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Facebook Ads (1): Die 5 größten Fehler beim Schalten von Anzeigen … und wie Du sie vermeidest | #blogmuse

Achtung: Miniserie! In Teil 1 geht es heute um das Bewerben von (Blog-)Beiträgen mit Hilfe von Facebook Werbeanzeigen, die 5 größten Fehler, die Du dabei machen kannst und wie Du sie direkt vermeidest. Facebook hat schließlich seine Branded Content Policies geändert, sodass wir Blogger bei gesponserten Beiträgen gar nicht um das Schalten von Anzeigen herumkommen!

Der Beitrag war ursprünglich übrigens ziemlich lang… also noch länger als jetzt und mir definitiv zu lang. Um Dir alle Informationen, die Du brauchst, geben zu können, splitte ich ihn einfach in mehrere Teile und mache eine Miniserie draus! Es kann also sein, dass der Beitrag sich am Ende unvollständig anfühlt… das ist Absicht und es geht weiter! Versprochen!

Teil 2 – das Tutorial zur Definition Deiner Zielgruppe – findest Du hier.

Teil 3 – das Schalten einer Anzeige im Anzeigenmanager – geht am 09.01. online.

Facebook ändert die Spielregeln

Sicherlich hast Du es schon mitbekommen, vielleicht aber auch noch nicht. Seit Oktober 2016 hat Facebook die Branded Content Policies geändert und das betrifft Dich und mich sowie alle anderen Blogger, die bezahlte Beiträge auch bei Facebook promoten wollen. Das dürfen wir nicht ohne Kennzeichnung bzw. ohne als verifizierte Seite eingetragen zu sein. Und eine Verifizierung, also so ein blaues bzw. graues Häkchen zu bekommen, ist etwa so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto. Selbst wenn man es versuchen wollte, bekommt man von Facebook auf der Hilfeseite die Meldung: Derzeit akzeptieren wir in deiner Region keine Anfragen für das graue Verifizierungsbanner.

Wichtig bei bezahlten Kooperations-Posts: „Besucherverkehr“

Du musst im Werbeanzeigenmanager die Werbe-/ Anzeigenform „Besucherverkehr“ auswählen. Die wird nicht auf Deiner Facebook-Seite ausgespielt und fällt deshalb nicht unter die Branded Content Policies. 

Nicht gesponserte Beiträge kannst Du ganz normal bewerben, aber sobald Dein Post bezahlte Werbung für ein Unternehmen enthält, darfst Du ihn nicht regulär in Deiner Timeline posten und bewerben, geschweige denn anders als im „Besucherverkehr“-Kleidchen bewerben.

Nimm das in Dein Angebot auf!

Unternehmen pochen bei bezahlten Blogger-Kooperationen u.a. auch auf Reichweite. Die musst Du nun aber definitiv bezahlen. Darum kommst Du laut den Facebook Branded Content Policies nicht herum.

Mein Tipp: Nimm diese Extrakosten transparent als gesonderten Posten in Dein Angebot mit auf und erkläre das dem Unternehmen in 1-2 kurzen Sätzen:

„Aufgrund der Branded Content Policies von Facebook und den damit verbundenen Richtlinien für nicht verifizierte Seiten berechne ich für die Promotion des Posts über meinen Social Media Account einen Betrag von XY Euro.“

Oder so ähnlich. 😉

Insgesamt ist das eine ziemlich bescheidene Option… Aber was will man machen. Es bleiben uns ja nur zwei Möglichkeiten: Nicht kennzeichnen und eine Abmahnung sowie schlimmstenfalls die Löschung der Seite riskieren… #IFoughtTheLaw… was nie eine gute Idee ist … oder das von Facebook angebotene Schlupfloch nutzen: Werbeanzeigen „Besucherverkehr“. Nutzt man die, darf man als Blogger nämlich seine Bezahltkooperationen weiterhin promoten. Zumindest für gesponserte Posts bleibt uns nichts anderes übrig.

Allerdings ist es fraglich, ob uns überhaupt einer sieht … so ganz ohne Werbeanzeigen, denn dank des Facebook Algorithmus sind kleine Seiten quasi unsichtbar. Selbst für die eigenen Follower!

Ich sehe was, was Du nicht siehst…

… nämlich meinen Beitrag. Traurig aber wahr: Deine Facebook-Follower sehen Deine Beiträge nicht (mehr) bzw. nur noch sehr selten in ihrem Newsfeed. Das liegt aber nicht daran, dass Deine Inhalte doof sind und alle denken „WTF?!“, die blockiere ich. Oh nein! Schuld ist einzig und allein der Facebook-Algorithmus, der für Dich und Deinen Beitrag entscheidet, dass Deine Reichweite gegen Posts von „stärkeren“ Seiten nicht anstinken kann und deshalb niedriger eingestuft wird bzw. gar nicht erst auftaucht. Dem kann man zwar mittlerweile eeeetwas entgegensteuern, indem man sich sogenannte „Favoriten“ in seinem Newsfeed einrichtet, aber die Erfahrung zeigt, dass das genauso wenig funktioniert. Denn obwohl ich Beiträge von Handmade Kultur, Mollie Makes und Co. sehen will, habe ich trotzdem zu 90% nur Schrott und Anzeigen in der Timeline bzw. muss lange scrollen bis ich etwas finde, das mich wirklich interessiert. Toller Algorithmus!

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Tatsächlich sinkt die sogenannte natürliche Reichweite von Beiträgen – also das, was Du ohne finanzielle Spritze an Reaktionen erzielst – seit Jahren (im März 2014 beispielsweise bereits um ganze 50%, Tendenz steigend). Gepusht werden hingegen Beiträge mit hoher Reaktionsquote, Likes und einer längeren Verweil- bzw. Lesedauer. In Deinem Newsfeed werden – in der Theorie – die Beiträge der Personen angezeigt, mit denen Du am häufigsten interagierst, aber auch Vorschläge, die zu Deinen Interessen passen, Werbeanzeigen von Unternehmen und Posts von Seiten, denen Du folgst. Facebook möchte so u.a. auch dem Platzieren von „Linkbait“ entgegenwirken… also Posts, die nur platziert werden, um Leute anzulocken, die blind darauf klicken. Das kennst Du sicher: Beiträge wie: „Was diese Frau erlebt hat ist unfassbar…“ oder „Die 15 krassesten Angriffe von Giftspinnen, Nr. 13 wird Dich umhauen…“ usw. Danke auch, das braucht kein Mensch!

Wenn Du zum Thema Algorithmus und Reichweite noch ein bisschen mehr lesen willst, kann ich Dir zwei wirklich gute Beiträge von t3n empfehlen: So entsteht unser Newsfeed: Der Facebook Algorithmus im Detail und Der Kanal ist voll: Warum sinkt die Reichweite von Facebook Seiten? Oder Du schaust Dich direkt bei Facebook im Hilfecenter um. 😉

Klar ist jedenfalls: Unter diesem Algorithmus leiden besonders kleine Seiten, Selbstständige, junge Unternehmen und Blogger wie wir, denn unser liebevoll erstellter Content bleibt ungesehen.

Was kann ich also tun, um sichtbar zu werden?

Wie bei so vielen Dingen ist neben harter Arbeit, dem Teilen und Kommentieren in Gruppen auch in diesem Fall leider das Geld der größte Schlüssel zum (langfristigen) Erfolg, denn durch das Schalten von Werbeanzeigen kannst Du nicht nur eine völlig neue Zielgruppe erreichen, Du kannst auch dafür sorgen, dass Deine Follower und beispielsweise deren Freunde Deine Beiträge überhaupt in ihrem Newsfeed gezeigt bekommen. (Parallel teste ich aber auch Möglichkeiten für mehr Sichtbarkeit, die nichts kosten. Du kannst Dich also auch hier schon einmal auf einen kleinen Beitrag freuen.)

Beim Schalten von Anzeigen solltest Du jedenfalls sorgsam haushalten und Dir gut überlegen, welche Deiner Beiträge Du promoten möchtest. Denn Gleichberechtigung innerhalb Deiner Blogposts ist zwar ein ehrbarer Gedanke, wirklich zielführend ist er jedoch nicht… schon gar nicht wenn es Dich etwas kostet.

Die Ausgangssituation: Wir wollen das!

In dieser Miniserie gehe ich übrigens davon aus, dass Du, genauso wie ich, daran interessiert bist, Werbeanzeigen bei Facebook zu schalten bzw. Dir anzuschauen willst, wie das funktioniert. Hier soll es nicht um eine Grundsatzdiskussion gehen, ob man überhaupt Werbung schalten sollte und warum wir der bösen Maschine auch noch Geld in den Rachen werfen. Ich bin auch keinesfalls Pro-Facebook-Ad.

Es soll auch nicht heißen, dass Du mir nicht schreiben darfst, dass Du komplett gegen Facebook-Werbung bist! Im Gegenteil! Glaub mir, ich bin auch kein Fan davon. Aber ich möchte sicherstellen, dass wir beide uns im Klaren darüber sind, von welcher Ausgangssituation wir ausgehen: Wir wissen, dass Facebook es kleinen Seiten schwer macht. Wir wissen, dass man mit etwas finanzieller Unterstützung seine Reichweite pushen kann und wir probieren das aus. Außerdem wissen wir, dass wir unsere gesponserten Beiträge bei Facebook nur noch als Werbeanzeige posten dürfen, solange wir keine verifizierte Seite sind.

Das ist unsere Ausgangssituation und damit wollen wir arbeiten. Deswegen kommen sie hier:

Die 5 größten Fehler beim Schalten von Anzeigen und wie Du sie vermeiden kannst

Ja, es gibt sie und ich habe sie alle gemacht. Aber: Aus Fehlern lernt man, deswegen kann ich Dir nun die Weisheiten, die ich als bittere Pille der Erkenntnis geschluckt und mit Löffeln gefressen habe, frohen Mutes weitergeben! 🙂

1) „Alle meine Beiträge sind wichtig.“ oder „Ich promote schwache Beiträge, um sie stärker zu machen.“

Eine löbliche Herangehensweise, die aber nichts bringt. Wir alle kennen das Problem: Wir stecken Unmengen an Herzblut in einen Beitrag und er floppt aus unerklärlichen Gründen. Hier den digitalen Defibrilator hervorzukramen, um den Beitrag in Form einer Werbeanzeige zu reanimieren, tut weder Dir noch dem Beitrag gut. Ein Beitrag der Deine Zielgruppe auf dem Blog schon nicht bzw. wenig interessiert, wird Dir auch bei Facebook keine Lorbeeren einbringen.

Mein Beispiel

Das „Wat-nu-Herbst“-Printable. Ich hatte das Gefühl, den Beitrag nicht richtig aufgesetzt zu haben, dass die Botschaft, „schnapp Dir ein Printable“, vielleicht untergegangen sein könnte. Also schaltete ich eine Anzeige, bei der Facebook mich direkt warnte, dass auf dem Bild nur Text zu sehen sei und ich so kaum Erfolg haben würde. Also besorgte ich mir ein Mockup bei Creativemarket, setzte das Printable in einen Bilderrahmen und schaltete die Anzeige erneut. Diesmal kam zwar keine Warnung von Facebook, der Erfolg blieb dennoch aus. Die bezahlte Reichweite war viel höher als die organische Reichweite und dümpelte in den unteren Reichweitenregionen herum.

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Mein Tipp

Schicke deshalb Deine stärksten Pferde ins Rennen und kenne Deine Zielgruppe! Starke Beiträge kommen auch bei Deinen Facebook-Followern gut an. Hier kannst Du glänzen und nicht nur existierende Follower (wieder) auf Deine Seite locken. Je nach Einstellung für die Zielgruppen kannst Du auch neue Follower gewinnen und direkt von Dir und Deinem Blog/ Deinen Ideen überzeugen. Deshalb solltest Du beim Bewerben Deiner Beiträge auch immer das „Mehr davon auf…“ hervorheben. Mache klar, welchen Gewinn Follower vom Like Deiner Seite haben und was sie noch alles Tolles dort erwartet!

2) Ich promote reine Textbeiträge.

Wie schon am Printable-Beispiel gezeigt: Je mehr Text, desto geringer die Reichweite. Da Facebook Deine Anzeige vor Freischaltung prüft, kann es sogar sein, dass sie überhaupt nicht freigeschaltet wird, wenn nur Text darauf zu sehen ist.

Mein Tipp

Achte darauf, dass Du aussagekräftige Bilder, eine Slideshow oder sogar ein Video mit einbaust, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Sorge für eine ausgewogene Mischung aus Text und (Bewegt-)Bild.

3) Die Zielgruppe fasse ich so groß wie möglich.

Nope… auch hier bin ich dem „Mehr-hilft-mehr-Gedanken“ in die Falle getappt. Bei der Zielgruppe solltest Du nicht auf Masse, sondern auf eine ausgewogene Mischung setzen. Schau Dir an, wer Deine Leser sind und hangle Dich so von Alter, Geschlecht und demographischen Daten zu den Interessen, um sie so gut wie möglich eingrenzen zu können.

Mein Tipp

Nutze die Zielgruppenstatistiken! Überlege Dir Kategorien und Suchbegriffe, die der Zielgruppe entsprechen, die Du für Deinen Beitrag vorgesehen hast und gib diese Suchbegriffe vorab ein, um zu schauen, wie viele Personen tatsächlich Interesse an Begriff XY zeigen. Wähle hier nicht mehr als 10 Kategorien aus und arbeite damit, wenn Du Deine Zielgruppe definierst.

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4) Ich lege ein festes Budget pro Tag fest.

Wer wenn nicht Du sollte Herr über Deine Finanzen sein? Falsch! In diesem Fall schneidest Du Dir nur ins eigene Fleisch, denn Facebook weiß am Besten, wann die Zielgruppe, die Du Deiner Anzeige zugewiesen hast, aktiv ist. Mit einem festgelegten Tagesbudget muss Facebook das jedoch genau an diesem Tag verbrauchen, selbst wenn genau dann nichts los ist.

Mein Tipp

Wähle im Dropdown Menü „Laufzeit“ für Dein Budget aus. So kann Facebook an besonders aktiven Tagen über den fest definierten Zeitraum hinweg eine höhere bezahlte Reichweite erzielen und dafür an weniger aktiven Tagen Budget einsparen. Eine Anzeige läuft besonders gut, wenn Du am Ende der Kampagne noch Budget übrig hast. Auch wenn es nur Cent-Beträge sind 😉

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5) Ich nutze die „Bewerben-Funktion“, die mir direkt im Beitrag angezeigt wird…

… oder anders formuliert: Facebook-Ads für Faule. Das Schalten von Anzeigen erscheint hier super einfach, denn Du musst lediglich die vorgegebenen Zielgruppen auswählen/ anpassen und Dein Budget bestimmen. Das Anpassen gestaltet sich jedoch schwierig, da nur wenige Begriffe verfügbar sind bzw. die Vorschläge oft überhaupt nicht passen. Dir entgehen hier wirklich tolle Möglichkeiten der Zielgruppendefinition und des Monitorings der Werbeanzeige, so wie es im Manager der Fall ist.

Mein Tipp

Mach Dich mit dem Werbeanzeigenmanager vertraut und schalte Deine Anzeigen über dieses Tool, um (D)eine (neue) Zielgruppe zu erreichen. Du kannst Alter, Wohnort, Interessen und sogar Beziehungsstatus genau definieren. Außerdem kannst Du festlegen, was Du mit Deiner Anzeige erreichen willst. Möchtest Du mehr Likes/ Interaktionen, Follower, Reichweite oder sog. Conversions? Das alles kannst Du mühelos einstellen. Du hast sogar die Möglichkeit zwischen statischem Bild, einer Slideshow, drei Bildern oder einem Video zu wählen. Ausprobieren lohnt sich.

Stay tuned für das Fallbeispiel

Da der Beitrag bereits jetzt den mühelos lesbaren Rahmen sprengt, mache ich hier einen Cut. Du kannst Dich allerdings schon einmal auf Freitag freuen, denn dann geht’s ans Eingemachte. Ich zeige Dir nämlich anhand von Screenshots aus meinem eigenen Anzeigenmanager, wie Du Deine (erste) Anzeige erstellen kannst und welche Möglichkeiten Du dabei hast. Außerdem erzähle ich Dir, was sich für mich seit dem Schalten der Anzeigen geändert hat und wovon ich tatsächlich deutlich profitieren konnte.

Ich hoffe der erste Teil hat Dir gefallen. Lass mich wissen wenn Du Fragen hast und erzähl‘ mir von Deinen Erfahrungen mi Facebook Werbeanzeigen. Nutzt Du das schon? Bringt es Dir was oder hast Du vielleicht eine Möglichkeit gefunden, die Geldmühle zu umgehen?

Lass mich wissen, was Du denkst!

P.s.: Ich möchte Dir noch schnell etwas sagen: Meine Blogbeiträge ersetzen keine Rechtsberatung. Ich recherchiere sorgsam und lasse Inhalte, bei denen ich mir unsicher bin, von Fachpersonen gegenlesen. Nichts desto trotz ist es immer sinnvoll, sich im Zweifelsfall selbst noch einmal schlau zu machen und sich beispielsweise bei juristischen Fragestellungen zusätzlich vom Fachmann beraten zu lassen. ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

33 Kommentare

  1. Informativer Artikel. Habe früher geworben auf Facebook während meiner Selbständigkeit. Als ich 200,– zurückverlangte, weil diese ungerechtfertigt abgebucht wurden, sperrte mich FB. Das Geld habe ich nach einem halben Jahr erhalten. Leider kann ich jetzt auch mit einer neuen anderen Kreditkarte nicht werben. Kennt jemand eine Lösung für das Problem? Ärgerlich. Es war ja nicht mein Fehler.

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  2. Zorica von natuerlichschmeckts.com sagt

    Danke für diesen Artikel, jetzt weiß ich worauf ich beim nächsten mal achten sollte. Ich habe bisher einmal Werbung geschaltet für einen Tag und es hat nicht wirklich etwas gebracht. Liebe Grüße Zorica

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    • Liebe Zorica. Ich glaube Werbung ist sinnvoll, wenn sie über einen längeren Zeitraum läuft. Am Freitag werde ich noch einmal näher darauf eingehen wie genau man Werbung schalten kann… Schritt für Schritt. Vielleicht ist das ja auch etwas für Dich? 😄 Liebe Grüße Yvonne

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  3. Hallo 🙂
    Hab schon des öfteren mit dem Gedanken gespielt, dass Facebook-Ads irgendwann sicher nützlich sein werden. Jetzt weiß ich wenigstens worauf ich dann achten muss.
    Wirklich sehr hilfreich 🙂

    Liebe Grüße ♡

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    • Liebe Veronique, vielen Dank. Ja, es ist wirklich nicht so nett, gerade wenn man bei Kooperationen sowieso schauen muss, dass es kostendeckend bleibt 🙂 Durch den Beitrag habe ich mich aber mal richtig schön durch den Anzeigenmanager klicken können. Damit kann man schon Einiges anstellen 🙂 Liebe Grüße Yvonne

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  4. Hallo Yvonne! ich hab ziemlich viel Bahnhof verstanden – also, vielleicht bin ich ja auch naiv, aber diese Maschinerie war mir nicht ganz klar… Danke für den Input – auch, wenn ich das vielleicht nie brauchen werde – es ist interessant, die Einblicke zu bekommen. …ich bleibe lieber ein ganz kleines Licht am Bloggerhimmel ^^
    ganz liebe Grüße!

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    • Liebe Anne… oh je. Bahnhof beim Artikel? Wenn Du magst, frag ganz viel bis der Bahnhof verschwindet 😉 Es soll ja verständlich geschrieben sein. Liebe Grüße Yvonne

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      • neinnein, so war das nicht gemeint – du hast das sehr gut erklärt und ich finde die Infos interessant, aber es sind einfach für mich Infos aus einer anderen Welt – das liegt also viel eher an mir 🙂
        liebe Grüße

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      • Ok. Alles klar. Ich wollte nur sicher gehen. Manchmal liest man einen Text so oft, dass man denkt er macht Sinn 😅 aber das Angebot steht, mich ggf. mit Fragen zu löchern 😉 liebe Grüße

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  5. tulpentag sagt

    Ganz wichtiges Thema. Ich habe jetzt auch schon 2x Werbung über den FB-Werbeanzeigenmanager gemacht und hab echt eine gute Zielgruppe erreicht. Bei „Beitrag bewerben“ heißt es ja immer, dass man Likes/Klicks von Ländern bekommt, die einem einfach nichts bringen 🙂 Das ist beim Werbeanzeigenmanager definitiv anders.
    Lieben Gruß,
    Jenny

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  6. Liebe Yvonne,
    danke für deinen informativen Beitrag. Ich habe so null Ahnung von dem Thema. 😉 Mir hat er super geholfen, einen Einstieg in das Thema zu finden.
    Lieben Gruß
    Veronique

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    • Hey Veronique. Das freut mich wirklich 🙂 Vielen Dank für Dein Feedback. Teil 2 liegt in den letzten Zügen und wird gerade noch ein bisschen überarbeitet. Ich mache Screenshots von meinem eigenen Werbeanzeigenmanager und erstelle eine Anzeige als Tutorial. Vielleicht ist das ja auch etwas für Dich? 😉 Liebe Grüße, Yvonne

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  7. Pingback: Facebook Ads (2): So erstellst Du die perfekte Zielgruppe für Deine Werbeanzeige | #blogmuse | mohntage

  8. Hey,

    dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen. Vor allem, weil er so differenziert war. Allerdings möchte ich zum Thema sinkende Reichweite noch etwas ergänzen. Es ist zwar klar, dass Facebook die Reichweite ein wenig beschneidet, weil sie Geld verdienen wollen und auch, dass die Konkurrenz im Newsfeed immer stärker geworden ist. Allerdings muss ich sagen, dass es bei mir auch organisch noch sehr gut funktioniert nicht gesponserte Posts von meinen Favorite Blogs zu bekommen. Ohne, dass ich das „immer anzeigen“ aktiviert hätte. Ich interagiere einfach viel mit den Seiten. Das müssen nicht mal Kommentare sein, auch Klicks zählen bei Facebook als Interaktion.

    Ich habe allerdings noch eine andere These dazu, dass bei vielen Blogs die Reichweite langfristig immer weiter sinkt. Viele Blogs, die ich schon länger beobachte, haben irgendwann mal Fans mit Gewinnspielen oder Give Aways aufgebaut. Sie ziehen sich damit aber größtenteils Karteileichen ran. Leute, die ihre Posts zwar angezeigt bekommen, aber damit nicht interagieren, weil sie eignetlich nicht die Zielgruppe sind. Das Gleiche gilt für Fan-Tausch aus irgendwelchen „Like4Like“ Facebook Gruppen. Man bekommt Karteileichen und im Worstcase bekommt man Karteileichen, die einen nach und nach entliken. Dass dadurch die Zahl der Likes wieder schrumpft, ist das kleinere Übel. Das Größere ist, dass diese Personen damit jedes Mal ein negatives Feedback senden. Sie bekommen einen organischen Post angezeigt und denken sich „Was ist das für eine Seite? Wieso hab ich das geliked? Ich will das nicht mehr sehen klick“ und Facebook denkt sich: „Der Content dieser Seite scheint schlechter zu werden, immer mehr Leute entliken sie“ und dadurch sinkt die Reichweite dann auch noch mal.

    Hier können Anzeigen aber wieder nen guten Schub geben. Wenn man gute Anzeigen erstellt und sie speziell an seine Zielgruppe ausspielt. Zum Beispiel über ne Custom Audience. Mit einer hohen CTR und Interaktionsrate teilt man Facebook mit, dass der Content, den man liefert, wieder relevanter ist und das steigert langfristig auch wieder die organische Reichweite.

    Liebe Grüße
    Sam

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    • Wow, Sam! Ich bin total begeistert! Vielen Dank für Dein tolles Feedback! Das macht total Sinn. Deine These ist super und ich stimme Dir besonders mit Blick auf die Like4Like-Runden zu. Deine Erfahrung mit der organischen Reichweite bei passender Zielgruppe kann ich bestätigen. Meine organische Reichweite bei der Tierheim-Anzeige war aufgrund der Zielgruppe deutlich höher als die bezahlte Reichweite. Hast Du denn mit einer Custom Audience schon gute Erfahrungen gemacht? Liebe Grüße danke für Deinen tollen Post 😀

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      • samfeuerstein sagt

        Hi Yvonne,

        danke für deine lieben Worte 🙂

        Ja, ich arbeite mit Custom Audiences zum Einen im Verkaufsprozess. Facebook gibt uns ja gute Möglichkeiten, um Leute nachzufassen, die schon einmal einen Artikel im Warenkorb hatten, oder sich Artikel angesehen haben. Dieser Ansatz lässt sich aber auch gut auf Blogs übertragen. Hier steckt aber – glaube ich – die Ware Power von Custom Audiences in der Verbindung mit suchmaschinenoptimierten Beiträgen. Ich schreibe hin und wieder Beiträge, die sich gezielt an Leser richten, die über Google kommen.

        Bevor jetzt wieder jeder denkt: „Ich schreibe aber für Menschen und nicht für Suchmaschinen“, möchte ich ausdrücklich betonen: ich auch! Ich schreibe für Menschen, die ÜBER SUCHMASCHINEN kommen. Meine Überlegung dabei ist, dass der Leser, der über Google kommt eine ganz andere Intention und vor allem ein anderes Wissenslevel hat, als derjenige, der mich regelmässig besucht. (Er versteht im Gegensatz zu regelmässigen Lesern meine Insider nicht etc). Das muss man immer im Hinterkopf behalten, wenn man mit SEO+Custom Audiences neue Fans und Leser aufbauen will. Ich schreibe also einen Artikel, der sich an einen vollkommen neuen Leser richtet. Zum Beispiel „10 vegane Restaurants, die du in Prag besuchen musst“. Wenn ich das gut anstelle, dann habe ich zum einen viele Besucher auf diesen Artikel. Wenn er gut geschrieben ist und auf smarte Art auf weitere Unterartikel verweist, dann steigt die Chance, dass die Leute sich meinen Blog auch noch weiteransehen. Ich kann aber noch etwas machen und zwar eine Custom Audience aus den Besuchern dieses Artikels erstellen!

        Und an diese Custom Audience (und an eine darauf basierende Lookalike Audience) kann ich jetzt natürlich Werbung ausspielen. Angenommen ich habe später einen Artikel mit dem Titel „5 vegane Restaurants in Hamburg, die du garantiert noch nicht kanntest“ dann kann ich jetzt drei Werbeanzeigengruppen erstellen.

        meine gesamte CA (alle Besucher des Prag Artikels aus den letzten 30 Tagen, länger ist auch möglich, dann fällt aber langsam die Klickrate, weil die Leute sich nicht mehr erinnern)
        einen Teil meiner CA z.B. von ALLEN Besuchern des Artikels NUR diejenigen, die im Umkreis von 100 Kilometern von Hamburg wohnen
        Eine Lookalike Audience auf Basis meiner CA. Also eine Audience, die meiner CA statistisch sehr ähnlich ist. (optional wieder mit lokaler Eingrenzung)

        Ich glaube hier findet man die wahre Power der Custom Audiences.

        Falls du Interesse hast, biete ich mich zu diesem Thema auch gern als Gastblogger an 😛

        Liebe Grüße
        Sam!

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      • Ich bin baff 😀 Dass man aus dem suchmaschinenoptimierten Schreiben CA generieren kann macht absolut Sinn, nur habe ich bisher noch nicht daran gedacht, das mal auszuprobieren. Umso mehr freue ich mich über Deinen Vorschlag: Dein Angebot für einen Gastartikel nehme ich da doch sehr gerne an. Schreib mir doch mal eine kurze Mail an hello@mohntage.com und dann besprechen wir alles Weitere 😀 Liebe Grüße, Yvonne

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  9. Pingback: Facebook Ads (3): So schaltest Du Deine Werbeanzeige Schritt für Schritt | #blogmuse | mohntage

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