics bzw. Deine Blogstatistik abrufen. Die (Social) Follower suchst Du Dir über Deine sozialen Netzwerke und Deine Blogfollowerzahl (RSS Feed, Mail usw.) zusammen. Hast Du einen Newsletter? Gib auch das mit an und ergänze die Zahlen in Deinem Kit.

Tipp für Blogger, die gerade erst anfangen

Vielleicht fragst Du Dich jetzt: Was zur Hölle mache ich, wenn meine Reichweite noch nicht so groß ist? Da gibt es einen ganz einfachen Trick, der Unternehmen trotz geringer Reichweite zeigen kann, dass Du und Dein Blog genau richtig sind: Zeige Dein Wachstum! Das habe ich nämlich in meinem Media Kit in den Anfängen gemacht, als meine Reichweite noch klein war. Ich habe eine monatliche Wachstumskurve dargestellt, um zu zeigen, dass mein Blog natürlich und vor allem kontinuierlich wächst – auch was die Social Follower angeht.

Auszug-altes-Media-Kit-Mohntage

Auszug aus meinem alten Media Kit

Du kannst also beispielsweise Deine Followerzahlen des vorherigen Monats gemeinsam mit denen des aktuellen Monats in einem Balkendiagram darstellen. Passen Nische und Tone of Voice (also Deine authentische Art zu schreiben und zu fotografieren) dann noch mit den Vorstellungen des Unternehmens zusammen, kann es nämlich sehr gut sein, dass sie sich für Dich entscheiden auch wenn Du „noch klein“ bist, weil sie glauben, dass Du weiter wachsen wirst und sowieso schon gute Arbeit leistest!

Arbeitsbeispiele & Kooperationspartner

Unternehmen haben meist nicht die Zeit, sich durch Deinen Blog zu klicken, um nach Kooperationen zu suchen. Präsentiere ihnen deshalb Deine besten Werke bisheriger Kooperationen. Verlinke die Bilder direkt zum Blogpost, so sparen Unternehmen Zeit und können sich weitere Arbeitsproben anschauen.

Media-Kit-Mohntage-neu-4.jpg

Meine Seite mit einer Auswahl bisheriger Kooperationen

Tipp für Blogger, die gerade erst anfangen

Vielleicht fragst Du Dich jetzt wieder: Wie zur Hölle soll ich Kooperationen angeben, wenn ich noch nicht eine Kooperation hatte? Auch hier habe ich einen wasserdichten Tipp für Dich: Suche Dir Deine Lieblingsbeiträge heraus, die Deinen Blog am besten repräsentieren. Das sind auch Arbeitsproben. Nur eben unbezahlte 😉

Eine Preisliste

Last but not least reden wir noch einmal über das liebe Geld. Du kennst mich! Ich rede da gerne und vor allem offen drüber. Eine Preisliste kam bei mir jedoch erst kürzlich durch den Austausch mit anderen Bloggern dazu. Bisher dachte ich nämlich immer, dass das ggf. falsche Signale sendet und ich Angebote doch lieber individuell berechnen möchte (wie man als Blogger sein Honorar berechnet, kannst Du hier lesen).

Trotzdem habe ich die Preisliste schätzen und lieben gelernt, denn sie erspart mir Arbeit. Warum? Weil ich darin angebe, wo meine Preise beginnen. Ich habe also eine Liste erstellt für Blogposts, Blogposts mit Videomaterial und Social Media Features und zu den jeweiligen Posten meinen Startpreis angegeben. Dazu habe ich einen Hinweis geschrieben, wie sich das Angebot zusammensetzt und dass ich für jede Kooperation natürlich ein individuelles, passgenaues Angebot für die jeweilige Firma erstellen werde.

Trotzdem hilft mir das beim Aussieben, denn wenn ich von Anfang an zu teuer bin, brauche ich mir nicht die Mühe machen, ein detailliertes Angebot mit Kostenvoranschlag auf den Weg zu bringen. (Wie man ein Angebot erstellt, kannst Du hier lesen.)

Wünschst Du Dir mehr Design Vorlagen?

Da ich merke, dass mir das Gestalten von Media Kits oder generell Design Vorlagen richtig großen Spaß macht, hier meine Frage an Dich: Möchtest Du mehr Design Vorlagen haben (wie beispielsweise Media Kit Templates)?

Media-Kit-fuer-Blogger-Vorlage-Freebie-zum-Download-Mohntage-Blog-Pinterest

Noch Fragen?

Ich hoffe sehr, dass Dir der Beitrag gefallen und ein wenig weitergeholfen hat. Denk daran, dass Du Dir die Vorlage des Media Kits herunterladen kannst und löchere mich mit allen Fragen, die Dir zu dem Thema so einfallen. Du kennst mich: Ich antworte so schnell ich kann!

Hab einen tollen Tag und bis zum nächsten Mal!

 

 

 

14 Kommentare

  1. Von Lisa (Mein Feenstaub) las ich vor einigen Wochen einen Beitrag zum Mediakit und habe daraufhin angefangen, an einem eigenen zu arbeiten – aber bis auf ein paar Absätze über mich und Habutschu ist noch nicht viel draus geworden. Mal sehen, ob dein Post nun Arschtritt genug ist, das endlich mal in Angriff zu nehmen 😉 Wobei ich ja eigentlich gerade keine Zeit für sowas habe…

    Deine Vorlage kann ich ja leider nicht runterladen – kein Geld für Photoshop 😉

    Kurz und knackig klingt für mich schon nach einer Herausforderung… ich kann mich nicht kurz fassen 😀

    Deine Tipps gefallen mir aber echt gut und die genannten Punkte klingen einfach echt schlüssig – nur frage ich mich gerade, was ich nach 4 Jahren ohne viele Leser und ohne Wachstum machen soll…

    Und auch das mit den Arbeitsbeispielen ist eben schwer, wenn man bisher keine Kooperationen machen konnte… aber das sind wohl Probleme, die die meisten nicht haben, die ein Media Kit basteln. Lieblingsbeiträge sind aber eine tolle Idee, danke!

    Also deine Lösung für die Preisfrage gefällt mir sehr gut! Ärgerlich ist es nämlich sicher, wenn du dir Mühe machst und dann springen die Leute nur ab, weil sie nicht so viel Geld investieren wollen.

    Liebe Grüße

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    • Hey Tabea, ich habe mittlerweile mal getestet und Du kannst die Vorlage auch mit dem kostenlosen Programm GIMP bearbeiten. Die Vorlage enthält keine Smartobjekte. Nur die gehen bei GIMP nicht. Alles andere müsste sich bearbeiten lassen.

      Dass Du mit Deinem Blog gar nicht gewachsen bist, kann ich mir vorstellen. Und es kann wirklich sein, dass Du in den sozialen Medien aktiver werden musst, um zu wachsen. Es gibt großartige Blogs, von denen keiner etwas weiß, weil sie im Social Web quasi unsichtbar sind. Hast Du Dir dazu denn nochmal ein paar Gedanken gemacht, welcher Kanal Dir eher zusagen würde? Pinterest eventuell? Da gibt es ja alle möglichen Themen 😉

      Bei den Arbeitsbeispielen kannst Du wirklich Deine Lieblingsposts nutzen, um Deine Stärken zu zeigen. Jeder fängt mal an und Content ist Content. Du zeigst, was Du drauf hast.

      Und ja, ich habe lange ohne Preisliste gearbeitet und Angebote geschrieben, was ja auch nicht in 5 Minuten erledigt ist, nur um dann gesagt zu bekommen … och ne, zu teuer. Und das nervt mich ja schon. Die Preisliste ist da wirklich nochmal eine große Hilfe. 🙂

      Liebe Grüße,
      Yvonne

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    • Vorlage geht nicht, weil kein Geld, Arbeitsbeispiele geht nicht, da keine Kooperation- es gibt immer Möglichkeiten- auch ohne Geld- lese hier nur was nicht geht. War gerade kurz auf deiner Seite. wollte etwas liken, schreiben wollte ich jetzt nicht extra- dafür nun hier^^ – denke nicht, dass ein Like-Button nun die Ladezeit um soviel verlängert. Abgesehen davon, für wen möchtest du schreiben, für dich oder für Andere? 😉 glg und noch einen strahlenden Tag- Herta

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      • Hey Herta, die Vorlage lässt sich auch mit dem kostenlosen Programm GIMP bearbeiten und anstelle von Arbeitsbeispielen kannst Du Lieblingsblogposts nehmen. Darin zeigst Du ja auch, was Du kannst. Das mit dem Like-Button und dem „was nicht geht“ verstehe ich nicht so ganz 🙂 da stehe ich gerade auf dem Schlauch. Aber wenn ich schreibe, schreibe ich für mich und andere. Ich schreibe über das, was ich ausprobiere, bastle, backe, koche und teile es mit allen, die Lust haben es nachzumachen. Also Hälfte-Hälfte 😉 Liebe Grüße, Yvonne

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      • Hey, Yvonne, Antwort bezog sich auf den vorigen Kommi von Tabea 😉 . Das mit dem Button, dachte, iwo gelesen zu haben, dass Du es Dir überlegen solltest einen like Button hinzuzufügen, dir aber nicht sicher warst, ob es ok ist, vllt hab ich mir hier aber auch nur vertan ^^ Danke für die liebe Antwort – lg

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  2. Pingback: Sonntags Top 7 #75 | antetanni sagt was | antetanni

  3. Ein spannender Beitrag von dir, danke dafür. Da folge ich doch deinem schönen Blog gleich mal, das sieht so aus, als würde ich hier noch viele nützliche Sachen finden. Viele Grüße

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