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Faire Blogger Kooperationen: Wie schreibe ich Unternehmen an? #blogmuse Mini-Serie 2

Seit Beginn der Mini-Serie zum Thema Faire Blogger Kooperationen habe ich Dir erzählt, wieso ich nur noch selbstständig auf Unternehmen zugehe, wie Du Unternehmen finden kannst, die bereits mit Bloggern gearbeitet haben und wie Du Kooperationen lange im Vorfeld vorbereitest. Nun soll es darum gehen, die gefundenen Unternehmen anzuschreiben und dabei – ich mag das Wort – professionett vorzugehen.

Was solltest Du vorab parat haben?

Bevor Du ein Unternehmen anschreibst, solltest Du Dir ein paar Informationen dazu bereitlegen. Blind drauf los schreiben bringt meist wenig und fällt auf. Unternehmen spüren, ob sich jemand mit Ihren Produkten beschäftigt hat oder nicht. Glaub mir. Die folgenden Informationen helfen Dir dabei, Dein Anschreiben perfekt auf das Unternehmen abzustimmen und ihnen zu zeigen, dass Du Dich mit ihnen, ihrem Angebot und ihrem Onlineauftritt auseinandergesetzt hast.

Ansprechpartner

Noch vor allem anderen musst Du Dir einen Ansprechpartner suchen, bei dem Deine Anfrage gut aufgehoben ist. Bedenke, dass viele Unternehmen zwar eine info@irgendwas-Adresse haben, diese jedoch täglich mit tausenden neuen Mails bombardiert wird. Dein Anschreiben droht also, als eines von vielen unterzugehen.

Passende Ansprechpartner findest Du beispielsweise hier:

  • Über uns-/ About us-Seite
  • Presseseite
  • Mitarbeiterseite (wenn vorhanden)
  • Impressum

Solltest Du nirgends fündig werden, rate ich Dir, entweder das Unternehmen mit dem Zusatz Pressekontakt zu googeln oder auf Portalen wie XING das Unternehmen aufzurufen und Dich durch die Mitarbeiterliste zu klicken. Gerade leitende Positionen aus den Bereichen (Online) Marketing oder Social Media Marketing sind dort namentlich vertreten.

Und nur für den Fall, dass Du selbst dort nur einen Ansprechpartner und keine direkte Mail-Adresse finden kannst, hast Du zumindest den Namen Deiner Kontaktperson und kannst – selbst wenn Du an info@irgendwas schreibst, direkt den korrekten Namen verwenden. Das schindet Eindruck.

Firmenphilosophie, Produkte, Medienpräsenz

Ich gehe stark davon aus, dass Du Dich nicht bei Unternehmen meldest, die Du nicht kennst oder nicht magst. Trotzdem will ich das hier noch einmal ansprechen, denn wenn Du einem Unternehmen schreibst, solltest Du deutlich machen, dass Du mit ihnen arbeiten möchtest, weil Du großer Fan ihrer Produkte bist.

Das kannst Du tun, indem Du die Firmenphilosophie, die Markenbotschaft oder einzelne Produkte aus dem Sortiment aufgreifst und in Dein Schreiben einfließen lässt. Im besten aller Fälle hast Du bereits Beiträge veröffentlicht, in denen Du Produkte der Firma verwendet hast. Die Links kannst Du dann in der Mail einbauen. So lieferst Du die Arbeitsprobe quasi direkt mit.

Hast Du noch keine Produkte verwendet, bist aber verliebt in das (neu entdeckte) Sortiment des Unternehmens? Dann nenne Deine Favoriten, was Du tolles damit machen möchtest und wieso Du von der Qualität überzeugt bist.

Unternehmen schätzen es – verständlicher Weise – sehr, wenn man sich vorab schon einmal ein bisschen umgeschaut und geprüft hat, ob sich eine Zusammenarbeit für beide Seiten wirklich lohnt.

Und auch für Dich selbst ist der Besuch auf der Website oder ein bisschen Nachforschen bei Google eine Absicherung, ob das Unternehmen tatsächlich zu Dir und Deinen Werten passt. Legst Du Wert auf Nachhaltigkeit und Bio? Prüfe ob das Unternehmen das ebenfalls vertritt und greife genau diesen Faden im Gespräch auch.

Auch die Tatsache, dass ein Unternehmen vielleicht schon mit anderen Bloggern gearbeitet hat, kann eine schöne Einleitung für ein Anschreiben ergeben. Vielleicht bist Du über den Blog XY auf einen Beitrag aufmerksam geworden, der Dir unglaublich gut gefallen hat. Erzähle genau das und schlage ihnen vor, dass Du Dir eine ebenso tolle Idee für sie ausdenken möchtest.

Eine grobe Idee

Einfach zu sagen, dass Du Dir eine Zusammenarbeit super gut vorstellen kannst, genügt nicht. Allerdings bringt es auch nichts, dem Unternehmen einen halben Roman mit einer detaillierten Idee zuzusenden (das ist mir mal passiert und ich hatte Glück, eine verständnisvolle, nette Mitarbeiterin als E-Mail-Partnerin zu haben). Einerseits hat nämlich kaum jemand die Zeit, lange Mails zu lesen und andererseits kann es Dir im schlimmsten Fall passieren, dass Deine Idee gemopst wird. Das ist aber der Worst-Worst-Worst-(…)-Case und ich kenne diese Horrorstory bisher auch nur vom Hörensagen.

Trotzdem solltest Du dem Unternehmen etwas präsentieren können, das ihre Neugierde weckt. Mein Tipp ist deshalb, Dir bereits Gedanken zu machen, welche Produkte Du wie in Szene setzen möchtest. Soll ein Gewinnspiel dabei sein? Ein Gutschein? Das alles solltest Du schon einmal im Hinterkopf haben. Schreiben solltest Du jedoch nicht mehr als 1-2 Sätze, die Dein Vorhaben on point umreißen.

Beispiel: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, nicht nur über Produkt XY zu berichten, sondern es direkt in ein spannendes DIY-Tutorial/ ein ausgefallenes Rezept zu integrieren. So hat der Beitrag für meine Leser einen noch größeren Mehrwert und sie bekommen direkt Inspiration, wie vielseitig sie Produkt XY verwenden können.“

Media Kit

Für jeden Blogger, der ernsthaft an Kooperationen interessiert ist, ist das gut gepflegte, aktualisierte Media Kit ein Muss. Ich halte mein Media Kit beispielsweise in regelmäßigen Abständen auf dem aktuellen Stand, damit ich immer vorbereitet bin, sollte ein Unternehmen Interesse daran haben. (Außerdem ist es schön, im Vergleich zum letzten Monat das kontinuierliche Wachstum zu sehen … als zusätzliche Motivationsspritze für mich.)

Ich habe einen Beitrag darüber geschrieben, wie Du ein Media Kit erstellst und was hinein gehört. Im Beitrag findest Du auch eine PSD-Vorlage für Photoshop zum Download. Mein momentanes Media Kit hat noch einmal ein anderes Design. Wenn Du diese Vorlage haben möchtest, dann sag mir in den Kommentaren Bescheid und ich lade auch diese Version als PSD-Vorlage hoch. 

Beim Versand des Media Kits hast Du zwei Optionen: Du kannst das Media Kit entweder direkt mitschicken oder dem Unternehmen anbieten, es bei Interesse zuzusenden. Aus Gründen der knappen Zeit, die viele Unternehmensmitarbeiter haben, ist das direkte Versenden sicherlich keine schlechte Idee. Ich frage mich jedoch, ob man nicht erst einmal generelles Interesse abfragen sollte und anbietet, das Media Kit gemeinsam mit einem Angebot in einer nächsten E-Mail zuzuschicken. Was meinst Du?

Die Ansprache

Auch hier solltest Du Dir im Klaren darüber sein, dass nicht alle Unternehmen das hippe Blogger-Du gewohnt sind. Ich empfehle Dir deshalb das höfliche „Sie“ und ein bisschen Business-Knigge, solltest Du Dir nicht absolut sicher sein, dass das Unternehmen extern bereits mit Du kommuniziert. Meist bietet Dir der Mitarbeiter in der Antwort schon das Du an. Dann ist es sowieso kein Problem mehr.

Aktives Einbinden des Gesprächspartners

Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, am Ende der Mail noch einmal die Fragen „Was halten Sie davon?“, „Was denken Sie?“ oder „Wie finden Sie das?“ mit einzubinden. Das rüttelt noch einmal ein bisschen am Gesprächspartner im Vergleich zu dem etwas passiven „Ich freue mich von Ihnen zu hören.“ Ein kleiner Call-to-Action wenn man so will. 😉

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Das Anschreiben: Mustertext

Jetzt möchte ich Dir anhand eines Mustertexts noch zeigen, wie ich Unternehmen anschreibe – darauf wartest Du ja vermutlich schon seit Beginn des Beitrags. 😉 Ich sage nicht, dass man das so machen muss und vielleicht gefällt Dir die Formulierung auch überhaupt nicht. Sie soll Dir auch lediglich als Orientierung dienen, selbst in die Tasten zu hauen, in Deinem eigenen Stil.

Ich möchte Dir nämlich auch nahelegen, nicht einfach Wort für Wort das Anschreiben zu kopieren. Zwar ist keines meiner Anschreiben identisch, aber sollten wir mal dasselbe Unternehmen anschreiben, mit dem ich vielleicht schon zum wiederholten Male arbeite, kann es peinlich werden. Spätestens wenn Deine Inhalte später einen andern Stil bzw. Ton haben als das Anschreiben selbst, fällt das auch dem Unternehmen ganz schnell auf.

Das Musterschreiben

Liebe/r Frau/Herr XXXXX,

2017 steckt voller kreativer Möglichkeiten, weshalb ich die Gelegenheit nutzen möchte, Ihnen einen Vorschlag für eine gemeinsame Kooperation zu unterbreiten. Mein Name ist XYZ und auf meinem Blog XYZ schreibe ich über Thema A/B/C.

Auf der Suche nach Inspiration für neue (DIY-)Projekte bin ich auf das YouTube Video/ den Blogpost/ Ihre Website gestoßen, das/der/die mich wirklich begeistert hat. Auch ich lege sehr viel Wert auf XYZ und kann mir deshalb keinen besseren Kooperationspartner für mein nächstes Projekt vorstellen.

Geplant sind Beiträge rund um Thema/Feiertag/Kreativtechnik/Rezept XY. Da ich für zwei meiner Blogposts bereits mit Artikel X und Artikel Y gearbeitet habe, weiß ich die Qualität Ihrer Produkte sehr zu schätzen:

  • Link zu Beitrag 1
  • Link zu Beitrag 2

Diese anhaltende Begeisterung möchte ich nun wieder mit meinen Lesern teilen, um ihnen –  gerne auch in Form eines Videotutorials – Lust auf’s kreative Arbeiten mit Ihren Produkten zu machen.

Was halten Sie davon? Gerne lasse ich Ihnen bei Interesse mein Media Kit und ein entsprechendes Angebot zukommen.

 

Ich freue mich von Ihnen zu hören.

 

Herzliche Grüße

Yvonne Homann

So oder so ähnlich könnte Dein Anschreiben aussehen, das Du an Unternehmen schickst. Früher oder später wirst Du dann auch eine Antwort erhalten und im besten Fall ein Angebot fertig machen müssen. Aber wie erstellt man ein Angebot? Das schauen wir uns dann kommende Woche in Teil 3 der Mini-Serie an.

Na? Was sagst Du? Hast Du es schon mal versucht, so auf Unternehmen zuzugehen? Hast Du noch Fragen? Und willst Du das neue Media Kit als Vorlage? Erzähl’s mir!

Hab einen wundervollen Tag und bis zum nächsten Mal!

 

 

 

 

36 Kommentare

  1. Vielen Dank, liebe Yvonne für deinen Beitrag. Kooperationen sind wirklich ein interessantes Thema für Blogger. Man macht da gute oder weniger gute Erfahrungen. Manchmal passt es aber auch einfach nicht. Ist wie im Bewerbungsgespräch. Selbstbewußtsein und zu seinem Blog zu stehen, hilft da am meisten. Ein Anschreiben kann bei Bloggern eigentlich nicht das Thema sein. Gut finde ich deine Aufforderung zur Meinungsäußerung zum Schluß. Ich halte auch viel davon, die Tabellen zur Entwicklung meines Blogs im Mediakit zu nutzen. Ein gut wachsender Blog ist manchmal wichtiger als die absoluten Zahlen. Was meinst du? LG Undine

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    • Liebe Undine, kleine Rückfrage: Was meinst Du mit „ein Anschreiben kann bei Bloggern eigentlich nicht das Thema sein.“? Würdest Du eher nicht aktiv auf Unternehmen zugehen? Und ja, Wachstum zu zeigen ist absolut von Vorteil. Manche Unternehmen möchten bewusst mit einem Blog wachsen und die Blogger begleiten. Wenn Du Dein natürliches Wachstum als Tabelle oder Infografik mit ins Media Kit aufnimmst, ist das auf jeden Fall eine tolle Sache. Das hatte ich in meinem ersten Media Kit ja auch. 🙂 Zahlen allein sollten nie das alleinige Kriterium für eine Kooperation sein. Viele Zahlen sind frisiert oder gekauft – siehe Instagram, Facebook und Co. Wenn man sich also allein auf die Reichweite verlässt, hat man als Unternehmen zwar auf den ersten Blick gefühlt mehr Reichweite aber die Interaktion bleibt aus. Liebe Grüße, Yvonne

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      • Ich meine, dass Blogger des Schreibens mächtig sind und so ein Anschreiben hinbekommen. Allerdings bin ich ganz bei dir, dass man etwas aufpassen sollte mit seiner lockeren Bloggersprache. LG Undine

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      • Ah, ok. 🙂 Dann habe ich Dich da eben falsch verstanden. Ich muss aber auch sagen, dass ich anfangs auch nicht wusste, wie ich Unternehmen anschreiben soll bzw. ich mich da auch viel an meiner beruflichen Erfahrung orientiert habe, wenn ich in der Agentur oder im Verlag mit Firmen kommuniziert habe. Ich bin mir also nicht sicher, ob das so selbstverständlich ist 🙂 Liebe Grüße, Yvonne

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      • Ja, vielleicht bin ich da auch beruflich zu sehr vorbelastet. Sitzt halt nicht jeder im Büro und kommuniziert mit Kunden 🙂 LG Undine

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  2. Liebe Yvonne,
    Deine Beiträge über’s Bloggen, Kooperationen usw. sind so super und verständlich geschrieben. Ich werde sie mir alle in der nächsten Zeit zu Gemüte führen, damit ich meinen Blog weiter voran bringen kann. Den Tipp, mal bei dir vorbeizuschauen habe ich übrigens von Jule & Evi vom Crafty Neighboursclub. Die beiden sind nämlich auch so wahnsinnig hilfsbereit und engagiert.
    Ich bin so dankbar für Blogger wie euch, die ihr Wissen nicht nur für sich behalten, sondern anderen Bloggern helfen wollen und es teilen. Ihr seid die wahren Profis!
    Ein großes Dankeschön dafür und liebe Grüße
    Beate

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    • Hey Beate! Jetzt werde ich ja schon ein bisschen rot. Das freut mich total und Du hast absolut Recht, wir sollten einfach offener über so wichtige Dinge reden und sie nicht horten wie den geheimsten Schatz. Es gibt so viele Blogger. Konkurrenzdenken ist da der falsche Ansatz und führt zu nichts. Und Jule und Evi sind sowieso absolute Herzchen! Grüß sie bitte bei Gelegenheit ganz lieb! Und falls Du Fragen hast, immer her damit. Liebe Grüße Yvonne

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  3. kreavida sagt

    Liebe Yvonne,

    Das ist wieder ein toller Beitrag. Ich muss zugeben, dass mein Anschreiben um einiges länger ist, da ich etwas weiter aushole. Ansonsten habe ich auch alle deine Tipps in meinem Anschreiben drin und kann allen nur dazu raten, es nach diesem Sxhema zu machen.

    Ich hoffe, dass der Text nicht einfach kopiert wird, denn das wäre sehr schade und kann wirklich peinlich werden wenn nur aolche Anschreiben im Umlauf sind. Immerhin will man doch mit seinem Blog Individualität zeigen, dann sollte man es auch bei den Mails versuchen. 🙂

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  4. Liebe Yvonne,
    der Artikel ist der Kracher! ich bin ja nun kein Newbie bei Kooperationen mehr, aber er hat sogar mir noch ein paar tipps geben können. Vielen Dank! Vielleicht sehen wir uns ja am Samstag …

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  5. Tabea sagt

    Super, dass du schon wieder einen Teil zu dieser Post-Reihe online bringst – ich finde das alles so verdammt interessant.

    Und das Wort professionett wird mich jetzt ewig an dich erinnern 😉

    Den Tipp mit dem Ansprechpartner kennt man ja eigentlich noch aus der Schule vom Bewerbungstraining… aber trotzdem bin ich da im normalen Leben oft ganz faul, wenn ich die Krankenkasse, den Arzt, sonstwen privat kontaktiere. Aber bei Firmen kann es wohl echt einen Unterschied machen, auch wenn ich es teilweise einfach nur irre schwer finde, einen Namen ausfindig zu machen.

    Das mit den Beiträgen, in denen man Produkte einer Firma verwendet hat, ist wohl leider je nach Branche gar nicht so einfach 😦 Ich schreibe ja in der Regel nicht über Produkte, sondern über Erlebnisse und Gedanken… aber ich kann mit gut vorstellen, wie gut solche Beispielposts ankommen können.

    Aber danke auch für all die anderen Tipps, was man erwähnen kann. Da sind wirklich gute Dinge dabei – ich glaube, ich muss dringend mal „zur Übung“ Anfragen schreiben. Mir fällt da übrigens gerade noch ein Weg ein, den Ansprechpartner-Namen zu ergattern: Wenn man einen Blog findet, der bereits mit dem Unternehmen kooperiert hat, kann man da sicher nachfragen und bekommt mit etwas Glück Adresse und Namen 🙂

    Achja, die Sache mit dem Media-Kit… ich schiebe es schon ewig vor mir her, überhaupt eins zu erstellen. Deinen Post dazu lese ich also besser noch mal 😉

    Mit einem Du könnte ich niemanden anschreiben, den ich nicht persönlich kenne (und der mir nicht dann das Du angeboten hat)… Also Bloggerinnen mal ausgenommen, denn Blogs sind eben doch was vertrautes, freundschaftliches für mich. Wir siezen da die Leser ja auch nicht…

    Hach, ich bin gespannt auf den nächsten Teil der Serie! Wie viele Teile gibt es eigentlich insgesamt?

    Liebe Grüße

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    • Hey Tabea, danke Dir für den Tipp. Das ist sicherlich eine gute Idee. Je nach Vertrag kann es aber sein, dass Firmenkontakte nicht rausgegeben werden dürfen. Einen Versuch ist es aber auf jeden Fall wert – vielleicht über den Umweg, dass der Blogger/ die Bloggerin – so er/sie denn will, eine Empfehlung ausspricht und den Kontakt herstellt 😉 Wie viele Teile es geben wird, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Ich habe eine grobe Struktur im Kopf, neige aber zum Vielschreiben und muss dann spätestens bei der 1.200-Grenze einen Cut machen, damit der Beitrag noch problemlos lesbar ist. Wir hangeln uns bis zu den Verhandlungen und dem Reporting nach Veröffentlichung eines Beitrags… also was man da noch beachten sollte inkl. Rechnung schreiben und Reichweitendokumentazion etc. Beim Schreiben fällt mir dann aber auf, dass ich manche Dinge doch genauer erkläre und da kann es sein, dass aus ursprünglich geplanten 4 Beiträgen 5 oder 7 werden 🙂 Lassen wir uns einfach mal überraschen 😀 Liebe Grüße

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      • Tabea sagt

        Ohje, ich hätte nicht gedacht, dass jemand untersagen könnte, dass seine Kontaktdaten weitergegeben werden. Warum macht man denn sowas?

        Hach- das mit dem Vielschreiben kenne ich doch 😉 Da fällt einem dann zwischendurch immer noch was ein und schwupps ist der Beitrag dreimal so lang wie gedacht… aber dann kann ich mich ja noch auf einiges bei dir freuen.
        Wie sieht es eigentlich aus, schreibst du eher kleine Läden/Shops an oder größere Ketten? Und eher Online-Shops oder auch Läden mit Filiale?

        Liebe Grüße

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      • Hey Tabea. Puh, ja … ich glaube das kommt sehr häufig vor. Datenschutz ist ein großes Thema und ich glaube dass Unternehmen, die ihre Kontaktdaten nicht öffentlich im Netz haben wenig begeistert sind, wenn sie jemand verbreitet. Ich schaue bei Unternehmen weniger auf die Größe oder ob sie einen Onlineshop haben oder nicht. Es muss zu mir und dem Blog passen. Ich habe eine Idee und dann suche ich ein Unternehmen, das ich kenne oder ein neues, das passen könnte. Ich schaue, ob die Werte des Unternehmens mit meinen überein stimmen und entscheide dann, ob ich anschreibe oder nicht. 🙂 Liebe Grüße, Yvonne

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      • Tabea sagt

        Okay… ich hätte immer gedacht, dass jeder möglichst seine Kontaktdaten so viel wie möglich verbreitet, um seine Chancen auf gute Kooperationen zu erhöhen…

        Dein Vorgehen klingt so schön – aber ich weiß immer nicht, wie ich ein Unternehmen dann finde, wenn ich eine Idee habe… Ich meine, ein paar Namen kennt man ja, aber bei mir sind das dann oft nur die großen Ketten 😦

        Liebe Grüße

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      • Dafür sind dann Messen gut 🙂 Dort finde ich immer Aussteller, mit denen man auch gleich richtig in Kontakt kommen kann. Oder … wenn Du beispielsweise in einem Bastelladen stehst, schau Dir mal an, wer die Produkte herstellt, die Du magst 😉 Liebe Grüße, Yvonne

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  6. Liebe Yvonne,

    mal wieder : ein supertoller Blogpost. 🙂
    Danke, dass Du auf diesem Gebiet so viel „Aufklärungsarbeit“ leistest.
    Das nimmt mir persönlich doch schon einiges an Angst, Unternehmen anzuschreiben!
    Ich verfolge gespannt jeden weiteren Post Deiner Reihe! 🙂
    Liebe Grüße
    Katrin

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    • Liebe Katrin, das freut mich sehr zu hören. Es braucht sicherlich etwas Überwindung, aber das Tolle ist: Selbst wenn es nicht auf Anhieb klappt oder das Budget gerade nicht da ist, ergibt sich vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt etwas anderes Tolles. Hauptsache der persönliche Kontakt ist hergestellt. Nette Anschreiben bleiben in Erinnerung und Unternehmen schauen gelegentlich mal auf den Seiten vorbei. Das ist meine Erfahrung. Und man lernt mit jedem Anschreiben dazu. Vor allem lernt man aber auch – bei Anfragen, die man bekommt – die herauszufiltern, die einfach ein Massmailing rausgehauen haben. Mit unpersönlichen Anreden, oder wenn der Post, der ihnen am besten gefällt, der ist, der gestern erst online ging 😉 Solche Sachen. Man bekommt ein Gespür für die Kommunikation. Das ist super 🙂 Und ich lerne da auch noch jedes Mal mehr dazu. Liebe Grüße, Yvonne

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    • Hallo Andreas, ich freue mich sehr über Dein Feedback und dass Dir der Beitrag gefällt. Ich wünsche mir einfach mehr Transparenz bei diesen Themen und versuche, selbst einen Teil dazu beizutragen. Liebe Grüße Yvonne

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  7. Hallo Yvonne,

    wie kommt es denn bei den Unternehmen an, wenn du im nächsten Schritt nach Geld fragst? Ich kann mir gut vorstellen, dass das viele wieder abspringen lässt. Erst will man die Produkte testen und dann auch noch Geld dafür. Sorry wenn das etwas provokativ klingt, das solls nicht sein, mir fällt nur keine andere Formulierung ein. Ich will jetzt auch wieder vermehrt Unternehmen anschreiben, aber bisher war es für mich so, dass ich nur Unternehmen angeschrieben habe, deren Produkte ich wirklich unbedingt haben wollte und da habe ich mich nie getraut zu fragen, was sie denn noch zusätzlich bezahlen würden…

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    • Hey Tanja. Deine Frage kommt überhaupt nicht provokativ rüber. Ich schreibe ja bereits im ersten Kontakt, dass ich der Person ein passendes Angebot zukommen lasse. Und natürlich ist das Risiko höher, dass Unternehmen wieder abspringen. Da ich aber nicht umsonst arbeiten möchte kommt eine Kooperation für mich nur in Frage, wenn sie entsprechend vergütet wird. Und die Unternehmen, die sich auf eine Zusammenarbeit einlassen, sind Kooperationspartner, mit denen man vielleicht mehr als einmal zusammenarbeiten kann 😉 Du kannst natürlich immer entscheiden, ob Du Produkttests ohne Bezahlung und nur für Produkte machen möchtest. Manchmal ergibt sich auch aus solchen Kooperationen etwas Nützliches. Allerdings frage ich mich da immer, wie es zum Jahresende bei der Steuer aussieht. Wenn die Ausgaben höher sind als die Einnahmen, was bei Produkten als Vergütung ja schnell der Fall ist, rechnet es sich für mich einfach nicht. Liebe Grüße Yvonne

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      • Hallo Yvonne, meine Steuererklärung mache ich ja für meinen Vollzeitjob. Da ist es sicherlich auch nochmal etwas anderes als wenn man vom Bloggen lebt. Die meisten meiner Kooperationen waren auch eher klein, sprich die Produkte hatten keinen so hohen Gegenwert (bis auf ganz wenige Ausnahmen), bisher habe ich also noch nie etwas versteuern müssen. Ich spiele aber noch immer mit dem Gedanken ein Nebengewerbe anzumelden, von daher könnte sich das ja auch ändern. Und da wären wir dann bei der Frage, was angemessene Preise sind. zu 95% liest man „verkauf dich nicht unter Wert“, aber einen Querschnitt über Stundensätze/Festpreise verschiedener Blogger findet man auch nicht, an denen man sich mal orientieren könnte. Klar ist das auch wieder individuell abhängig von der Kooperation, aber genau wie im Tarifvertrag wären Von-Bis-Spannen für grundsätzliche Leistungen mal interessant.

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      • Hey Tanja, ich weiß nicht, wie hoch der Warenwert der Produkte war, aber ich glaube auch das muss angegeben werden. Meine Empfehlung wäre, Dich da mal bei Deinem Finanzamt oder der Handelskammer schlau zu machen. Was die Vergütung angeht gibt es gefühlt 1.000 Möglichkeiten. Viele Blogger berechnen Pauschalen nach einem Stundenlohn. Eine gute Richtschnur sind 50-70€ pro Stunde zzgl. Materialkosten. Es gibt zwei tolle Beiträge dazu, wie man Honorar berechnen kann. Janneke von Blog your thing hat mehrere Berechnungsformeln getestet https://www.blogyourthing.com/sponsored-post/ und Caro von madmoiselle erzählt, was sie berechnet und gibt ebenfalls Tipps zum Thema Honorar. http://carolinepreuss.de/blogger-honorare-preise-was-dein-blog-wirklich-wert-ist/ Vielleicht findest Du dort noch ein bisschen mehr Informationen? Das Erstellen eines Angebots wird aber auch hier in der Mini-Serie noch einmal Thema sein. Liebe Grüße, Yvonne

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  8. Pingback: Faire Bloggerkooperationen: Wie erstelle ich ein Angebot für eine Kooperation? #blogmuse Mini-Serie 3 | mohntage

  9. Hey Yvonne,
    ich habe gerade deine ganze Serie gelesen, bin aber beim dritten eingestiegen.
    Hast du echt gut geschrieben, ich bin begeistert, gleich hast du einen neuen Follower… 😉
    Ich hoffe ich werde in Zukunft noch viele tolle Beiträge von dir lesen!
    Liebe Grüße, Stefan

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    • Jetzt hast Du mich kalt erwischt. Ein Newsletter ist in Planung, sobald der Relaunch abgeschlossen ist. Bisher kannst Du Dich per Mail eintragen, um über neue Beiträge informiert zu werden. Das solltest Du mit dem Follow für den Blog jetzt bekommen 🙂 Liebe Grüße

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  10. Liebe Yvonne!
    Deine Blogmuse-Reihe ist wirklich Gold wert. Und das Beste ist, wir bekommen sie umsonst!
    Wirklich toll geschrieben und extrem hilfreich. Ich weiß nicht, wie häufig ich schon bei dem Post mit den Affiliate Links vorbeigeschaut habe. Aber irgendwie habe ich die Kurve noch nicht bekommen. Ach, und was ich die ganze Zeit schon loswerden wollte: Dein neues Blog-Design gefällt mir richtig, richtig gut! Als Du es angekündigt hast, dachte ich „wieso das denn, das ist doch schon so toll“. Aber Du hast nochmal eine Schippe nachgelegt. Hach, das mehrfarbige Logo und das Foto mit den Ballons … großes Kino!
    Liebe Grüße,
    Marion

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  11. Pingback: Monatsrückblick März und April 2017 - Habutschu!

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