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Faire Blogger Kooperation: Wie finde ich Unternehmen und mache sie auf mich aufmerksam? Teil 1 #blogmuse Miniserie

Wow! Leute! Ich freue mich so sehr über das tolle Feedback zu meinem Beitrag über Faire Blogger-Kooperationen, dass ich nicht anders konnte und direkt mit der Mini-Serie losgelegt habe. Deswegen erzähle ich Dir heute, wie ich Unternehmen finde, die mich interessieren, wie ich die Kooperationsanfragen schon lange im Vorfeld „vorbereite“ und mit welch einfachem Trick man herausfinden kann, ob Unternehmen bereits mit Bloggern zusammengearbeitet haben. Achtung: Langer Beitrag. Schnapp Dir vorher einen Kaffee und mach es Dir bequem.

Wie es in den Wald hineinschallt …

Bevor wir starten, möchte ich Dir noch kurz etwas ans Herz legen. Denn nicht nur Agenturen oder (unerfahrene) Unternehmen benehmen sich manchmal daneben. Auch wir Blogger treten Firmen gegenüber manchmal leider alles andere als professionell auf. Ich spreche natürlich nicht von Dir und mir, denn wir geben uns ja wirklich Mühe. Trotzdem möchte ich das hier auch einmal ansprechen, damit es nicht immer nur heißt: die bösen Agenturen und das böse Unternehmen XY.

Neben unrealistischen Forderungen und der Gier nach Goodies gehören nämlich auch dreiste Mails und das Nicht-Einhalten von Terminen oder Publikationen zum Repertoire mancher Blogger. Dass man auf solche Anfragen oder Mails keine Antwort erhält, ist doch wohl klar. Die Mühe würden wir beide uns doch auch nicht machen, oder?

Der Blogger Knigge bei Kooperationen

Deshalb kommen hier, noch bevor wir überhaupt über das Zugehen auf Unternehmen sprechen, ein paar Verhaltensregeln für Blogger … ein Blogger-Kooperations-Knigge wenn Du so willst, der überhaupt erstmal den Grundstein für eine gute und faire Kooperation legt:

E-Mail Signatur

Jap, Deine E-Mails brauchen definitiv eine Signatur. Denn Deine Anfrage kann noch so toll sein, wenn das Unternehmen nicht weiß, wo es Dich finden kann. Ich habe Dir mal einen Screenshot meiner E-Mail Signatur gemacht. Das musst Du so nicht übernehmen, aber meine Signatur hat den folgenden Vorteil: Meine Mails haben ein einheitliches Branding durch mein Logo (weboptimiert gespeichert und niedrig aufgelöst). Meine Anschrift und mein Blogname stehen bereits drin, für den Fall, dass ein Unternehmen mir vielleicht etwas zuschicken möchte (ist nach Mailings schon passiert). Meine URL ist als Link eingebaut, damit das Unternehmen mit nur einem Klick auf meinem Blog landet. Das Gleiche gilt für die Social Media Icons. Ich zeige nicht nur, wo ich überall vertreten bin, sondern habe die Icons auch mit Links hinterlegt… Ein Klick und das Unternehmen ist auf meinem Kanal.  Eine E-Mail Signatur ist super schnell eingerichtet und es wirkt nicht nur professioneller, sondern macht es dem Unternehmen auch leichter, mit Dir in Kontakt zu treten bzw. mehr über Dich zu erfahren.

Screenshot-EMail-Signatur-Mohntage

Die Mailadresse

Gut, das ist optional … Natürlich kostet eine Mailadresse ohne Anbieter im Namen Geld. Allerdings ist es auch hier eine Frage der Professionalität. Welche Mailadresse wirkt auf Dich seriöser: hello@mohntage.com oder mohntagspost@gmail.com ? Ich glaube ich habe bei wordpress.com damals 48€ für meine Mailadresse bezahlt. Das geeeeeeht, oder?

Die Anrede

Auch wenn viele Agenturen und Unternehmen Dich mit Du anschreiben ist das umgekehrt ein No-Go. Für die erste Ansprache gilt das „Sie“. Zumindest mache ich das so. Denn wenn man an ein Unternehmen gerät, das noch keine Erfahrung im Bereich Blogger Relations hat und nicht an den lockeren Umgangston gewöhnt ist, könnte die Person, die Du adressierst, von einem „Hallo Simone, wie geht es Dir…“ irritiert sein. Es gilt also der Business Knigge für den Erstkontakt mit einem höflichen „Sehr geehrte Frau Mustermann…“

Kurzgeschichte statt Roman

Denk immer daran: Mitarbeiter in Unternehmen, gerade die in den Bereichen Public Relations, (Online-)Marketing oder Social Media Management, kriegen am Tag gefühlt 1 Million E-Mails. Du solltest Dich also so kurz wie möglich fassen, ggf. ein Telefonat anbieten und nicht 3-4 DIN A4 Seiten in eine Mail tippen. Wenn Ihr telefoniert, fasst Du das anschließend natürlich nochmal schriftlich zusammen für die Abstimmung … und Deine Absicherung.

Persönlichen Ansprechpartner suchen

Nahezu jede Unternehmensseite hat einen Pressebereich mit persönlichen Ansprechpartnern oder eine About- bzw. Über-uns-Seite. Die gilt es zu finden, denn eine direkte Ansprache zeigt nicht nur, dass Du Dir die Unternehmenswebsite überhaupt mal angeschaut hast, sondern ist gleichzeitig auch viel persönlicher als ein anonymes „Sehr geehrte Damen und Herren.“. Findest Du den Ansprechpartner nicht, sondern nur eine allgemeine Info-Mail, kannst Du es über Xing und/ oder LinkedIn versuchen. Da stehen zu 90% aller Fälle die Mitarbeiter mit Namen in ihrer jeweiligen Position. Du kannst also, selbst wenn Deine Mail an eine info@-Adresse geht, den Ansprechpartner trotzdem beim Namen nennen.

Sei IMMER nett und bleib cool

Erziehungsmaßnahmen und genauso kackdreiste Mails – wie wir sie leider viel zu oft bekommen – müssen wir uns verkneifen. Denn glaub mir: Agenturen und Unternehmen, die bereits mit Bloggern arbeiten, tauschen sich untereinander aus. Und solltest Du Dich tatsächlich kapital daneben benehmen, macht das todsicher die Runde. Deshalb gilt: Egal wie dreist, frech, beleidigend die Mail, die Du bekommst, auch sein mag … Lass Dich nicht auf dieselbe Ebene herunter. Lehne freundlich ab, erkläre höflich weshalb Du ablehnst und dass sie sich gerne mit einem passenden Angebot bei Dir melden können.

Natürlich ist es unfair und natürlich sollten andere davon erfahren, aber ein anderes Unternehmen denkt sich: Oha … wenn XY schon schlecht über ABC redet, dann vielleicht auch über uns? 

Wie finde ich Unternehmen?

Jetzt können wir eigentlich mit dem Anschreiben loslegen. Allerdings brauchst Du dazu natürlich erst einmal Unternehmen, die zu Dir passen. Google und tatsächlich Content anderer Blogs sind hier Deine besten Freunde. Via Suchmaschine kannst Du nämlich direkt den Namen des Unternehmens + Presse oder Kontakt eingeben.

Geheimtipp: Andere Blogs

Wenn Du an Unternehmen interessiert bist, die bereits Erfahrung mit der Zusammenarbeit mit Bloggern haben, kommt hier der wohl einfachste und genialste Tipp: Du kannst auf Blogs, die zu Deinen Themen passen oder denen Du folgst, im Suchfeld „Werbung“ eingeben. Ist der gesponserte Beitrag gekennzeichnet – und das sollte er sein -, findest Du so Unternehmen, die bereits mit Bloggern gearbeitet haben und für die eine Kennzeichnung als Werbung auf dem Blog kein Problem ist. Yay! ❤

Eine digitale Kartei anlegen

Hast Du die Unternehmen dann gefunden, empfehle ich Dir dringend eine Kartei anzulegen, um den Überblick zu behalten. Ich habe Dir mal einen Screenshot meiner Excel-Tabelle gemacht, damit Du Dich rein von der Struktur her orientieren kannst:

wie-gehe-ich-auf-unternehmen-zu-faire-blogger-kooperationen-mohntage-blog-blogmuse-mini-serie

Ich schreibe mir also nicht nur auf, wer mein Ansprechpartner ist und wie ich den wohl am besten erreichen kann, sondern füge auch Anmerkungen oder bereits existierende Kooperationen von mir hinzu. So habe ich immer einen optimalen Überblick.

Ordnerstrukturen auch für’s Postfach und auf dem Rechner übernehmen

Zusätzlich solltest Du Dir eine Ordnerstruktur im E-Mail-Postfach, auf Deinem PC, Mac oder Tablet … wo auch immer Du arbeitest, anlegen. Ich habe gesonderte Ordner für Kooperationen. Darin speichere ich mein Angebot, meine Rechnung und sämtliche Dateien, beispielsweise Bilder, zum entsprechenden Blogpost. Zusätzlich speichere ich dort auch meine Dateien für’s Reporting der Zahlen ab, falls das Unternehmen das haben möchte. Genauso handhabe ich das mit den E-Mails. Die landen alle im entsprechenden Kooperationsordner, was mir die Suche extrem erleichtert.

Wie werde ich für Unternehmen attraktiv?

Die Zauberworte lauten: genialer Content und Sichtbarkeit. Du musst quasi liefern und zeigen, dass Du hochwertige Inhalte erstellen kannst. Sieh es wie Deine Arbeitsmappe. Du bewirbst Dich ja auch auf Jobs mit Arbeitsbeispielen. Denn nur so kannst Du zeigen, dass Du tatsächlich für das einstehst, was Du anpreist.

Ich meine damit aber nicht eine schlecht bezahlte Kooperation nach der anderen. Glaub mir. Das wirkt auf Dauer genau gegenteilig. Denn wenn Du kein ausdrücklicher Testblog bist, ist es eher schädlich, alles zu verbloggen, was Dir für schlechte bis keine Bezahlung angeboten wird.

Du musst also immer entscheiden: Passt das Produkt überhaupt zu meinen Inhalten? Kann ich mich mit den Werten des Unternehmens identifizieren? Kann ich daraus einen überzeugenden Post machen? Ist das überhaupt meine Zielgruppe?

Ein Beispiel: Wenn Du über Dich schreibst, dass Du auf Bio-Qualität und gesunde Ernährung Wert legst, hat Werbung für Chips vom Discounter bei Dir nichts verloren.

Noch wichtiger ist es aber, authentisch zu sein. Was glaubst Du, wie viele Mails den Satz beinhalten: Ich bin von Ihrem Unternehmen/ von Ihren Produkten XYZ absolut überzeugt. Ach ne. Captain Obvious hat zugeschlagen. Natürlich bist Du das, denn sonst würdest Du ja wohl dieses Schreiben nicht formulieren.

Was kannst Du also tun, um dem Unternehmen zu zeigen, dass Du wirklich total von ihren Produkten überzeugt bist? 

Social Media Tagging

Die Antwort ist so einfach wie genial: Social Media Tagging. Instagram ist da mein Kanal der Wahl, denn ich kann auf meinen Bildern wunderbar Unternehmen markieren. Das werde ich künftig noch viel stärker machen. Denn sollte das Unternehmen online nachschauen, ob Du bereits mit ihren Produkten gearbeitet hast, und das werden sie tun, dann tauchen tatsächlich Deine Posts und Bilder auf. So bin ich beispielsweise kürzlich erst mit Marabu in Kontakt gekommen. 🙂

Bis zum nächsten Mal

Da der Beitrag an dieser Stelle die 1.500 Zeichen bereits geknackt hat, mache ich hier einen Cut und fasse nochmal das Wichtigste zusammen:

  • Sei immer professio-nett.
  • Lege Dir eine E-Mail-Signatur und ggf. eine professionelle E-Mail-Adresse zu.
  • Suche Dir immer einen direkten Ansprechpartner, notfalls über XING oder LinkedIn.
  • Lege Dir eine (digitale) Kartei mit allen Unternehmen an, die Dich interessieren.
  • Schau auf anderen Blogs nach, welche Unternehmen dort bereits als Kooperationspartner genannt sind.
  • Bereite Kooperationen lange im Voraus vor, in dem Du Unternehmen in den Social Media markierst und ihnen zeigst, dass Du es ernst meinst, wenn Du sagst: Ich mag Eure Produkte. 
  • Behalte immer im Hinterkopf, dass Deine stärkste Waffe überzeugender, hochwertiger Content ist. 

Beim nächsten Mal machen wir uns dann an ein Musteranschreiben. Ich mache da auch noch eine kleine Checkliste für Dich fertig und erzähle Dir von meinem 3-Schritte-System, was Anschreiben oder das Beantworten von Anfragen betrifft.

Na, was sagst Du? Wie hat Dir der Beitrag gefallen? Machst Du es genauso? Machst Du etwas anders? Hast Du Fragen? Erzähl’s mir!

Und hab einen wundervollen Tag! Wir sehen uns beim nächsten Mal ❤

 

 

 

 

39 Kommentare

  1. Hallo Yvonne,
    1000 Dank für deine wertvollen Tips! Ich blogge noch nicht so lange und versuche gerade, meine Seite zu optimieren. Da schaue ich immer wieder seeeehr gerne bei dir vorbei. Dein Blog ist wirklich inspirierend 🙂
    Herzlicher Gruß, Helene

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  2. Tabea sagt

    Schön, dass du diese Reihe wirklich so schnell angegangen bist, nachdem der letzte Post so positiv aufgenommen wurde! Ich habe tatsächlich einem Laden eine Mail geschrieben, aber keine Rückmeldung erhalten 😦

    Meine Signatur ist auch so ähnlich wie deine: Name, Anschrift, Bloglogo zum Anklicken. Nur Social Media (bei mir nur Twitter) fehlt da noch, das hatte ich nicht auf dem Schirm. Danke. Die passende Adresse habe ich seit letztem Sommer (eigene Domain und Umzug zu WordPress) zum Glück 🙂 Da bin ich echt froh drüber, weil so Blog-Absprachen nicht zwischen dem Abo-Spam landet 🙂

    Das mit dem Sie mache ich immer automatisch, wenn ich irgendwem schreibe, der mich nicht zuerst mit Du angesprochen hat 🙂

    Also ich finde das mit dem Ansprechpartner irgendwie schwer – zumindest habe ich für Läden vor Ort, etwa den Baumarkt, nichts finden können 😦 Wo findest du die passenden Namen?

    Danke für den Tipp, auf Blogs nach Werbung zu suchen. Darauf wäre ich nie gekommen, obwohl es so naheliegend ist!

    So eine Kartei lege ich mich dann auch am besten gleich an – auch wenn gerade nur ein Unternehmen drin stehen kann. Kommt da jeder rein, der Interesse an dir zeigt, oder nur die, wo es am Ende einen Beitrag gab?

    Das mit den Chips auf einem Bio-gesund-Blog ist ein tolles Beispiel! Sowas in der Richtung begegnet mir nämlich leider immer öfter… Da frage ich mich manchmal, ob die Blogger das Produkt überhaupt nachkaufen würden, selbst wenn es ihnen schmeckt oder sie es praktisch finden.

    Super Post, wirklich! Danke – jetzt muss ich mich dringend über ein Gewerbe und dessen Anmeldung schlau machen 😉

    Liebe Grüße

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    • Hey Tabea, vielen Dank für Dein liebes Feedback. Ich bin auch total happy dass es mit der Serie so gut anläuft. Es macht ja auch unheimlich Spaß. Hast Du es beim Baumarkt mal auf XING oder so probiert? Da sind doch ziemlich viele Unternehmen vertreten. Oder Du gibst den Namen und Presse bei Google ein, oder den Namen des Baumarkts + Online Marketing, Pressesprecher usw. einfach mal ein bisschen probieren. Wenn gar nichts geht … klar, dann nutzt Du die allgemeine Anrede. Es ist ja nicht sicher, dass da immer was zu finden ist. In meiner Tabelle landen alle Unternehmen. Auch die, die derzeit kein Budget haben, aber für das zweite Quartal ein Angebot angefragt haben usw. Ich habe auch einen Reiter mit einer Tabelle für dreiste Anfragen, dass ich direkt auf einen Blick sehen kann, welches Unternehmen ich nicht haben möchte, falls es da nochmal ein anderer Ansprechpartner versucht. Liebe Grüße. Yvonne

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      • Tabea sagt

        Danke für die Tipps! So mache ich es beim nächsten Mal – aber für dieses Projekt habe ich nun erst mal eine Absage bekommen. Daher habe ich die Sachen dann selbst gekauft und werde mal schauen, ob ein Blogpost draus wird oder ich nächstes Jahr mal bei einem anderen Baumarkt anfrage und es dann umsetze…
        Der Reiter für die dreisten Unternehmen klingt echt sinnvoll. Ich bastele mir am besten auch einen… immerhin ein Mensch kann da bei mir auch schon rein 😉

        Liebe Grüße

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      • Hihi 🙂 Ja, über die Jahre sammeln sich ein paar dreiste Kandidaten für diesen Reiter 😉 Und auch wenn sich Absagen im ersten Moment doof anfühlen, weiß man nie, ob sich durch Alternativen oder Erstkontakt, der später nochmal reanimiert wird, nicht doch noch etwas ergibt 😉 Liebe Grüße, Yvonne

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      • Tabea sagt

        Stimmt, immerhin habe ich nun einen Ansprechpartner Dank der Absage – mit Namen und echter Adresse und nicht nur info@wasauchimmer 😉

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    • Hey Anne. Das freut mich total. Und klar, den Spruch hört man oft, aber es stimmt ja auch. Ich bin immer für Austausch und gegenseitige Unterstützung. Denn mir hat der Austausch mit anderen Bloggern immer viel gebracht. Trotzdem merke ich, das bestimmte Themen, wie beispielsweise Honorare oder Ähnliches gehütet werden wie das goldene Ei. Und da frage ich mich doch ernsthaft wieso 😉 Es nimmt einem ja keiner was weg. 😀 Liebe Grüße, Yvonne

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      • Ja, Austausch ist so wichtig! Aber wenn es ums Geld geht, wird es ruhiger. Zumindest in Deutschland – das ist meine Erfahrung. Andernorts wird viel offener über Verdienste etc. gesprochen.
        liebe Grüße!

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      • Ja. Ich bin beispielsweise absoluter Fan der Income Reports vieler Blogger aus den USA. Die zeigen ja nicht nur, wie viel sie verdienen, sondern auch welche Einnahmequellen am ertragreichsten sind, was wiederum für junge Unternehmer/ Blogger hilfreich sein kann, sich zu orientieren. Ich glaube leider, dass „gönnen können“ im deutschsprachigen Raum ein großes Problem darstellt und viele Blogger den Ideenklau oder Konkurrenz fürchten. Ich versuche da immer möglichst positiv ranzugehen. Denn Ideenklau ist es NUR, wenn es dieselben Farben, dasselbe Muster, derselbe Text usw. sind. Interpretiert es aber jemand in seinem Stil ist das doch eigentlich DAS größte Kompliment, dass es eine tolle Idee war, die ankommt 🙂 Ich glaube die Furcht davor, jemandem etwas wegzunehmen, bremst das Gemeinschaftsgefühl unter Bloggern hier ziemlich aus. Liebe Grüße, Yvonne

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  3. Liebe Yvonne,

    vielen Dank für diese TIpps, ich bin nämlich auch schon länger am Überlegen, wie ich am besten an tolle und für mich geeignete Kooperationen komme. Mit der E-Mailadresse werde ich das auch noch zeitnahe aktualisieren. Habe auch erst seit kurzem einen Blog mit eigener Domain, davor nur mit einer bei WordPress.
    Freue mich schon auf deine Fortsetzung. 🙂

    Liebe Grüße,
    Marie

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    • Hey Marie, das klingt spannend 🙂 Ich drücke Dir die Daumen, dass Du tolle Kontakte knüpfen kannst! Und auch vielen lieben Dank für Dein Feedback. Das freut mich sehr 🙂 Liebe Grüße, Yvonne

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  4. Liebe Yvonne,
    diesen Artikel habe ich zwar privat „als Bloggerin“ entdeckt (‚vonKarin‘ ich folge dir auf Insta), doch möchte ich in meiner Funktion als Ansprechparter für Blogger bei uns in der Firma ein paar Zeilen schreiben.
    Ich finde deinen Beitrag wirklich super und kann jedem Blogger nur ans Herz legen, sich ein wenig mit den Firmen zu befassen, die man kontaktiert. Denn wir hier in den Firmen nehmen uns auch die Zeit, uns mit eurem Anliegen zu befassen und uns euren Blog, euren Social Media Kanäle etc. anzusehen. Und es ist angenehmer und einfacher, wenn ich die notwendigen Infos (am liebsten durch ein kleines Media-Kit) geliefert bekommen, anstatt sie mir selbst mühsam suchen zu müssen. Andere Firmen sortieren solche Anfragen von vorneherein aus, aber ich habe derzeit noch die Zeit, dass ich mir alle ansehen kann. Und ich darf von meiner Seite sagen, dass ich ALLE Anfragen beantworte, und zwar mit herzlicher „Nettiquette“. Und das hat sich bisher immer bewährt.
    Was ich noch sagen wollte: Ich werde künftig gerne auch mal Blogger auf deine(n) Artikel verweisen, damit ihnen geholfen wird. Das nützt beiden Seiten sehr! Vielen Dank für dein Engagement.
    Herzliche Grüße
    Karin Lechner
    Rommelsbacher ElektroHausgeräte GmbH
    Dinkelsbüh/Bayern
    http://www.rommelsbacher.de
    PS – Ich suche gerade nach Foodbloggern, die Interesse am Arbeiten mit unseren hochwertigen Geräten haben … 🙂

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    • Hallo Karin, wow. Vielen Dank für Dein Feedback und die Schilderung Deiner Erfahrungen mit Blogger-Anfragen. Ich plane tatsächlich auch diese Sicht noch einmal näher zu beleuchten, da ich vermeiden möchte, ein Ungleichgewicht zu erzeugen zwischen „armen Bloggern“ und „bösen Unternehmen“, denn die Sicht in vielen Gruppen und Foren ist doch recht einseitig. Empfindest Du es denn als hilfreich, wenn man direkt das Media Kit mitschickt? Ich mache es beispielsweise so, dass ich mit einer groben Idee anklopfe, ob Interesse besteht und anbiete, bei Interesse Media Kit und Angebot zu schicken (das wird Teil des nächsten Beitrags). Das würde mich interessieren, wie da Deine Erfahrungen sind. Ich finde es auch wirklich beeindruckend, dass Du Dir Zeit für alle Anfragen nimmst, selbst wenn sie ggf. nicht so brauchbar sind. Ich freue mich sehr, dass Du auf meine(n) Artikel verweisen möchtest, denn ich hoffe wirklich, damit beide Seiten für eine angenehme Zusammenarbeit auf Augenhöhe, die richtig Spaß macht, sensibilisieren zu können. Vielleicht sind hier ja auch ein paar KollegInnen dabei, die Deinem Aufruf folgen möchten. Ganz liebe Grüße, Yvonne

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      • Hallo Yvonne,
        auf Bloggerseite kann man ein Media Kit durchaus gleich mitsenden oder zumindest darauf verweisen, wie der Firmen-Kontakt dieses erhalten kann. Allerdings würde ich – genau so wie du es machst – Preise erst dann vorlegen, wenn man die Bedingungen einer Zusammenarbeit bespricht und „verhandelt“. Als Blogger sollte man sich bewusst sein, dass Verhandeln ein normaler Geschäftsvorgang ist und nichts mit „böses Unternehmen“ zu tun hat. Im besten Fall findet man immer einen gemeinsamen Nenner, der für beide Seiten eine schöne und nutzbringende Zusammenarbeit ermöglicht. Und klar – schwarze Schafe gibt es auf beiden Seiten. Aber für mich gilt immer: wie man in den Wald hinenruft, so schallt es zurück.
        In diesem Sinne
        einen schönen Tag noch!
        Karin von der
        Rommelsbacher GmbH

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      • Liebe Karin, vielen Dank für Dein Feedback. Das nehme ich doch dann mal so mit auf in mein nächstes Anschreiben 🙂 Macht natürlich auch Sinn, neben einer Idee auch schon einmal Zielgruppe, Social Media- und normale Reichweite parat zu haben. Liebe Grüße und Dir ebenfalls einen schönen Tag, Yvonne

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  5. kreavida sagt

    Liebe Yvonne,

    vielen Dank für den tollen Beitrag. ich denke, dass er vielen Blogger eine tolle Hilfe ist. Ich freue mich schon auf den rest der Serie.

    Aus der Sicht als Firma kann ich nur sagen, dass sich viel mehr Blogger mal hinsetzen sollten und über Ihren Auftritt als Blogger nachdenken sollten. Du glaubst nicht, was für Anfragen manche Blogger rausschicken und dann auch noch frech nachfragen. Natürlich hätte ich als Blogger gern eine Antwort auf meine Anfrage, aber bei manchen Anfragen kann man als Firma nur den Kopf schütteln.

    Ich finde es große Klasse, dass du dein Wissen hier veröffentlichst und so allen anderen hilfst. Ich bin ehrlich gesagt auch kein Fan von Agenturen, denn die wollen natürlich mit verdienen. Zudem sehen die vermittelten Kooperationen dann oft gleich aus und das finde ich verschenktes Potential. Ich mag auch lieber den direkten Kontakt mit Firmen zumal man dann etwas mehr Spielraum bei der Preisverhandlung hat.

    Mich würde brennend interessieren, wieviel sich die „Sponsored Posts Agenturen“ in die Tasche stecken 😉

    Liebe Grüße und mach weiter so 🙂

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    • Hey Katja, vielen lieben Dank für Dein Feedback. Und ja, das würde mich auch mal interessieren. Ich habe ja mal in einer Agentur gearbeitet und weiß was da an Kosten entstehen 🙂 Wenn das die alleinige Einkommensquelle ist … oha. Ich bin auch ganz Deiner Meinung, was die Uniformität von gesponserten Beiträgen angeht, die breit gestreut werden. Da sind die Vorgaben ja meist recht eng gestrickt und man erkennt, wenn man schon ein bisschen dabei ist, woher die Kooperation gerade stammt. Und ich glaube wenn uns das so geht, dann geht das Unternehmen genauso… also dass sie das erkennen können. Liebe Grüße, Yvonne

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  6. Huhu!
    Ich finde deine Serie klasse und werde sie unbedingt weiter verfolgen!

    Nachdem ich schon auf ein paar Events eingeladen war habe ich mir auch hierfür eine Tabelle gemacht mit den ASP der Agenturen, ob die dann auch vor Ort waren und ob wir uns geduzt haben, welches Event das war, welche Firma da präsentiert wurde…. Das hilft echt super, denn so weiß ich immer, ob ich die Person auch wirklich persönlich kennen gelernt habe, wenn ich ihr nochmal schreibe.

    VG Martina

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    • Hey Martina, wow! Perfekt. Daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Aber das ist ein genialer Tipp, auch Event-Kontakte in die Liste mit aufzunehmen. Man tauscht ja schließlich auch Visitenkarten. Wieso also nicht auch das ordentlich sortieren 🙂 Toll! Vielen lieben Dank und genauso liebe Grüße, Yvonne

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  10. Hallo liebe Yvonne,

    vielen Dank für diesen Beitrag, allgemein hilft mir die Beitragsreihe gerade ziemlich weiter! Nur eines will mir nicht gelingen: die vollständige E-Mail Signatur inklusive des funktionierenden Links und der Social Media Icons. Im Beitrag schreibst du, das sei ganz einfach… Entweder stelle ich mich zu blöd an oder sooo einfach ist das gar nicht. 😀
    Ich nutze Windows Live Mail und dort gelingt es mir nicht, einen Link oder die Icons einzufügen. Könntest du das evtl. noch einmal in einem Beitrag zeigen oder in den Kommentaren kurz erläutern?

    Liebste Grüße
    Andrea von http://www.chapeau-blog.de

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    • Liebe Andrea, ich freue mich, dass die Reihe Dir gefällt. Und ich kann es auch gerne zeigen bzw. wir können gerne mailen. Ich nutze allerdings Googlemail und kenne mich mit Windows Live Mail nicht gut aus. Beim Googeln habe ich aber dieses Tutorial gefunden. Vielleicht lässt sich das so lösen? Von den Icons bin ich mittlerweile wieder abgewichen. Ich habe die Kanäle namentlich als Links in der Mail. Wenn jemand nämlich keine HTML-Ansicht auswählt, werden die Icons als Anhang geladen und eh nicht angezeigt. Wusste ich bisher nicht … und werde ich hier auch nochmal anpassen. 🙂 Schau doch mal, ob das Tutorial Dir hilft und falls nicht, dann schreib mir eine Mail an hello@mohntage.com. https://support.microsoft.com/de-de/help/967436

      Und hier noch eine Beschreibung mit Logo… das scheint tatsächlich etwas komplizierter zu sein: https://support.microsoft.com/de-de/help/2691131

      Bei mir ging das mit zwei Klicks über die Einstellungen im Webbrowser…

      Sag auf jeden Fall mal Bescheid, ob es klappt.

      Liebe Grüße,
      Yvonne

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      • Ach vielen Dank, liebe Yvonne! Scheinbar klappt es mit dem Tutorial ganz gut… Jedenfalls hatte ich dieses auch schon gefunden und danach gearbeitet. Das mit den Social Media Icons ist ein prima Hinweis! Daran hätte ich mich als nächstes gesetzt, aber dann ist das ja hinfällig.
        Bisher hat es also gut geklappt. Ich warte derzeit noch auf mein Logo und dann wird es hoffentlich bald komplett und auch so hübsch wie bei dir. 😉
        Danke für deine Hilfe, das ist toll!

        Liebste Grüße
        Andrea

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