Kolumne
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Oh Baby! Ich bin schwanger

Dass es in den vergangenen Wochen so verdächtig ruhig auf dem Blog war, ist Dir ja sicherlich schon aufgefallen. (Ich habe mich über jede einzelne Nachfrage, ob es mir gut geht soooo gefreut!) Und jetzt kann ich es Dir auch endlich erzählen: Der Grund für die Zwangspause ist ungefähr so groß wie eine Erbsenschote (wobei das sicherlich auch schon wieder mehr geworden ist), vollführt die unglaublichsten Flashdance-Moves und ist das größte kleine Wunder, das mir in meinem Leben bisher begegnet ist: Ich bin schwanger.

Der Weg dahin war jedoch alles andere als leicht. Im Gegenteil: Er war tränenreich, enttäuschend, zermürbend, körperlich wie seelisch unfassbar belastend und hat sogar Freundschaften auf die Probe gestellt.

Mach Dich also darauf gefasst, dass es heute ein gutes Stück persönlicher auf dem Blog wird als normalerweise.
(Mit viel Text … ähem … Du kennst mich. Der Teddy ist übrigens genauso alt wie ich. Den habe ich von meiner Mama zur Geburt bekommen.)

Ich möchte das aber mit Dir teilen, denn ich weiß, dass ich nicht die Einzige bin, deren Weg so steinig war bzw. ist. Es spricht nur leider kaum jemand offen darüber und ich glaube genau das ist falsch. Denn mir hat es geholfen mich mit mir wichtigen Menschen auszutauschen, wie es mir geht. Darüber zu reden war ein wichtiger Teil meines Heilungsprozesses und kein Gefühl ist so gut wie die Gewissheit, von einer anderen Betroffenen oder einfach nur einem lieben Menschen verstanden zu werden.

Das Leben durchkreuzt die besten Pläne

Lass uns aber mal von vorne beginnen. Ich habe immer schon gerne geplant. Fühlt sich doch auch viel besser an, einen Plan zu haben für die großen Meilensteine, oder? Studium, Job, ein Zuhause, der Lieblingsmensch… irgendwann dann Kinder kriegen. Ich habe das große Glück, dass alles immer wunderbar funktioniert hat und der Lieblingsmensch dieselben Ziele und Wünsche für ein gemeinsames Leben teilt.

Womit wir nicht gerechnet hatten, war die Diagnose meiner damaligen Frauenärztin: Verkapselte Eierstöcke, Endometriose, zu starke Zystenbildung, rien ne va plus … meine Chancen auf ein Kind? 5% und drunter. Das saß.

Ich weiß nicht, ob Du das Gefühl kennst, aber an diesem Tag und auch in den Wochen, Monaten und Jahren danach habe ich überall nur Mamas, Schwangere, Babys und Plakate der Kinderwunschklinik gesehen. Sicherlich waren die immer schon da, aber für mich fühlte sich das an als würde mir das Leben einen Hieb in die Magengrube nach dem anderen verpassen und mich „absichtlich“ dem aussetzen, was ich nicht haben kann.

Meine erste Reaktion nach dem Schock: Konfrontation. Ich wollte mit offenen Karten spielen. Den üblichen nervenden Fragen, die man ab Anfang 30 bekommt – „Wann ist es denn bei Euch soweit?“ – wollte ich mit brutaler Ehrlichkeit begegnen … und das habe ich auch getan. „Wir können ziemlich sicher keine Kinder kriegen.“ oder „Wir wollen keine Kinder.“ war meine Antwort auf besonders dreiste Fragen, denn ich hoffte, dass sie dann direkt aufhören würden.

Das Muddi-zilla-Universum

Nimm mir diese Überschrift nicht übel, aber es existiert tatsächlich. Es gibt Frauen bzw. Eltern, für die es ab dem ersten Kind oder ab einem gewissen Augenblick im Leben nur noch DIESES EINE THEMA und scheinbar keinen anderen lebenswerten Sinn der eigenen Existenz mehr gibt. Und das waren meine härtesten Kritiker. Denn womit ich nicht gerechnet hatte, war die Blase, die ich mit meinen Antworten für diese „Spezies Mensch“ zerplatzen ließ. Mir begegneten Unverständnis, völlige Fassungslosigkeit, überschwängliches Mitleid, Cheerleader-artige Motivationsreden und Misstrauen. Meine Favoriten:

  • Magst Du keine Kinder? (*verächtlicher Unterton*) Hätte ich ja jetzt nicht von Dir gedacht.
  • Oh, was machst Du denn dann jetzt? Mein Leben wäre ja gelaufen.
  • Das ist ja furchtbar. Da entgeht Dir etwas sooooo Schönes.

Ungeschlagen an der Spitze ist und bleibt jedoch das Cheerleading: „Ach was, ich bin mir gaaaaaaaanz sicher, dass das bei Euch beiden auf jeden Fall auch noch klappt.“

Dieser Satz hat mich – je öfter ich ihn gehört habe – innerlich so sehr auf die Palme gebracht, dass ich Lust hatte, meinem Gegenüber das Gesicht zu zerkratzen. Natürlich war das – größtenteils – alles nicht böse, sondern aufmunternd gemeint.

Aber das, was eine Frau in meiner damaligen Situation am wenigsten braucht, ist der Zuspruch von (werdenden) Eltern, die sich soooo sicher sind, dass sie im Vergleich zum ärztlichen Befund Recht haben.

Wenn man weiß, dass es nahezu unmöglich ist bzw. 95% gegen sich hat, will man nicht hören, dass es gaaaaanz sicher klappt. Denn das ist eben einfach nicht der Fall. Nichts ist sicher und das tut verdammt weh, wenn der Plan bisher ein anderer war.

Mich hat es damals schockiert, wie man als Frau Anfang 30 gesehen wird, wenn man entweder sagt, dass man keine Kinder bekommen kann oder möchte. Keine Kinder bekommen zu können wird ja wenigstens noch mit mitleidsschwangerem Verständnis quittiert, während Frauen, die keine Kinder wollen, direkt den Stempel „Kinderhasser“ aufgedrückt bekommen. Und ich frage mich wirklich, wieso das so ist!

Fußt die weibliche Existenzberechtigung denn ausschließlich und allein darauf, Mutter zu sein? Im Muddi-zilla Universum war das leider voll und ganz der Fall. Alle die nicht dazu gehören oder dazu gehören wollen, werden ausgegrenzt.

Kinderwunsch um jeden Preis? Nein, danke!

Oh-Baby-Pills

Auch dieser Entschluss hat mich eine Menge Kraft und Mut gekostet, aber nachdem eine meiner besten Freundinnen ein Jahr lang erfolglos mit Kinderwunschbehandlung durch die Hölle gegangen ist und ich mir angelesen habe, wie stark die Belastung für den eigenen Körper ist, was man alles an (operativen) Eingriffen über sich ergehen lassen und welchen gesundheitlichen Risiken man sich aussetzen muss, stand für mich fest, dass weder mein Körper, noch meine Seele dieser Belastung standhalten würden. (Falls Du mehr zu diesem Thema lesen möchtest, kannst Du das hier tun.)

Obwohl ich das Gefühl hatte, eine Chance nicht zu nutzen, die vielleicht meine einzige sein könnte, wusste ich, dass mein Körper an seine Grenzen kommen würde. Ich war doch eh schon durch das emotionale Auf und Ab an meiner maximalen Belastungsgrenze. Und auch wenn der Entschluss, diese Tür zu schließen sehr weh getan hat, war es doch irgendwo auch ein Befreiungsschlag und eine Entscheidung FÜR mich und meine Gesundheit. Denn ich wollte in erster Linie, dass es mir endlich wieder gut geht!

Bin ich kaputt?

Diesen Gedanken konnte ich trotzdem nicht abschütteln, denn was war das schon für ein Körper, der bei diesem letzten, mir wichtigen Wunsch nicht mitmachen wollte? Wieso passiert mir das? Womit habe ich das verdient? usw.

Steckt man erst einmal in dieser Wieso-Spirale ist es unglaublich schwer dort wieder heraus zu kommen. In diesem Augenblick war ich unfassbar dankbar dafür, dass mein Lieblingsmensch der ist, der er ist. Denn meine größte Angst war, dass die Tatsache, dass ich vermutlich keine Kinder bekommen kann, Uli aber schon, unsere Beziehung belasten würde. „Ich will Kinder mit Dir.“, war seine Antwort. „Also adoptieren wir. Dann bist Du Mama und ich Papa. Dann sind wir eine Familie. Das will ich.“

Selbst jetzt, wenn ich es aufschreibe, stehen mir Tränen in den Augen. Denn in diesem Augenblick war es für mich nicht mehr so schlimm. Ich hatte nicht mehr das Gefühl falsch oder kaputt zu sein. Und mir wurde klar, dass ich Mutter sein kann, wenn ich das möchte und dass der einzige Unterschied der ist, dass mein Kind nicht durch mich, sondern zu mir kommen würde.

Eine zusätzliche Motivation in dieser Zeit war mir eine meiner Lieblingsbloggerinnen aus den USA: Kelly von Studio DIY. Sie hat einen ähnlichen, wenn nicht sogar schwereren Weg hinter sich gebracht und vor gut 4 Monaten einen wundervollen kleinen Jungen namens Arlo adoptiert. Ihre Offenheit und Ehrlichkeit darüber, wie es ihr geht, hat mir Mut und Kraft gegeben, denn ich hatte das Gefühl, nicht (mehr) allein zu sein.

Selbstachtung und Mitgefühl in der Balance

Oh-Baby-Vertraute-Person

Photo by Ben White on Unsplash

Besonders hart wurde es für mich dann jedoch noch einmal, als drei meiner engsten Freundinnen kurz hintereinander schwanger wurden. Ich war hin und her gerissen. Schließlich wollte ich ja für sie da sein, musste aber stark darauf achten, nicht selbst an der ganzen Freude zugrunde zu gehen. Update um Update, Ultraschallbild um Ultraschallbild habe ich mich mitgefreut, bis ich mir irgendwann ein Herz gefasst und ihnen gesagt habe, dass das für mich schwer zu ertragen ist. Von diesen drei Freundinnen sind mir zwei erhalten geblieben, weil wir tatsächlich einen Weg finden konnten, mit der Freude der einen und dem Schmerz der anderen so umzugehen, dass es die Freundschaft nicht über die Maßen belastet. (Wobei ich dazu sagen muss, dass die dritte Freundschaft sich sowieso auseinanderdividiert hat, auch ohne Baby. Das passiert manchmal.)

Und bitte versteh‘ mich nicht falsch, ich verstehe mittlerweile sehr gut, wie schwer das für beide Seiten ist, das Gefühl zu haben, nicht für die Freundin da zu sein oder ihr umgekehrt mit der eigenen Freude über die (erste) Schwangerschaft weh zutun. Ich glaube aber fest daran, dass es gerade dann wichtig ist, zuallererst in sich hineinzuhören und zu überlegen, wie viel man als Betroffene geben kann. Wir haben viel geredet, darüber, wie es uns damit geht und die Absprache, die wir letztendlich getroffen haben, dass ich selbst nachfrage „was es Neues gibt“, wenn ich mich gut fühle oder meine Freundin mich fragt ob heute ein „guter Tag ist“, um ein bisschen zu erzählen, hat zwei für mich wichtige Freundschaften gerettet.

Mein 5% Wunder

Und nun ist das, von dem ich dachte, dass es unmöglich ist, eingetroffen: schwanger sein. Ich erinnere mich noch genau wie viel Angst ich davor hatte, einen Test zu machen. Denn durch die Verkapselung und die Zysten war ein ausbleibender Zyklus eher normal und nichts „Auffälliges“. Aber, da war es, mein 5%-Wunder … nach so langer Zeit, in der gehofft, gebangt, geweint und innerlich eigentlich schon damit abgeschlossen wurde. In der wir nämlich letztendlich beschlossen hatten, erst einmal Gras über das Ganze wachsen zu lassen, uns zu den Katzen noch einen zuckersüßen Hund zuzulegen (hallo Mona) und viel Urlaub zu machen.

Vielleicht war es auch genau das … dieses gedankliche Loslassen, das den Druck genommen hat, unbedingt schwanger werden zu wollen/müssen. 

Und ich kann Dir sagen: Ganz loslassen funktioniert trotzdem nicht. Es tut irgendwann einfach weniger weh und man beginnt sich darüber zu freuen, was man hat. Aber die Frage nach dem Ob und dem Wann bleibt trotzdem immer im Hintergrund … wie ein kleiner spitzer Stein im Schuh, den man manchmal merkt, beim Laufen.

Du kannst Dir also vorstellen, wie mir das Herz geklopft hat. Und tatsächlich war mein erster Gedanke: Der Test ist falsch. Das kann nicht richtig sein!

Deshalb ist meine schönste Erinnerung an diesen Tag nicht etwa das Plus auf dem Stäbchen, sondern die Reaktion meiner Mama, die ich direkt aus dem Bad angerufen habe. Die war noch an der Arbeit und konnte mich durch den Lärm im Laden kaum verstehen. Und weil sie sich nicht sicher war, was ich da gerade erzählt hatte, brüllte sie kurzer Hand: „Seid mal alle ruhig, ich glaube ich werde Oma!“ Der ganze Laden inkl. Kunden hat gejubelt und für mich war es in dem Moment irgendwie ein bisschen realer.

Gewissheit hatten wir dann, als der erste Ultraschall anstand und mein jetziger Frauenarzt schmunzelnd auf den Bildschirm deutete: „Schauen Sie mal. Da ist die Fruchthöhle. Das ist der Rücken, das der Kopf. Alles ist so wie es sein soll.“

Bisher dachte ich ja immer, dass dieses heulend auf den Bildschirm starren eine Erfindung aus Hollywood ist. Aber als wir sehen konnten, wie dieses kleine Herz da im Dunklen kräftig und regelmäßig schlägt, haben wir genauso weinen müssen.

Und jetzt?

Jetzt sitze ich hier und hoffe, dass alles Weitere auch gut geht und die letzten 189 Tage der Schwangerschaft problemlos(er) verlaufen als der Start. Denn in den letzten 12 Wochen haben mich starke Übelkeit und Erbrechen gebeutelt. Aber … so wie es viele vorhergesagt haben … geht es mir seit Ende der 12. Woche eeeetwas besser und ich habe ein paar tolle Tipps und Tricks gefunden, die tatsächlich bei Hyperemesis helfen. (Die schreibe ich auch einfach mal zusammen, in einem neuen Beitrag).

Und natüüüürlich wird es auf dem Blog auch eine DIY Baby Rubrik geben, mit schönen DIYs, Strick- und Nähanleitungen, Partyideen … oh man … ich möchte sooooo viel selbst machen für das Mohntags-Baby! Der Knirps kommt im Januar! Was meinst Du, was ich da alles stricken kann!

Ich muss nur erstmal wieder zu Kräften kommen, denn wenn mir nicht schlecht ist, bin ich steinmüde.

Aber ich weiß, wofür und weshalb ich mich schlapp und stellenweise elend fühle … und das macht es ein bisschen erträglicher, denn die Freude überwiegt und gibt Kraft. 🙂

Ich wollte Dir aber auch aus einem anderen Grund erzählen, welchen Weg ich hinter mir habe. Denn vielleicht steckst Du in einer ähnlichen Situation oder kennst jemanden, dem es ähnlich geht. So oder so hoffe ich, dass Du Dir aus diesem Blogpost etwas mitnehmen kannst … selbst wenn es nur ein wenig mehr Bewusstsein für die Situation ist, in der Frauen stecken, deren Kinderwunsch (lange) unerfüllt bleibt. Denn aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass ein Großteil der Gesellschaft nicht so aufgeschlossen und verständnisvoll ist, wie er in der heutigen Zeit sein sollte! Dass es hilft, darüber zu reden und Menschen zu finden, die in einer ähnlichen Situation stecken oder aufrichtiges Verständnis zeigen. Hier gilt absolut: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Und wäre ich damit allein gewesen oder hätte ich nicht darüber sprechen können, hätte ich die letzten Jahre wohl weitaus weniger unbeschadet überstanden.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, was nun noch alles auf mich zukommt und wie mein Leben sich verändern wird.

Hab einen wundervollen Tag und bis zum nächsten Mal!

56 Kommentare

  1. Liebe Yvonne,
    wie wundervoll – und der Sinn des Wortes war noch nie so wahr!
    Jetzt, wo ich die Geschichte und den schmerzhaften Weg zu Deinem 5%-Wunder kenne, freue ich mich noch mehr für Euch! Ich ziehe den Hut davor, dass Du so ehrlich und offen damit umgehst, denn ich bin ganz sicher, dass Du viele in einer ähnlichen Situation erreichen kannst, die für jede Unterstützung dankbar sind. Und wie Du sagst, manchmal hilft es schon zu wissen, dass da draußen noch andere sind, denen es ähnlich geht. Denn ein Kind zu bekommen, ist leider manchmal alles andere als einfach und selbstverständlich.
    Von hier aus sind alle Daumen und Pfoten gedrückt, dass Du den Rest Deiner Schwangerschaft genießen kannst und Ihr im Januar Euer Mohntagsbaby in die Arme schließen könnt!
    Ganz, ganz liebe Grüße nach Mainz!
    Marion

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  2. Ich bin ja eigentlich absolute stille Leserin und schaue nur ab und zu vorbei, aber gerade habe ich einfach nur unglaubliche Freudentränen in den Augen! Ich freue mich sehr für euch! Euch dreien wünsche ich alles alles erdenklich Gute 🙂 Ich bin schon sehr gespannt auf deine DIY Baby Rubrik & was du alles hübsches zaubern wirst! & insgeheim freue ich mich auch schon auf den Tag, an dem es vielleicht auch bei mir soweit sein wird 🙂

    Liebst, Aileen

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  3. Ich gratuliere Euch von ganzem ❤️en- & mit Tränen in den Augen. Ich kenne diese Frage nach dem „Warum“ auch & auch die Wut auf den eigenen Körper, der einfach nicht so will (wenn auch aus einem anderen Grund). Daher freut es mich umso mehr, von dieser Wendung bei Euch/Dir zu lesen. Ich wünsche Dir eine tolle (energiereichere) Restschwangerschaft.
    LG Jusu

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    • Liebe Jusu. Vielen Dank für Deine lieben Worte und dass Du darüber schreibst wie es Dir geht. Das bedeutet mir viel und ich freue mich wirklich sehr über Deinen Kommentar 💗

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  4. Liebe Yvonne,
    ich merke bei solchen Texten immer, dass ich zu nah am Wasser gebaut bin und immer direkt heulen muss ;). Eine traurige und zugleich sehr schöne Geschichte hast du da aufgeschrieben.
    Ich bin glücklicherweise noch nicht in der Mit-Anfang-30-muss-man-Kinder-haben-Fragerei drin, wahrscheinlich weil ich alleine lebe und/oder es sich niemand traut zu fragen ;).
    Früher war es für mich immer klar, dass ich Kinden haben möchte. „Ohne Kinder wäre das Leben ja total sinnlos.“ Inzwischen sehe ich es für mich persönlich nicht mehr so. Ist mit Sicherheit ein wenig den Single-Umständen geschuldet, aber mir geht es trotzdem sehr gut damit. Allerdings auch erst seit gut anderthalb Jahren, vorher hatte ich das auch immer im Hinterkopf. Es war für mich befreiend zu merken, dass ich nicht zwingend Kinder haben muss um glücklich zu sein, kann natürlich euch aber auch sehr gut verstehen, weil es euer Herzenswunsch war!
    Ich finde das Wichtigste ist immer Leben und Leben lassen. Wenn all deine Freundinnen Kinder haben möchten und du nicht, dann ist das so. Und wenn niemand ein Kind will und du schon, dann ist das auch so. Es ist schließlich dein Leben. Inzwischen verkneife ich mir diese „Wann ist es bei euch soweit“-Frage auch immer, die man ja doch manchmal automatisch stellt. Denn es kann immer eine Story wie deine dahinterstehen. Oder wie meine ;).
    Ganz liebe Grüße und auf dass es euch weiterhin gut geht!
    Marileen

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    • Liebe Marileen. Vielen Dank für Deinen Kommentar und das Teilen Deiner Erfahrungen. Ich bin ganz Deiner Meinung. Das eigene Wohlbefinden muss im Vordergrund stehen. Die Fragen sind sicherlich auch nie böse gemeint. Aber die Erwartungshaltung und Selbstverständlichkeit mit denen man wieder und wieder drauf gestoßen wird sind oft unüberlegt. Vor allem die bewusste Entscheidung keine Kinder haben zu wollen irritiert so viele und die Reaktionen finde ich oft unmöglich. Deswegen freue ich mich so darüber dass der kleine Mutsprung den ich beim Veröffentlichen gewagt habe so gut angenommen wird 😊💗 Ganz liebe Grüße!

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  5. Hallo Yvonne, ❤️ Herzlichen Glückwunsch ❤️❤️❤️ Jetzt habe ich einen dicken Kloß im Hals und Tränen in den Augen. Das was Du / Ihr durchgemacht habt , das haben wir hinter uns . Nur die 5% , es sollte nicht sein. Daher freue ich mich um so mehr für euch. Glaub es mir . Auch heute werde ich noch gefragt .. habt ihr keine Kindern? Und ich werde nächste Woche Mittwoch 50! Dieser Stachel sitzt immer . Und wenn dann noch der Satz kommt. Kann man halt nichts machen und Nacht euch das Leben weiterhin schön. Dann würde ich heute noch oft , fiese Antworten geben. Aber ich habe wirklich keine Kraft mehr dazu . Liebe Grüße, elke

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    • Liebe Elke. Danke für deine Offenheit. Das berührt mich sehr. Ich kann das gut verstehen und ich wünsche dir dass du auch weiterhin deinen Weg finden wirst, um damit so umzugehen, dass es für dich bzw. für euch richtig ist. Auf dreiste Frager würde ich da wenig Rücksicht nehmen. Fühl dich gedrückt. Liebe Grüße

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  6. Liebe Yvonne, eigentlich hatte und habe ich deinen Blog wegen deinen DIY-Ideen abonniert. Ich habe immer nur stumm mitgelesen. Aber diesen Blog-Eintrag, diesen wunderbaren und ehrlichen Blog-Eintrag will ich nicht unkommentiert lassen. Vielen Dank für deine Worte und ich wünsche euch alles Gute und dass du die restliche Schwangerschaft ohne große Übelkeiten überstehst. Ich bin eher Nicht-Betroffene, auch wenn ich meinen Kinderwunsch nicht erfüllen konnte… aber das lag eher an meinen eher unguten Partnerauswahlmodalitäten 😀
    Aber du hast mich indirekt doch angesprochen, weil das „loslassen“ für mich ein wichtiges Thema ist und du hast mir guten und wichtigen Input gegeben. Dafür danke ich dir recht herzlich und fühle dich umarmt.
    Liebe Grüße, Fränzi

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    • Liebe Fränzi. Vielen lieben Dank für Deine Worte. Ich freue mich sehr, dass Du Dir aus dem Beitrag etwas mitnehmen konntest. Bei allem was man da durchlebt, ist es wichtig, dass das eigene Wohlbefinden im Vordergrund steht. Liebe Grüße

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  7. Liebe Yvonne,
    Ich freue mich sehr für dich/euch und wünsche dir von Herzen, dass deine Schwangerschaft und die Geburt zu einem schönen Teil deines Lebens wird. Ich habe 8 eigene Kinder und möchte keines von ihnen missen. Jedes neue Leben ist eine Große Freude für sich allein.

    Alles Liebe
    Silvia

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    • Liebe Silvia. Vielen lieben Dank. Und wow, 8 Kinder. Das stelle ich mir toll aber auch anstrengend vor. 😊 Mein Papa hat 11 Geschwister, ein paar davon Halbgeschwister und ich genieße die Familientreffen immer sehr, auch wenn sie selten sind. 😊💗

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  8. Tabea sagt

    Irgendwie verschlägt mir der Post die Sprache… Es freut mich so sehr, dass für dich ein so größer Wunsch noch in Erfüllung geht…
    Aber sein Weg der Verzweiflung ist echt ebenfalls bewegend und hat viel Mitgefühl in mir beim Lesen ausgelöst. Ich finde es ja immer schrecklich, wenn Paare von außen unter Druck gesetzt werden – und dann erst Recht, wenn die arme Frau gar nicht schwanger werden kann.

    Also – ich wünsche dir eine angenehme Schwangerschaft 🙂

    Liebe Grüße

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    • Liebe Tabea, vielen lieben Dank. Ja, der Weg war nicht so einfach, aber egal welches Ende es genommen hätte wäre ich ja Mama geworden. Entweder durch ein eigenes Kind oder Adoption. 😊 aber ich gebe Dir absolut Recht, dass der Druck von außen oft viel zu heftig und unbedacht ist. Jetzt sind wir aber erstmal gespannt, was noch alles auf uns zukommt. 😅 Liebe Grüße

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  9. Ich habe eigentlich mit der ersten Zeilen angefangen zu heulen und bis zum Schluss nicht mehr aufgehört! Mein keine-Ahnung-wie-viel-Prozent-Wunder sitzt auf meinem Schoß und quengelt, weil es seinen Vormittagsschlaf braucht 🙂 Zwischendurch waren mal 0% angesagt, dann wieder 10, aber nie hat ein Arzt gesagt, das wird kein Problem sein.
    Deswegen konnte ich die ganze Zeit nur heftig nicken, als ich deinen Artikel gelesen habe! Die Cheerleader sind auch mein größtes Problem gewesen. Als würde ich mich einfach nicht genug anstrengen. Ich mache gar nichts anderes als mich anzustrengen! Auch bei uns gab es viele Babys kurz vor und mit unserem. Und auch wenn der Minimensch jetzt fröhlich hier sitzt, möchte ich doch jedes mal jemandem richtig weh tun, wenn ich den Satz höre „ach wir haben es einfach mal versucht, hat direkt geklappt“ oder auch „wer kann denn ahnen, dass das so schnell klappt“. Zuhause hab ich fast immer geweint und der Mann im Haus war ähnlich hilflos.
    Und es war wie bei dir, das Loslassen hat geholfen. Das wusste ich auch schon, als ich es noch nicht geschafft hatte. Ständig denkt man „du darfst es nur nicht so verbissen wollen“. Aber wie soll das gehen? Man will es ja unbedingt…

    Also ich danke dir für deine Ehrlichkeit und du hast recht, es wird eigentlich nicht darüber gesprochen… Ich hab es auch nicht getan, erst im Nachhinein, als es endlich geklappt hat. Und ich gratuliere euch ganz herzlich! Ab jetzt kommen andere nervige Fragen und Kommentare auf euch zu o.O Also fang schon mal an, auf diversen Mamiblogs zu lesen 😉 (Und glaube nicht, die Leute fragen, bevor sie deinen Bauch anfassen! Irgendwie schafft es dein Bauch bald ziemlich schnell, zu öffentlichem Gelände zu werden. Aber ich habe auch ein Winterbaby und muss sagen, sobald es draußen kälter und die Mäntel dicker werden, wird das ein bisschen besser.)

    Liebe Grüße und alles Gute
    Claudia

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    • Liebe Claudia. Wow, vielen lieben Dank, dass Du das geteilt hast. Ich freue mich für Euch und über den kleinen quengelnden Minimenschen! Und ja, diese Sprüche kenne ich auch. Wobei mein Favorite der hier ist: „Also wir haben ja auch voll lange versucht … Ganze 8 Wochen.“ Da fällt dir nichts mehr ein. Und danke für den Hinweis auf die Bauchgrabscher. Da passe ich mal gut drauf auf 😅 ich freue mich auch über den Winter. Ich bewundere die Frauen, die sich hochschwanger durch die Hitze schleppen. Ganz liebe Grüße!

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      • Oh ja, den Spruch kenn ich auch!
        Ich könnte dir so viel erzählen über die Schwangerschaft 😀 Auch da gibt es leider eine sehr lange Liste mit Sachen, die Menschen sehr gerne ungefragt von sich geben… Aber die kannst du ja dann selbst erstellen und posten, wenn dein Wunder unter uns weiht 🙂

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      • Eine Baby Rubrik wird es auf jeden Fall auf dem Blog geben und sicherlich noch ein paar Kolumnenbeiträge… allerdings bin ich mir unsicher, ob ich mich ins Mammi-Blog-Universum bewegen will 😀 ich habe Gutes und nicht so Gutes gehört … 😉

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      • Ja, die Mammi-Welt ist etwas besonderes 😀 Wie gesagt, lese ich in letzter Zeit sehr viel auf solchen Blogs, das kommt ganz automatisch. Ich bin immer nur auf amüsanten und ehrlichen Blogs unterwegs, aber die Kommentare, die man sich da manchmal gefallen lassen muss, sind schon echt fies teilweise…
        Aber auch da wirst du sicher deinen Weg finden 🙂

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  10. Alles Gute und hoffentlich geht es dir bald besser! Schön zu hören, dass es nach so viel Trauer und Verzweifelung doch noch geklappt hat. Ich kenne einige Paare, bei denen es entweder nach dem „loslassen“ oder trotz gegenteiliger Vorhersage geklappt hat!

    Hab einen schönen Tag und pass auf dich auf! 🙂

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    • Liebe Janina. Danke Dir für die lieben Wünsche. Ja, das mit dem Loslassen und dann klappt’s hört man oft. Trotzdem ist Loslassen alles andere als leicht und nie ganz machbar. Ich glaube es war einfach nur großes Glück 😅 und aufgepasst wird sowieso. Unsere Hundedame weicht mir nicht mehr von der Seite 😂 alles wird schön gemütlich angegangen und ich schlafe viel. Das tut gut 😊💗 Liebe Grüße

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  11. Bei deinen Worten musste ich doch etwas mit den Tränen kämpfen.
    Wahrscheinlich sind es die Mama-Hormone, aber mir geht eure Geschichte sehr nah. Nicht dass ich ähnliches erlebt hätte (ganz im Gegenteil), aber trotzdem konnte ich bei deinen Worten mitfühlen, wie schwer es für dich gewesen sein muss.
    Umso mehr freue ich mich, dass die 5% ausgereicht haben und ihr doch euren Wunsch erfüllt bekommt! Ich wünsche euch alles Gute und dass du die restliche Schwangerschaft genießen kannst. Und dann natürlich, dass euer kleines Wunder gesund und munter in euer Leben kommt. ❤

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    • Liebe Ulrike. Ich freue mich über deine Nachricht. Vielen lieben Dank. 😊💗 wir sind jetzt erstmal gespannt auf das was noch kommt… Das erste Anklopfen zum Beispiel 😅 Liebe Grüße

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  12. Hallo Yvonne, ich gratuliere dir vom ganzen Herzen. 5% WOW! Du und das Baby sind ein Wunder ❤

    Ich habe deinen Beitrag gelesen und mir sind die Tränen gekommen. Bei mir ist es auf dem Blog auch gerade etwas ruhiger, denn ich habe vor kurzem durch eine OP (Endometriose) erfahren, dass ich leider auf dem natürlichen Weg keine Kinder bekommen werde. Bisher habe ich mit den Schmerzen zu tun gehabt und wollte erstmal meinen Körper wieder in den Normalzustand bringen, um mir dann Gedanken zu machen. Ich denke, ich bin aber ähnlich wie du gestimmt, eine künstliche Befruchtung würde ich nicht schaffen. Adoption wäre vielleicht eine Option. Zuerst müssen wir aber herausfinden, wie dolle unser Kinderwunsch eigentlich ist, denke ich… Hört sich auch komisch an oder?

    Ich habe großen Respekt, dass du darüber so offen schreibst. Da bei mir noch alles so frisch ist, weiß ich gerade nicht, wie ich damit umgehen soll. Darüber schreiben? Keine Ahnung… Mein Blog ist nun auch nicht umbedingt die Plattform, aber du schreibst auch einfach los, das finde ich toll…

    Vielleicht darf ich dich hin und wieder anschreiben? Vielleicht kannst du mir noch ein paar Tipps auf meinen Weg geben?

    Ich wünsche dir und deiner baldigen kleinen Wunderfamilie alles Liebe. Schön, dass es solche Wunder gibt…

    Liebst, Stefanie*

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    • Liebe Stefanie. Das klingt überhaupt nicht komisch. Das ist ganz normal glaube ich und ich finde es gut und wichtig dass Du erstmal heilen und in Dich hineinhören möchtest was Deinen Wunsch betrifft. Als wir uns mit dem Thema Adoption beschäftigt haben war das anfangs auch komisch weil ich Sorge hatte, keine richtige Verbindung aufbauen oder das Kind nicht „richtig lieben“ zu können. Aber das ist Quatsch denn Liebe hat nichts mit Biologie zutun. Das sehe ich im Bekanntenkreis und auch bei Kelly, die so schöne Geschichten aus dem Alltag mit Arlo teilt. 💗😊 schreib gerne, wenn Du magst. Liebe Grüße

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  13. Oh man! Irgendwie hatte ich das ja schon gedacht, weil nix mehr kam und dann von einem Geheimnis die Rede war 😊 – aber man weiß ja nicht, was dahinter steht. Danke für deine offenen Worte!
    Ich freue mich für dich, dass du die schwere Zeit gemeistert hast und jetzt ein Happy End bekommst 💜

    Herzlichen Glückwunsch!!!

    Alles, alles gute für die restliche Schwangerschaft!
    Ich bin übrigens sehr gespannt was auf dem Blog geschehen wird 😊

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    • Das haben ganz viele gesagt, dass sie so eine „Ahnung hatten“ 😂 so geheim war es dann doch nicht, scheinbar. Ich bin auch mal gespannt was noch kommt. Auch hier auf dem Blog. Und ich bin gespannt wann ich wieder fit genug für den guten alten Blogpost-Takt bin 😅😂 Liebe Grüße

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  14. Liebe Yvonne,
    was für ein toller Beitrag! Ich finde es richtig gut, dass gewisse „Tabu-Themen“ einfach mal angesprochen werden, denn ich bin mir sicher, dass es vielen geht wie Dir.
    Ich freue mich sehr für Euch und auch auf weitere Beiträge wie diese. Beim Stricken bin ich leider keine Hilfe, aber was Babyparty und Co. angehen gebe ich gerne Vollgas!! 🙂

    Fühle dich gedrückt – ich schicke dir ganz viel imaginäres Konfetti!
    Herzliche Grüße
    Steffie

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    • Liebe Steffie. Vielen Dank für deine lieben Wünsche. Vielleicht komme ich nochmal auf die Babyparty-Idee zurück… Wäre doch mal was… Eine Blog-Baby-Party 💗😁 Liebe Grüße

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  15. Liebe Yvonne,
    ich gratuliere euch von Herzen und wünsche euch nur das Allerbeste und dass du eine angenehme(re) Schwangerschaft haben darfst!
    Vielen lieben Dank für deine Offenheit und deine Worte, ich hatte beim Lesen mehrmals Tränen in den Augen und kann dich in vielen Punkten sehr gut verstehen. Danke dass du öffentlich darüber schreibst und somit ein „Tabu“ brichst! Du hilfst ganz bestimmt noch vielen Frauen in einer ähnlichen Situation und genau das mag ich so an dir!
    Fühl dich lieb gedrückt! ❤
    Debby

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    • Liebe Debby. Ich freue mich wirklich sehr über deine liebe Nachricht! Mir hat es einfach so geholfen das zu lesen was Kelly von Studio DIY oder Elsie von A beautiful Mess geschrieben haben. Und das wollte ich auch machen. 😊💗 ich bin auch wirklich überwältigt von dem ganzen lieben Feedback bisher. Liebe Grüße

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  16. Liebe Yvonne,
    danke für deine persönlichen Zeilen. Ich wünsche euch sehr, dass das kleine Wunder kräftig wächst, sich so entwickelt wie es sein soll und gesund und munter auf die Welt kommt. Ich wünsche dir, dass du die Schwangerschaft mit Ruhe und Freude so richtig genießen kannst und dass es dir dabei gut geht.
    Fühle dich umarmt
    Manuela

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  17. Liebe Yvonne!
    Ein fach wunderbar! ❤
    Und so schön und ehrlich geschrieben!
    Bei Herr Paulus und mir war es auch so!
    Ich kenne diese Schmerzen, die einen fast auffressen, nur dass ich dann als „Gegenmittel“ begonnen habe zu fressen, damit mich die seelischen Schmerzen nicht auffressen. Ja, genauso schreibe ich es jetzt!
    Und von der Maria, die ich einmal gewesen bin, ist nichts mehr übrig geblieben.
    Nur ein großer, großer Haufen Depression (behaupte ich heute). Und irgendwann konnte ich nicht mehr. Da beschloss ich, dass genug genug ist, dass ich wieder leben will. Dass ich wieder glücklich sein will. Und ich versuchte es. In klitzekleinen Schritten.
    Ich weiß es noch ganz genau, es war im Jänner 2012. Und im April 2012 haben dann bei mir die Wechseljahre begonnen.
    Und im Mai 2012 habe ich dann doch nochmal einen (den gefühlten 1000sten) Schwangerschaftstest gemacht.
    Das Wunder war passiert!
    Im Jänner 2013 habe ich das Fräulein Entzückend, sprich Rosa Lee, im Alter von 42,5 Jahren auf die Welt gebracht! Unser kleines Wunder! ❤
    Ich kenne diese Schmerzen!!!
    Jahrelang habe ich mit ihnen gelebt!

    Ich freue mich sooo riesig mit dir! ❤
    Aus der Tiefe meiner Seele!

    Ich umarme dich!
    Maria

    P.s.: Vielleicht schreibe ich dann doch mal einen Post dazu!
    Ich hatte schon mal angesetzt, diesen aber dann wieder gelöscht.
    Vielleicht doch noch. 🙂

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    • Liebe Maria, ich danke Dir für Deine lieben Worte und dass Du das mit mir und den anderen teilst. Ich freue mich so über das ganze liebe Feedback und fühle mich bestätigt darin, dass es gut war, das mal zu schreiben. Über alle Kanäle kommen so viel Verständnis, eigene Geschichten, liebe Wünsche und Gedanken dazu. Ich bin total überwältigt. Und ich freue mich so wahnsinnig, dass es bei Dir auch noch geklappt hat. Die Frauenärztin, bei der ich vorher war, die mir die erste Diagnose gestellt hat, sagte mir damals auch, dass ich bereits beginnende Menopause hätte… mit 28 damals (!) … zum Glück habe ich den FA gewechselt und der hat nochmal einen Bluttest gemacht. Menopause war bei mir damals zwar eine Fehldiagnose, mit 28 wäre das auch echt hart gewesen, aber der Schockmoment und die Zeit bis ich gesagt habe, dass ich eine zweite Meinung will, waren krass. Ich kann das also total gut verstehen. Und wegen dem Beitrag. Wenn es sich für Dich gut anfühlt, darüber zu schreiben, würde ich das machen 🙂 Ich hatte am Anfang, als ich auf „Veröffentlichen“ geklickt habe, zwar auch etwas Muffensausen, aber eine liebe Freundin von mir hat gesagt, dass man etwas zurück bekommt, wenn man etwas Echtes teilt und das ist hier absolut der Fall. Fühl Dich lieb umarmt! Liebe Grüße, Yvonne

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