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Faire Blogger Kooperationen: Warum ich selbst auf Unternehmen zugehe, anstatt mich auf Agenturen zu verlassen | #blogmuse

Viele Agenturen aus den Bereichen Blogger Relations drücken bewusst die Honorare für Blogger. Traurig aber wahr. Deswegen gehe ich nur noch selbstständig auf Unternehmen zu und akquiriere meine Kooperationen seit Ende letzten Jahres ohne den Mittelsmann Agentur, zu fairen Konditionen! Das klappt wunderbar und ich verrate Dir heute wieso und wie ich das mache.

Was bist Du Dir wert?

Diese Frage solltest Du immer vor Augen haben, wenn es darum geht, mit einem Unternehmen oder einer Agentur Deine Vergütung für eine bezahlte Kooperation auszuhandeln. Die Scheinargumente Mein Blog ist zu klein. Das ist nur ein Hobby. Es macht doch Spaß! sind ausgelutscht und ein alter Hut! Denn auch dem Marketeer in seiner Agentur macht es riesig Spaß sich eine tolle Kampagne für ein Produkt auszudenken, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass er 1. dafür bezahlt wird und 2. diese Bezahlung nicht in Frage gestellt oder nach unten gedrückt wird.

Anders sieht es da bei uns Bloggern aus. Und das, obwohl wir im Vergleich zu einer Agentur eine One-Man- bzw. One-Woman-Show sind und drei bis vier Jobs in einem machen: den eines Redakteurs, eines Fotografen, eines Grafikdesigners und eines Projektmanagers.

Natürlich gibt es auch unter uns Bloggern Unterschiede in der Qualität der Inhalte, aber ich gehe jetzt mal von Dir und mir aus: Wir lieben unseren Blog und das was wir tun. Wir wollen darauf aufbauen und haben die „reines-Hobby-Phase“ hinter uns gelassen, denn unser Blog ist gleichzeitig auch unser Business. Wir stecken unser ganzes Herz in unseren Content, arbeiten mit Feuereifer … manchmal sogar bis spät in die Nacht, sind nicht käuflich und ständig dabei uns zu verbessern. Das ist harte Arbeit. Ja, sie macht Spaß, aber sie verdient eine angemessene Vergütung!

Du darfst die Schokolade behalten

Leider sehen viele Agenturen das anders … also nicht das mit der Schokolade, sondern das mit der fairen Vergütung. Sie bieten eine Entlohnung durch Produkte an, argumentieren ausschließlich mit der Reichweite, einem nicht vorhandenen Budget oder der Start-Up-Wir-haben-nicht-viel-Geld-Ausrede. Beantworte mir eine Frage: kommt Dir ein Satz wie der folgende bekannt vor?

Wir wünschen uns mindestens einen Link in einem Beitrag mit min. 500 Wörtern. Der Blogpost soll authentisch wirken und nicht werblich klingen. Mindestens eines der Bilder soll für Marketingzwecke durch den Kunden weiterverwendet werden. Vergütung: Produkt XY und 50€. Mehr Marketingbudget steht uns leider nicht zur Verfügung.

Soll heißen: Du lieferst redaktionellen Content, testest das Produkt, hast ggf. noch Unkosten durch Zutaten oder Material, machst ansprechende, nicht verpixelte Bilder und verschenkst das ganze für einen Apfel und ein Ei.

Denn mit 50€ und einem Produkt oder Gutschein sind weder Deine laufenden Kosten für den Blog, noch Deine Materialien noch Deine Arbeitszeit abgegolten. Und viel schlimmer: Du verschenkst ein Bild, für das Du, wenn es nicht überbelichtet, verpixelt oder irgendwie sonst merkwürdig geschossen ist, eigentlich eine Bildlizenz berechnen kannst. Und die fangen laut MFM (Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing) bei 150€ pro Bild an.

Selbst wenn Du den Mindestlohn von 8 Euro brechnest (was viel zu wenig für Freiberufler ist), für 3 Stunden Schreiben, Redigieren, 2 Stunden Fotografieren, 1-2 Stunden Bildbearbeitung … dann landen wir schon bei 56€ und da sind Einkaufen, Zubereiten, Testen, Basteln usw. noch nicht dabei.

Und bitte sag mir jetzt, dass die Aussage „Du darfst das Produkt behalten und kriegst 50 Euro“ nicht mehr so toll, sondern ziemlich unfair klingt! Denn das ist es! Unfair.

Selbst wenn Dein Blog (noch) wenig Reichweite hat, ist das nicht das alleinige Kriterium, nach dem Deine Leistung und Dein Content gemessen werden (sollten): Nische, Interaktion und feste Follower spielen eine genauso große Rolle. Deshalb solltest Du – egal was Dir andere erzählen wollen – nie unter 150 Euro arbeiten und das sind 150 Euro zzgl. Materialkosten, nicht inklusive.

Caroline Preuss von Madmoiselle und Janneke von Blog your thing haben tolle Beiträge dazu geschrieben, wie viel man als Blogger berechnen sollte und wie man das überhaupt berechnen kann.

Und ja, vielleicht erhältst Du so erst einmal weniger Kooperationen und vielleicht musst Du Dir von Firmen oder Agenturen sogar freche Antworten gefallen lassen, die Dich kleinreden möchten … aber: Die Kooperationen, die Du dennoch abschließen kannst, fühlen sich gut und fair an. Diese Unternehmen behandeln Dich auf Augenhöhe und verstehen den Wert Deiner Arbeit. Und nur dafür solltest Du arbeiten.

Das Geschäft mit Dumping-Bloggern

Hinter dem Drücken der Preise und dem Kleinhalten (junger) Blogger steckt Kalkül. Denn die Person, die Dir gerade erzählen möchte, dass Dein Blog nicht mehr als 50€ oder eine Tafel Schokolade wert ist, muss ja auch für ihre Arbeit bezahlt werden und hat Vorgaben, an die sie sich halten soll. Du musst Dir im Klaren darüber sein, dass die Vermittlung von Bloggern an Unternehmen kein wohltätiges Ehrenamt ist. Die Agentur hat ebenfalls laufende Kosten und muss ihre Mitarbeiter bezahlen. Deshalb fällt naturgemäß ein Teil von dem, was Unternehmen für die Vermittlung zahlen, an die Agentur.

Mir stellt sich hier die Frage: Brauchen wir diese Mittelsmänner denn überhaupt? Wieso suchen wir uns zu den Unternehmen, die wir toll finden, nicht den passenden Ansprechpartner der Presseabteilung auf der Unternehmenswebsite heraus, verfassen eine professio-nette E-Mail und fragen ob Interesse an einer Zusammenarbeit besteht?

Klar. Hier besteht das Risiko, schneller eine Absage zu kassieren, oder an eine Person zu geraten, die noch nie mit Bloggern gearbeitet hat und deswegen nicht weiß, wie sie mit Dir und Deiner Anfrage umgehen soll.

Und natürlich ist die Registrierung in einem der Blogger-Relations-Portale der einfache Weg. Wir lassen unseren Blog in Zahlen messen und erhalten allein anhand dieser Zahlen ein Gehalt. Dafür machen wir dann zusammen mit einer Menge anderer Blogger Werbung für wohlmöglich dasselbe Produkt. Klingt wenig persönlich und ein bisschen nach Massenware, oder?

Aber: Wenn wir uns für den schwierigen Weg entscheiden und uns parallel vor Augen halten, dass die Agenturen ihr Ding durchziehen können, weil die Zeit für faire Blogger Kooperationen noch nicht reif ist, weil Firmen genauso wenig wie Blogger wissen, wie man mit Spaß und auf Augenhöhe zusammenarbeiten kann, dann besteht doch trotzdem Hoffnung.

Denn wir können aktiv etwas dafür tun, Blogger Relations und Kooperationen fairer zu machen … Du und ich! Du glaubst mir nicht? Dann erzähle ich Dir einfach mal von meinen letzten Kooperationen, die ich mir selbst akquiriert habe.

Und wenn Du aus Deinem Blog ein Business oder eine (Teil-)Selbstständigkeit machen möchtest, dann ist Angst völlig fehl am Platz. Nur wenn Du selbstbewusst auftrittst, Deinen Wert kennst und das hartnäckig aber nett vertreten kannst, wirkst Du als Kooperationspartner glaubwürdig. 

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Sei unabhängig! Hol Dir Deine Kooperationen selbst

So wie Du es vermutlich gerade bist, war ich ziemlich frustriert von den Allerts der Influencer- und Blogger-Relations-Vermittler, die auf den ersten Blick super interessant klangen, bei genauerem Hinsehen aber super ätzend waren. Arbeite für eine Flasche Shampoo. Yay. Gerne doch. Meine Miete zahle ich ja auch mit Schokolinsen!

Den Bock geschossen hat im letzten Jahr dann eine Anfrage zum Testen einer Küchenmaschine. Gewünscht waren Bilder und ein Rezept, authentisch, nicht werblich … Kennzeichnung als Werbung und nofollow ok. So weit, so gut. Der Preis lag mit 250 Euro sogar noch an der Grenze zu akzeptabel. Allerdings … und da habe ich mir heftig an die Stirn fassen müssen … sollte ich die Maschine testen ohne sie tatsächlich zu testen. Einfach was Nettes schreiben, vielleicht auch nur Bilder vom Essen und nicht von der Maschine machen (die ich nicht besitze), denn Budget für Testexemplare der Maschine sei nicht vorhanden.

Ich möchte ja sagen, dass ich das irgendwo verstehe … Dass man nicht 5.000 Küchenmaschien ab gut 400 Euro aufwärts in der Weltgeschichte herumschicken kann. Aber eine innere Stimme schreit trotzdem: Da hört’s doch auf bei mir! Hätte ich diese Kooperation angenommen, hätte ich Dich anlügen und Dir erzählen müssen, wie genial ich diese Maschine finde, ohne überhaupt zu wissen, wie genial sie ist!

Ein wirklich dunkler Moment innerhalb meines noch recht jungen Blogger-Daseins, denn ich habe mich in diesem Augenblick gefragt, wie viele solcher Beitragsanfragen und tatsächlich auch umgesetzte Beiträge mit Fake-Tests es bereits gibt?!

Die Anfrage habe ich dankend abgelehnt. Stattdessen habe ich mich entschieden, mich absofort selbst an Unternehmen zu wenden. Denn auch mit fairem Lohn für Blogger, sind wir mit unserer Arbeit immer noch günstiger als eine Agentur. Und diesen Vorteil freiberuflicher Kreativer müssen Unternehmen auch erst einmal verstehen lernen bzw. überhaupt erkennen. Die meisten Firmen haben nämlich gar nicht die Manpower, um jemanden für Blogger Relations abzustellen und sind froh, wenn ihnen die Arbeit von Agenturen abgenommen wird. Wie diese Arbeit dann aber aussieht, wissen sie oft gar nicht.

Keine Angst! Sei mutig und Du wirst belohnt

Ich habe mir genau aus diesem Grund eine Liste von Unternehmen gemacht, die ich interessant finde und mit denen ich gerne zusammenarbeiten möchte. Ich habe auch Unternehmen herausgesucht, mit denen ich bereits zusammengearbeitet habe oder mit denen ich über Social Media Kanäle bereits in Kontakt stand.

Ich habe eine nette Mail formuliert, in der ich eine grobe Idee gepitcht und mein Media Kit angehängt habe. So weiß das Unternehmen nämlich direkt was Sache ist und welche Reichweite, Zielgruppe usw. ich habe. Der groben Idee habe ich den folgenden Satz angefügt:

Was halten Sie davon? Ich lasse Ihnen bei Interesse gerne ein passendes Angebot zukommen.

Proaktiv nennt man das (auch wenn ich das Wort nicht mag). Aber so habe ich seit November letzten Jahres Kooperationen im Gesamtwert von 1.500 Euro an Land gezogen. Darauf bin ich sehr stolz, denn das habe ich allein durch eine nette Ansprache, ein transparentes Angebot, einen effektiven Projektzeitplan und selbstbewusste Honorarverhandlungen geschafft.

Mein Blog ist noch nicht groß. Das kannst Du anhand meines Media Kits sehen. Aber ich weiß, was ich mir wert bin und was meine Arbeit mir wert ist. Scheiß doch drauf, wenn ich weniger Kooperationen abschließe, weil der Preis, den ich für mich festlege, nicht gezahlt werden will! Die Kooperationen, die ich eingehe, mit dem Preis, den ich veranschlagt habe, sind Projekte, die sich gut für mich anfühlen und aus denen sich sogar weitere Kooperationen entwickeln.

Ich kann Dich also nur ermutigen, Dein Schicksal als Blogger und/ oder selbstständige/r Kreative/r selbst in die Hand zu nehmen. Spring ins kalte Wasser und schwimm einfach. Glaub mir, es funktioniert.

Und nur für den Fall, dass Du nicht den ganzen Weg allein schwimmen magst, mache ich Dir hier und jetzt einen Vorschlag:

Sag mir in den Kommentaren, ob Du wissen möchtest, wie man ein Angebot schreibt, wie sich dieses Angebot zusammensetzt und wie man einen Projektplan erstellt. Dann mache ich daraus eine Mini-Serie und zeige Dir, wie ich es angehe, ok?

Sei mutig! You got this! ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

111 Kommentare

  1. Guter Beitrag, vielen Dank dafür. Ich denke und finde, das Blogger/innen sich auch gegenseitig untsterützen sollten, beispielsweise mit Gastbeiträge die gegenseitig ausgetauscht werden. Liebe Grüße.

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    • Hey Marco, vielen Dank für Dein Feedback 🙂 Austausch und Unterstützung unter uns Bloggern sind tatsächlich wichtig. Und es muss viel öfter über solche Dinge gesprochen werden, damit man gar nicht erst unfairen Angeboten auf den Leim geht. Gastbeiträge sind auch eine feine Sache, wobei ich persönlich Blogevents oder Linkups effektiver finde, bei denen man sich vernetzen kann. 🙂 Hast Du denn gute Erfahrungen mit Gastbeiträgen gemacht? Liebe Grüße, Yvonne

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      • Bisher noch nicht. Blogroll Aufnahmen, im Austausch finde ich auch schon interessant. Hast Du eine Blogroll auf Deinem Blog? Ich würde Deinen Blog veröffentlichen auf meiner Blogroll (werde ich alphabetisch sortieren) und Du meinen dann auch?

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      • Ich schaue mir Deinen Blog nach Feierabend mal genauer an 🙂 Meine Blogroll habe ich offen gestanden schon lange nicht mehr gepflegt. Könnte ich eigentlich mal wieder machen 😀

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      • aboutrosi sagt

        Wenn ich mir deine Beiträge so ansehe (und das tu ich ja doch sehr gerne und sehr regelmäßig) weiß ich jetzt schon, dass deine Serie schön zu lesen sein wird ❤ Danke schonmal ❤

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  2. Ein ganz wichtiges Thema, das wir Blogger oft nicht im Blick haben. Dieses Du-bekommst-unser-Produkt-jetzt-mach-dafür-Werbung ist halt für alle Seiten auf den ersten Blick sehr praktisch. Aber auf den zweiten doch ziemlich einseitig. Also ist es gut, sich das Thema „Was bin ich mir wert?“ bewusst zu machen.
    Danke für den Beitrag, Kari Lessír

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    • Liebe Kari. Genau das ist es. Auf den ersten Blick klingt das immer toll. Mir ging es ja ganz genauso. Aber irgendwann … vor allem auch im Gespräch mit anderen Bloggern … ist mir klar geworden, dass ich keinen Grund habe, demütig zu sein oder mich geringer zu geben als ich und mein Blog es sind. Selbstständig zu verhandeln ist nicht einfach aber mit jedem Mal lernt man dazu und man bekommt vor allem ein Gespür dafür, wie Zusammenarbeit auf Augenhöhe laufen muss und kann. Liebe Grüße, Yvonne

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  3. Liebe Yvonne, ein sehr interessanter Beitrag Danke auch, dass du mal „Butter bei die Fische“ gemacht hast und Zahlen genannt hast. Ich finde auch, dass es besser ist, Kooperationen mit Unternehmen einzugehen, von denen man wirklich überzeugt ist. Das strahlen die Beiträge auch aus. Man sollte aber der Kooperation auch ein bisschen Zeit geben sich zu entwickeln. Das ist im wirklichen Geschäftsleben ja auch so. LG Undine

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    • Liebe Undine, genau meine Meinung. Es braucht einfach Zeit. Das schnelle Geld ist da nicht zu holen bzw. es bringt ja nichts. Ich verstehe manchmal die Unruhe nicht, dass man unbedingt viele Kooperationen haben bzw. gemacht haben muss. Wenn da keine Struktur dahinter steckt oder einfach für alles Werbung gemacht wird, büßt der Blog doch an Authentizität ein. Und mir sind Kooperationen, die sich wiederholen lieber als schlecht bezahlte Eintagsfliegen. 🙂 Liebe Grüße, Yvonne

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  4. Liebe Yvonne – danke für deinen unglaublich inspirierenden Beitrag..
    Ich bin ja selber momentan total am Umdenken, was faire + entlohnte (!) Blog-Arbeit angeht, da ist der Artikel absolut perfekt als (noch) weiterer Denkanstoß!
    Ich wünsch dir einen schönen Tag!
    Alles Liebe, Katii – Süchtig nach…

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  5. Liebe Yvonne,
    ich weiß nicht… Ich finde es mit Agenturen zu arbeiten ziemlich angenehm… Ich habe schon viele Kooperationen mit blogfoster gemacht und nun auch eine passende Koop auf ReachHero gefunden. Klar, wollen sie gute Zahlen. Aber die gute Zahlen gehören halt zum Profi-Bloggen dazu. Ich habe früher ein paar Unternehmen selber angeschrieben. Aber die wollten mir entweder ein paar Spielsachen oder Backutensilien schicken oder geschrieben, dass die zurzeit nicht mit Bloggern kooperieren…
    Mit bunten Grüßen,
    Lisa von MamaKreativ

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    • Hey Lisa. Danke Dir für Dein Feedback. Du hast vollkommen Recht. Gute Zahlen sind ein Kriterium für professionelles Bloggen. Sie sollten aber nicht das Hauptkriterium sein. Nur mal zum Vergleich: Bei Blogfoster würde ich für meine Arbeit bzw. eine Kooperation momentan 50 Euro erhalten, weil ich knapp unterhalb der Reichweitengrenze von 10.000 liege. Andere Portale bieten das Produkt als alleinige Vergütung, verlangen dafür dann aber einen Beitrag, ein Bild, das für Marketingzwecke des Unternehmens weiterverwendet wird, und möglicherweise wird noch über Kennzeichnung und do- bzw. nofollow diskutiert, nachdem der Beitrag geschrieben wurde. Ich habe mit der Kaltakquise gute Erfahrungen gemacht und glaube auch, dass das auf lange Sicht sinnvoller ist, weil ich unabhängiger bin, direkt wahrgenommen werde, ohne Mittelsmann, und sich aus dem direkten Kontakt zum Unternehmen immer weitere spannende Projekte ergeben, mit denen man gar nicht gerechnet hat. So bleibt man einfach besser in Erinnerung. Es ist aber sicherlich nicht so leicht, Kooperationspartner zu finden, die neben den Zahlen auch auf Inhalte und Interaktion schauen. Aber wenn man die mal gefunden hat – und das geht tatsächlich auch mit einer momentanen Reichweite unter 10.000 – dann macht das richtig Spaß. 🙂 Liebe Grüße

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      • Ja, das kenne ich mit unter 10,000… Ich war im Oktober kurz über 10,000 und habe 2 ersten Kooperationen mit blogfoster gehabt. Und dann wieder unter… Und bis Februar gar keine Kooperationen mehr gekriegt. Nun geht es bei mir bergab (dank Facebook und Pinterest). Ich habe meine Reichweite verdoppelt (fast 25.000!)… Ich freue mich natürlich sehr darüber, aber es gibt trotzdem bei blogfoster nicht so viele passende Kooperationen, die ich annehmen kann… Mein persönliches Ziel sind jetzt 30,000, damit ich mich bei Boom Blogs anmelden kann. Sie haben viel mehr Kooperationen für Elternblogger…
        Ich werde aber versuchen jetzt auch tatsächlich ein paar Unternehmen selber anzuschreiben. Vielleicht klappt es ja. Ich habe das im November vor Weihnachten gemacht und das war kein guter Zeitpunkt.
        Auf jeden Fall, es bleibt spannend. Und man weiß nie, wo es alles hinführt!
        Vielen Dank für Inspiration, ich mag deine Blogmuse-Reihe sehr!

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      • Hey. Das klingt toll! Und super, dass Du Deine Reichweite so erhöhen konntest. 🙂 Gerade Pinterest ist da wirklich eine tolle Möglichkeit. Das merke ich auch immer stärker. Budgetplanungen sind meiner Erfahrung nach immer quartalsweise oder am Jahresanfang, wenn es an die Jahresplanung geht. Das sind gute Zeiten zum Anschreiben. 🙂 Ich drücke Dir die Daumen, für Boom Blogs und auch für die eigene Akquise. Vielen lieben Dank auch für Deinen Input und Dein Feedback. Ich finde das immer super spannend, wie so die Erfahrungen der anderen sind. Liebe Grüße, Yvonne

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    • Hey Simone. Das freut mich zu hören. Dann mache ich mich doch mal an die Planung der Mini-Serie zum Thema Angebot schreiben, Unternehmen anschreiben usw. 🙂 Hast Du denn konkrete Fragen, die ich vielleicht noch berücksichtigen kann? Liebe Grüße, Yvonne

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      • frauroesi sagt

        Sälü Yvonne,
        ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich deine Tipps dann in der Schweiz umsetzten kann. Ist das ganze überhaupt „Länderabhängig“? Ich freu mich sehr über Formulierungen, Strategien an wen ich meine Mail am besten schreibe ( z.B. einfach an info@firmasoundo?) und natürlich an aufmunternden Worte, es auch zu tun 😉 Das ist alles, was mir grad auf die Schnelle einfällt.
        Merci.
        Ich wünsche dir ein tolles Wochenende und viel Spass beim Vorbereiten der Mini-Serie. Ich freu mich drauf.
        Grüsse Simone

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      • Hey Simone. Unternehmen anschreiben und Angebote erstellen funktioniert länderunabhängig. Worauf Du in der Schweiz achten solltest, sind die Vorgaben, wie Werbung gekennzeichnet werden muss. Da kenne ich mich leider nicht so gut aus. Aber ich nehme Deine Fragen alle mit auf. Das passt schon sehr gut zu den Themen, die ich mir auf die Agenda geschrieben habe 🙂 Liebe Grüße, Yvonne

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  6. Hallo Yvonne!
    Ich habe mit großem Interesse diesen tollen Beitrag gelesen. Ich stehe relativ am Anfang (auch wenn ich mehrere Anläufe innerhalb von 2 Jahren hatte!) und mir macht das, was ich tue, sehr großen Spaß und möchte es gerne ausweiten.
    Über eine Mini-Serie würde ich mich sehr freuen, um noch mehr Motivation zu bekommen 😉 Ich finde Deine Tipps und Anregungen sehr hilfreich und hoffe, dass ich selbst genug Mut und Selbstbewußtsein aufbringe, diesen Weg zu gehen 😉
    Ich arbeite momentan an einen Media-Kit und an einem E.-book 😉
    Liebe Grüße,
    Emmi

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    • Hey Emmi, wow! Ein eBook. Das klingt super spannend 🙂 Und ich freue mich sehr über Dein Feedback. Denn das motiviert total, genau so weiter zu machen und einfach mal aufzuschreiben, was mir so unter den Nägeln brennt. Und das Gefühl, dass einem ein wenig der Mut fehlt, bzw. die Frage, ob man den überhaupt aufbringen kann, kenne ich gut. Das muss man aber einfach abschütteln bzw. abrupfen. Wie ein Pflaster. Kurz und schmerzlos. Das Schlimmste, das kommen kann ist ein Nein seitens des Unternehmens. Aber vielleicht behalten sie Dich im Hinterkopf und schreiben Dich an, wenn Budget verfügbar ist. Oder es ergibt sich aus einem Gespräch oder sogar einem stinknormalen Insta-Bild eine tolle Zusammenarbeit. Wir müssen es einfach versuchen. Liebe Grüße 🙂

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  7. Mega mega mega gut geschrieben, liebe Yvonne! Genuaso ist es und die Efahrung mache ich auch immer öfter. Leider gibt es sehr wenige Agenturen, die faire Blogger-Kooperationen im Namen großer Unternehmen anbieten. Daher schreibe ich auch schon länger selbst Unternehmen an, mit denen ich gern zusammen arbeiten möchte. Die Resonanz war meist positiv und die Kooperationen danach fühlten sich richtig an und waren/sind meist langfristiger.

    Ein toller Beitrag!

    Happy FREUday und ein tolles Wochenende,
    Jules

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    • Hey Jules, whooop whoooop! Das klingt phantastisch! Ich freue mich sehr über Dein Feedback und noch mehr, dass Du über Deine guten Erfahrungen mit eigenständiger Akquise schreibst 🙂 Das motiviert total. Es gibt sicher auch Agenturen, die fair verhandeln und ich kenne mindestens zwei liebe Menschen, die in Agenturen arbeiten und die nicht unfair arbeiten. Trotzdem ist das ganze Thema noch viel zu undurchsichtig und Unternehmen, die sich denken: „Lass mal was mit Bloggern machen“, haben außer diesem Vorsatz noch keine Erfahrungen. Dort springen dann Agenturen oder Vermittler ein, die ihnen diese Arbeit abnehmen. Ich glaube aber, dass mit wachsender Transparenz und durch selbstständige, professionette Blogger ein besseres Bewusstsein für die Vorteile einer direkten Zusammenarbeit entstehen wird. Liebe Grüße, Yvonne

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  8. Hallo Yvonne!
    Das ist ein super interessanter Blogpost!
    Ich fände es toll, wenn Du uns noch mehr verraten könntest, wie solche Kooperationsanfragen bei Dir im Detail aussehen. Aktuell erhalte ich nämlich ständig nur solche „Unsinns-Anfragen“, die Du auch beschrieben hast und so langsam aber sicher macht das keinen Spaß mehr. Ich habe bisher alle abgelehnt, weil sie auch einfach nicht zu meinem Blog und mir passen (ich glaube, den lesen sich viele Anfrager im Vorfeld auch gar nicht durch). Daher fände ich es super spannend, wie man es angeht, Firmen selbst anzuschreiben.
    Das macht am Ende beide Kooperationsseiten glücklicher. 🙂
    Viele liebe Grüße
    Katrin

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    • Liebe Katrin. Vielen Dank für Dein liebes Feedback. Ja, solche Quatschanfragen kenne ich nur zu gut. Ich schreibe gerne mal alles zusammen, was ich so mache, bzw. wie ich das mache 🙂 Liebe Grüße, Yvonne

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  9. Hello! Also du sprichst mir mit deinen Worten aus dem Herzen. Ich selber schreibe einen sehr kleinen Blog, der aber auch organisch wächst. Nichts mir Monster Instagram Account oder FB Star. Das ist gut so, denn der kleine Blog hat dafür ein paar Kooperationen bekommen, in denen umso mehr Herz steckt und viel Ehrlichkeit.

    Weiter so und ich freue mich, so eine Perle entdeckt zu haben.

    glg Heli

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    • Hey Heli, oh das freut mich sehr! Vielen lieben Dank für Dein Feedback. Und ja, organisch wachsen ist super. Es dauert manchmal etwas, aber man sieht die konstante Aufwärtskurve. Und ich freue mich sehr, dass Du Deine Erfahrungen teilst bzw. auch mit einer „kleineren“ Reichweite Kooperationen abschließen konntest. So soll es sein 😉 Liebe Grüße, Yvonne

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    • Liebe Ilka, die Anfrage lief über eines der Vermittlungsportale. Da ich allerdings nicht weiß, wie die Absprache zwischen Unternehmen und Agentur gewesen ist und ich im Beitrag bewusst keine Namen nenne, weil es mir nicht darum geht, jemanden schlecht zu reden, ist das die einzige Info, die ich nicht rausrücken möchte. 🙂 Ich hoffe, Du verstehst das. Liebe Grüße, Yvonne

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  10. Liebe Yvonne, vielen Dank für diesen offenen und ehrlichen Beitrag. Du hast natürlich absolut Recht; man darf sich nicht unter Preis verkaufen. Aber wenn man, so wie wir, gerade ganz am Anfang steht…… Aber deine Worte machen Mut und ich will unbedingt mehr hören. Also bitte, schreibe schnell den nächsten Beitrag 😉
    LG, Jutta

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    • Hey Jutta, danke Dir. Mir ging es doch genauso. Ich dachte vor etwas weniger als einem Jahr noch: Ich kann doch für das, was ich mache kein Geld verlangen… usw. Aber: Selbst wenn wir klein sind. Wir überzeugen mit genau einer Sache: gutem Content! Wenn wir den anbieten wissen Firmen, die wir anschreiben, was wir zu leisten in der Lage sind. Und da ist’s wurscht, ob man schon Kooperationen hatte oder nicht. Ich denke mir immer, dass Firmen und Agenturen sehr wohl wissen, wie viele Blogger gerade für Produkt XY Werbung machen. Wenn Du aber einen Blog voll toller Beiträge hast, die genau auf Deine Zielgruppe und die Zielgruppe des Unternehmens passen, ist das doch die beste Voraussetzung. 😉 Liebe Grüße, Yvonne

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  11. Liebe Yvonne, vielen Dank für diesen super tollen Beitrag. Genau das ist mein Thema momentan. Ich bin jetzt seit einem Jahr statt, habe auch ganz gute Zahlen. Ich tue mich aber unheimlich schwer Angebot zu formulieren und man den Wert zu definieren. Es wäre schön, wenn es eine Art Vorlage Liebe, die man sich, je nach Art der Kooperation abwandeln könnte. So etwas habe ich nämlich noch nirgends gefunden. Liebe Grüsse Kerstin

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    • Hey Kerstin. Also wie man ein Angebot schreiben kann, wird auch teil der Serie werden 🙂 Ich sehe mal, was sich machen lässt. Liebe Grüße und danke für Dein liebes Feedback

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  12. Liebe Yvonne,

    bin gerade über die Insta-Story auf den Artikel aufmerksam geworden und bin natürlich gleich zu dir rüber gehüpft 😉 Vielen Dank für den tollen Artikel. Ich bin noch ganz frisch in der Blogger-Welt und deshalb für alle Tipps und Ratschläge mehr als dankbar! Würde mich auch über mehr Infos zum Thema freuen!

    Hab ein schönes Wochenende!
    Liebe Grüße
    Lena

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    • Hey Lena, ach cool 🙂 Das freut mich. Ich bin total platt von dem ganzen lieben Feedback und den Fragen, aber auch den Erfahrungen, die hier geteilt werden. Das motiviert total, an der kleinen Serie zu arbeiten. Liebe Grüße, Yvonne

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  13. Hallo Yvonne,
    Mit diesem Beitrag hast du, wie es aussieht, viele angesprochen. Danke dafür. Ich bin auch sehr an deiner Miniserie interessiert. Wie und wem schreibe ich an, Verhandlungsdtrstegien, …
    Ich blogge über meine Reisen und Ausflüge, meine Zielgruppe sind Bestager-Reiseblog, wo ich auch dazugehöre.
    LG Dagmar

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    • Liebe Dagmar, ja ich bin selbst ganz überrascht wie zahlreich und positiv das Feedback ist. Das scheint ein Thema zu sein, das viele umtreibt. Ich bin schon eifrig mit der Planung beschäftigt und nehme auch Deine Punkte gerne mit auf. Vielen Dank und liebe Grüße, Yvonne

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  14. Huhu Yvonne,

    vielen lieben Dank für den ersten Teil deiner Serie (denn ich habe herausgelesen, dass es weiter gehen wird). Es ist super hilfreich und ich finde es ausgesprochen gut, dass du da auch selbst „Lärm“ machst.

    Du bist authentisch und das schätze ich so sehr.

    Liebe Grüße und ein wochenendfeierliche Grüße

    Bettina

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    • Hey Bettina, ich freue mich sehr über Deine lieben Worte. Mir ist das ganz besonders wichtig, mich nicht zu verbiegen und Du kennst mich ja … ein bisschen zumindest … ich bin immer für offene, direkte Kommunikation, gegenseitigen Austausch und Networking bzw. Unterstützung unter uns Bloggern. Hab ein tolles Wochenende! Liebe Grüße, Yvonne

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  15. Tabea sagt

    Schön, dass du noch mal darauf hinweist, dass man auch dann Geld fordern darf, wenn einem etwas Spaß macht. Ich glaube, das muss ich auch noch etwas lernen, denn mit meinen 40 Lesern fühle ich mich doch immer zu unbedeutend, um Geld zu fordern. Deswegen habe ich auch kein Gewerbe… weil ich glaube, dass ich eh keine Einnahmen erzielen könnte. Aber wenn ich nun für Kooperationen ein Honorar verlange, dann ist das doch verboten, solange ich keins habe, oder?

    Ich arbeite zwar auch ziemlich viel am Blog (ca. 2h täglich), aber verdiene aktuell halt keinen Cent. Mehr ist mir gerade aber auch nicht möglich, glaube ich. Der Blog hat eben kaum Leser – dafür aber die allerbesten, die ständig ellenlange Kommentare hinterlassen 🙂

    Eine Kooperation für 80 Euro habe ich aber damals auch abgelehnt – weil ich für 20 Euro einkaufen hätte müssen, einige Keywords verwenden sollte und gerade Mal ein Zeitfenster von 14 Tagen bekommen sollen. Und das Gewerbe hätte ich eben auch beantragen müssen, also wieder neue Unkosten.

    Davor, selbst ein Unternehmen anzusprechen, schrecke ich aktuell noch zurück, weil ich nichts als „Beispiel“ für meine Arbeit vorweisen kann… also nicht schon 10 Kooperationen hatte, die super liefen. Trotzdem – das was du erlebt hast, macht mir gerade doch Mut und ich habe da schon eine Idee, wo ich demnächst anfragen werde. Danke für diesen Post!

    Also ich würde schon gern wissen, wie du deine Anfragen schreibst und die Pläne erstellst!

    Liebe Grüße

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    • Hey Tabea, erstmal vielen Dank für Dein liebes Feedback und dass Du Deine Eindrücke hier teilst. Dass Du das Angebot abgelehnt hast, war genau richtig, denn das lohnt sich nicht. Und eine Sache ist ganz besonders wichtig: Du überzeugst nicht durch bisherige Kooperationen, sondern durch guten Content. Der überzeugt und wenn der zu einer Firma passt, dann ist es egal ob das Deine erste Kooperation oder Deine 100ste Kooperation ist. Wichtig ist, dass Du nett und professionell … also professionett … auftrittst 😉 Und wegen dem Gewerbe: Bei mir, also hier in Rheinland Pfalz, hat der Gewerbeschein einmalig 10Euro gekostet. Und solange man nicht über den Freibetrag kommt, der jährlich bei 17.500 Euro liegt, ist man auch umsatzsteuerbefreit. Jennie von Tulpentag hat dazu einen tollen Beitrag geschrieben, wieso man als Blogger ein Gewerbe anmelden sollte. Man muss auch … wenn man aus seinem Blog ein zweites Standbein machen bzw. damit etwas Geld verdienen möchte, anfangs ein kleines bisschen Geld in die Hand nehmen. Für Visitenkarten beispielsweise oder eine eigene Domain. Ich kenne aber auch Blogger/innen, die jahrelang mit einer blogger- oder wordpress_com Domain an der URL gearbeitet haben. Ich freue mich auf jeden Fall, dass Du motiviert bist, es mal zu versuchen. Ich wurschtele schon eifrig an der Struktur und den Inhalten der Serie 😉 Wenn Du Fragen hast, her damit oder schreib mir an hello@mohntage.com. Liebe Grüße, Yvonne

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      • Tabea sagt

        Danke, dass du mir das mit dem Gewerbe verraten hast. Ich habe mal gehört, dass das 30 Euro kostet und man dann eine Steuererklärung machen muss… brauche ich die nur für den Blog oder dann auch für den Rest meines Lebens (Job, Werbungskosten für Hochschule etc.).
        Die Domain habe ich ja schon und Visitenkarten stehen ziemlich weit oben auf der Wunschliste, denn aktuell habe ich nur selbstgedruckte, die wenig professionell (aber wenigstens einzigartig) sind 😉

        Auf die Serie bin ich echt gespannt! Mich würde da z.B. interessieren, wie du die Unternehmen findest, mit denen du zusammenarbeiten willst. Manche Dinge werden ja von diversen Herstellern verkauft – wie entscheidest du dich für einen und würdest du dein Angebot nach einer Abfrage dann an einen seiner Konkurrenten versenden?

        Liebe Grüße

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      • Hey Tabea. Also ich weiß nicht, ob das in jedem Bundesland gleich ist, aber bei mir waren es 10 Euro. Du machst dann auch eine Steuererklärung, musst aber keine Umsatzsteuer abführen, weil Du als Kleinunternehmer bis zum Freibetrag von der Umsatzsteuer befreit bist. In diesem Fall würde ich Dir aber raten, Dich mal bei der Handelskammer und beim Finanzamt Deines Bundeslandes beraten zu lassen. Deine Fragen hab ich mir notiert bzw. ein Teil davon ist auch schon dabei. Liebe Grüße, Yvonne

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  16. Wenn Blogger nicht anfangen so selbstbewusst zu handeln, ist das Preisdumping auf breiter Front nur eine Frage der Zeit.Es werden auch Blogger betroffen sein, die heute noch denken, dass Thema gehe sie nichts an. Je mehr es sich durchsetzt desto schwerer wird es faire Preise zu verhandeln. Es scheint nicht so einfach zu sein guten Kontent zu erschaffen. Sonst würden Firmen die Aufträge nicht an Agenturen weitergeben. Die Frage wozu wir diese Agenturen brauchen ist völlig berechtigt. Was leisten sie für Blogger? Wenn meine Reichweite viel zu klein ist, warum dann die Anfrage ? Ganz einfach die Firma bekommt einen Artikel in ihrer Zielgruppe. Streuverluste gleich Null. Andere Marketingaktionen hingegen haben große Streuverluste und deren Erfolg ist kaum messbar. Trotzdem geben Firmen sehr viel Geld dafür aus. Verrückt ! Ergo die Reichweite ist gar nicht so entscheidend. Aber es liegt an uns Bloggern den Firmen dies klar zu machen und wenn wir darin werden, bekommen wir eines Tages das Budget und nicht die Agenturen.

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  17. Liebe Yvonne,

    DANKE! Für diesen tollen Beitrag! Du rückst die Sich der Dinge wieder grade und machst Mut zu mehr Mut. Und gerade der fehlt mir mit meinem kleinen Blog oft an allen Ecken und Enden. Ich würde mich sehr über eine Mini Serie freuen!

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      • Wundervoll, da freue ich mich sehr drauf! Ich muss dir allgemein mal ein Kompliment machen. Nicht nur, dass du tolle Artikel schreibst, auch dein Design ist einfach wunderschön!
        lg und ein tolles w!ochenende

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      • Ach das freut mich, auch wenn es nicht mehr lange bleibt. Ich arbeite gerade an einem Umzug auf wordpress org und im Zusammenhang dazu bastle ich an einem neuen Theme herum. Das passt einfach besser zu dem, was ich für die Zukunft plane 😉 Liebe Grüße und Dir ebenfalls ein schönes Wochenende

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  18. Hejhej,

    ein sehr angenehmer Beitrag, Yvonne 🙂 Mich interessieren auch weitere Beiträge zu dem Thema.. vor allem natürlich aus Bloggersicht!

    Danke für deinen Post & lieben Gruß
    Johanna

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  19. Hallo Yvonne,
    ich hatte mich zwar schon zu dem Thema geäussert, melde mich aber nochmal zu Wort. Ich bin, genau wie du, freudig überrascht von der Anzahl und der Qualität des Feedbacks. Du siehst, wie es den Leuten unter den Nägeln brennt. Wahrscheinlich weil fast Niemand das Thema sonst anschneidet. Gerade die Vergütung eines Bloggers scheint ja geheimer zu sein als die Steuererklärung von Donald Trump. Unser Blog ist zwar noch keine 2 Monate alt, soll aber mittelfristig Geld einbringen. Und da muss man, glaube ich, auch keine falsche Bescheidenheit zeigen. Wenn wir alle nicht von unseren Themen und unserer Arbeit überzeugt wären, würden wir unsere Blogs ja nicht machen….. Darum nochmal die Bitte: schreibe schnell eine Fortsetzung! Wir warten alle sehnsüchtig darauf 😉
    LG, Jutta

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    • Liebe Jutta, das freut mich. Ja, ich bin auch ganz platt. Ich schreibe aber gerne auf, wie ich das mache. Das ist zwar nicht der einzige Weg, aber es ist meiner, mit dem ich gute Erfahrungen mache, und ich teile gerne meine Erfahrungen 🙂 Liebe Grüße, Yvonne

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  20. Ramona sagt

    Vielen Dank für diesen tollen Artikel und deine Offenheit. Ich habe gerade auf meinem Blog ähnliche Zahlen wie du und habe mich gefragt, ob es sich schon lohnt Unternehmen anzuschreiben. An deiner geplanten Miniserie wäre mega interessiert. Hab einen schönen Sonntag 🙂

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    • Hey Kathrin, das freut mich sehr 🙂 Ich bin auch ganz begeistert, wie positiv das ganze Feedback ist. Es scheint ja echt vielen so zu gehen. Nur irgendwie redet keiner drüber 😉 In den Foren und Gruppen klingt das immer alles so positiv. Da wird eher geprahlt, wie viele Kooperationen man bereits abgeschlossen hat und ich wundere mich dann immer, weil ich den Preis ja kenne. 🙂 Liebe Grüße Yvonne

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  21. Hi! Also vollkommen richtig und wir waren lange sehr zurückhaltend, aber jede Leistung hat seinen Wert. Vielleicht kannst du uns Tipps geben? Die meisten wollen sogar kostenfreie Leistungen sprich wir können etwas behalten… Du weißt was ich meine. Es gebe eben so viele Elternblogger…. Aber vielleicht gibst du uns wie vorgeschlagen Hilfe via Miniserie. Wir kennen uns ja schon länger und du weißt ja, dass ich grosser Fan von Dir bin und besonders, weil du immer transparent bist und ohne Vorbehalte „gibst“. Sehr sehr top 😉

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    • Hey Gülden, vielen lieben Dank für Dein Feedback. Ich freue mich wirklich sehr darüber 🙂 Und ich arbeite schon eifrig an den einzelnen Teilen der Miniserie. Liebe Grüße, Yvonne

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  22. Hallo Yvonne,
    Du hast mir auf jedenfall viel Mut gemacht. Ich bin ja von Blogspot nach WordPress umgezogen und hoffe noch auf Menschen denen mein Blog gefällt und ich Follower bekomme.
    Zumindest weiss ich jetzt, das ich, auch wenn mein Blog noch klein ist, ich es trotzdem versuchen sollte und die Firmen selbst anschreibe.

    Was sagte mein Opa immer “ Mehr als ein NEIN Danke kannst Du nicht bekommen , aber Du hast es versucht “ – Stimmt !

    Das mit der Bloggervernetzung finde ich am schwersten. Ich weiss, das es in meiner gegend Blogger gibt. Aber wie finden? Irgendwie ist Deutschland da noch etwas hinten dran. In Amerika ist das leichter. Ich finde es supertoll was Du , MeinFeenstraub und Kata so gemeinsam auf die Beine stellen. Das verstehe ich unter gemeinsam.

    Auf der Blog the Rock habe ich eine Bloggerin aus meiner Nähe kennengelernt, gern würde ich auch in Kontakt mit Ihr bleiben und ich habe mich auch gleich zuhause hingesetzt und Sie angeschrieben. hmmm, was glaubst Du was zurück kam. 😦 Nichts…. Ich finde das wirklich schade.

    Lg, Elke

    Mach weiter so, ich lese deinen Blog supergern.

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    • Hey Elke, ich freue mich über Dein Feedback. Und ich sehe das genauso wie Du: Man hat nichts zu verlieren, außer einer nicht genutzten Chance. Dass das mit dem Kontakt nicht geklappt hat, ist echt doof. Schade. Aber vielleicht kommt ja noch eine Antwort und vielleicht braucht es einfach etwas Zeit oder eben sowas wie Brieffreundschaften, wenn Du verstehst was ich meine. Ich habe zum Beispiel eine ganz liebe Freundin in Österreich gefunden… über den Blog 🙂 Gib die Hoffnung nicht auf. Das wird! Liebe Grüße, Yvonne

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  23. Pingback: Faire Blogger Kooperation: Wie finde ich Unternehmen und mache sie auf mich aufmerksam? Teil 1 #blogmuse Miniserie | mohntage

  24. Liebe Yvonne,

    der Beitrag ist echt Klasse und auch dein anderer zu diesem Thema. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.

    Ich wünsche dir einen schönen Abend.

    Liebe Grüße,
    Maria

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  25. eclectichamilton sagt

    Danke liebe Yvonne, für deinen tollen Artikel!
    Absolut recht hast du. Freue mich schon auf weitere Beiträge!

    Liebste Grüße von Ines

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  26. Hey Yvonne,
    Das ist wirklich ein toller Artikel, der für Aufklärung sorgt…ich freue mich riesig auf deine Serie, der ich dann ganz gespannt folgen werde.
    Vielen Dank für den tollen Beitrag
    Lg Löni

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    • Hey Löni, das freut mich wirklich sehr zu hören 🙂 Die Serie ist auch schon echt gut angelaufen mit ersten Tipps für das Finden von Unternehmen. Ich bin soooo gespannt auf das weitere Feedback, denn das haut mich wirklich um … im absolut positiven Sinne natürlich! Liebe Grüße, Yvonne

      Gefällt 1 Person

  27. Dima sagt

    Hi Yvonne,

    toller Beitrag! Sehr ermutigend vor allem 🙂
    Wie sieht denn deine „kalt“ E-Mail aus? Kurz? Lang? Ernst oder eher etwas locker?

    Beste Grüße
    Dima

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  28. Pingback: Linkliebe № 3 - LexasLeben

  29. Pingback: Faire Blogger Kooperationen: Wie schreibe ich Unternehmen an? #blogmuse Mini-Serie 2 | mohntage

  30. Jetzt habe ich gerade einen ganzen Roman zu deinem Blogbeitrag geschrieben und das Fenster zugeklickt – alles weg -.- wie ärgerlich!
    Wie dem auch sei, demnach hier halt die Kurzfassung: Super Beitrag! Hat mich definitiv Motiviert und ich würde sagen, ich bin bereit mit meinem Blog durchzustarten 😀 Und wäre dir natürlich sehr dankbar, wenn du mir einen ungefähren Aufbau einer solchen Anfragen für Unternehmen zusenden könntest oder so 🙂
    (Sorry für die Kurzfassung, aber das war jetzt schon ziemlich ärgerlich, dass ich das Fenster zugeklickt habe und meinen schönen Kommentar ohne abzuschicken gelöscht habe…)

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  31. Pingback: Faire Bloggerkooperationen: Wie erstelle ich ein Angebot für eine Kooperation? #blogmuse Mini-Serie 3 | mohntage

  32. Julie sagt

    Ein toller informativer Blogpost! Ich bin nach einer ewig langen Blogpause wieder recht neu in der Blogging-Welt und würde mich sehr freuen wenn es einen zweiten Teil mit Tipps für das Anschreiben von Kooperationspartnern gäbe 🙂

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    • Hey Julie, der Teil ist schon raus, zusammen mit dem 3. Teil in dem ich zeige, was ich alles in mein Angebot packe. Schau einfach mal auf der Startseite unter Blogmuse. Da findest Du alle bisher veröffentlichten Teile der Miniserie 🙂 Liebe Grüße, Yvonne

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  33. Pingback: Monatsrückblick März und April 2017 - Habutschu!

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