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Matcha Madeleines mit Purple Haze Möhren | Mad, Madder, Matcha!

Ich spiele gedanklich schon seit einer Weile mit Rezeptideen für Madeleines und bin (mal wieder) bei Matcha, violetten Purple Haze Möhren und Buttermilch, meinem neu entdeckten Schlüssel zum fluffigen Back-Glück, gelandet. Dabei bekenne ich mich auch als farblicher Wiederholungstäter, denn bereits meine Matcha Macarons waren in ihrer farblichen Kombination Grün und Violett – damals aber mit Brombeeren und nicht wie in diesem Fall mit violetten Möhren.

Und zugegeben … auf den ersten Blick klingen Möhren in Kombination mit Matcha als Süßspeise nicht sonderlich spannend. Aber: Purple Haze Möhren schmecken süßer als herkömmliche Möhren und gemeinsam mit dem kräftigen typisch „grünen“ Geschmack des Matcha-Pulvers und der Buttermilch bilden sie nicht nur farblich, sondern auch geschmacklich ein tolles Team. ❤

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Gebäck von Welt(-Literatur):

Den Entschluss, mich jetzt endlich einmal an Madeleines zu versuchen, habe ich übrigens bei einem meiner ungeplanten Spontankäufe gefasst, als ich „nur“ auf der Suche nach einem Mehlsieb war. So kann es manchmal gehen, wenn man suchend durch die Regale streift, sich vorstellt was man alles von dem glänzenden, bunten Zeugs in einer riesigen Küche unterbringen könnte, die man (noch) nicht hat, und einem dann diese formschöne Backform ins Auge sticht, deren fluffig süßer Inhalt es sogar in Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ geschafft hat:

Der Geschmack ist der jenes kleinen Stücks Madeleine, das ihm am Sonntagmorgen seine Tante Léonie anbot, nachdem sie es in ihren Lindenblütentee getaucht hatte.

Sonntagmorgen klingt übrigens verdächtig nach Brunch … bzw. Osterbrunch … und dafür eignen sich die kleinen süßen Küchlein ganz besonders gut. Sie haben nämlich genau die richtige „Naschen-und-sich-dabei-festquatschen-Größe“. Also lass uns keine Zeit verlieren (#punintended) und die Backschüssel schwingen, für mehr kleine Köstlichkeiten an Sonntagmorgenden. 🙂

Zutaten für 18-24 Matcha Madeleines

  • 300g Mehl
  • 200g zimmerwarme Butter
  • 250g Zucker
  • 110ml Buttermilch
  • 1/2 PK Natron
  • 1/2 PK Backpulver
  • 2 PK Vanillezucker
  • 2-3 Eier Gr. M
  • 2 EL Matchapulver
  • 1 Purple Haze Möhre fein gerieben (ca. 200g)
  • 3-4 EL Matchapulver zum Dippen
  • 3-4 EL Puderzucker zum Wälzen und Abpudern
  • eine Matcha-Backform*aus Metall (Partnerlink)
  • ein Handrührgerät und Schüsseln
  • ein Teelöffel
  • ein Rost zum Auskühlen
  • ein Backpinsel

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Die Madeleines zubereiten

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Purple Haze Möhre schälen, fein raspeln und zur Seite stellen.

Mehl, Natron, Backpulver und 2 EL Matchapulver vermischen und sieben. Ich siebe mittlerweile alle meine trockenen Zutaten, weil das Gebäck so viiiiel fluffiger wird. ❤

Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen, die Möhre unterheben und unter Rühren auf mittlerer Stufe zum Mehlgemisch geben. Anschließend die zimmerwarme Butter unterkneten und so lange Buttermilch dazu gießen bis ein cremiger Teig entstanden ist. Der Teig sollte schön geschmeidig sein, nicht zu fest, dass er reißt, und nicht zu flüssig.

Die dunklen Möhren-Raspeln machen sich übrigens toll im vom Matcha dunkelgrün gefärbten Teig.

Nun hast Du es auch fast schon geschafft, denn das Einzige, das Du jetzt noch tun musst, ist den Teig mit einem Teelöffel in kleinen Portionen in die Madeleine-Backform geben.

Nimm wirklich nur einen Teelöffel voll und verstreiche den Teig vorsichtig. Der wird im Ofen hochgehen und wir wollen nicht, dass die Madeleines aus der Form laufen.

Nun backst Du die Madeleines für 10-15 Minuten. Sobald sich ein bräunlicher Rand bildet, kannst Du mit einem Holzspieß vorsichtig hinein pieksen, ob sie schon gut sind. Klebt kein Teig mehr am Stab sind die Madeleines fertig.

Lass sie für mindestens 5 Minuten in der Form auskühlen, bis Du sie aus der Backform löst und komplett auf dem Rost auskühlen lässt.

Solltest Du Sorge tragen, dass Deine Madeleines sich nicht gut aus der Form lösen lassen, kannst Du die Form auch vorher leicht fetten und mehlen. Bei einer Anti-Haft-Form aus Metall kann da aber eigentlich nicht viel passieren.

Zum Schluss wälzt Du die Madeleines vorsichtig in Puderzucker und pinselst dichte Stellen wieder ab, sodass nur eine ganz dünne weiße Schicht daran haften bleibt. So kommen auch die Rillen besser zur Geltung. Wenn Du magst, kannst Du die Madeleines für die Extra-Portion Matcha noch mit der Spitze in das Matcha-Pulver dippen.

Und schon bist Du fertig. 🙂

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Die Zeit rennt …

Was hast Du eigentlich so für den Osterbrunch geplant? Und hast Du vielleicht noch ein leckeres Möhren-Rezept, das Du noch auf meinem Best of Möhre-Pinterest Board wissen willst, bevor das nach dem 7. März in den Featuerd Collections vorgestellt wird? Dann verlink mir doch einfach Dein Rezept bei meinen Rübli Donuts!

Außerdem kannst Du Dir schon einmal den 22. März bis einschließlich 16. April im Kalender einkringeln. In dieser Zeit startet nämlich das gemeinsame Blogevent von Jules Moody, Vergissmeinnicht, Paulsvera und mir. Denn wir suchen Dein leckerstes Rezept bzw. Deine schönste Deko-Idee zum Osterbrunch … LinkUp, Pinterest Board … wir gehen all in! Und ich würde mich sehr freuen, wenn Du mitmachst.

Hier ist schon einmal der Banner. Sobald es los geht erfährst Du alles, was Du wissen musst, genau hier … oder bei den anderen drei Mädels! ❤ Versprochen!

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Also hab einen wundervollen Tag und bis zum nächsten Mal!

Matcha!

 

 

 

 

 

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