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ZDF Drehscheibe | Lebkuchen Sandwich Cookies #mohntageimtv

Lebkuchen Sandwich Cookies vor laufender Kamera backen ist gar nicht so einfach. Aber man könnte sagen: Große Plätzchen werfen ihre Schatten hinter sich … oder so ähnlich. Denn am 25. November hat das ZDF ein paar Einblicke in meine Küche gewährt und mir beim Backen über die Schulter geschaut. Klare Sache, dass ich mir da ein ganz besonderes Rezept ausgedacht habe: Leckere Lebkuchen Sandwich Cookies mit Bratapfelfüllung.

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Und Dir verrate ich heute nicht nur das Rezept (als Link zum PDF und zur Mediathek) … ich lasse Dich auch ein bisschen hinter die Kulissen vom Drehtag schauen und erzähle Dir, warum es, trotz kleinerer Pannen, soooooooo großen Spaß gemacht hat. (Das ist übrigens auch das Titelbild des Videobeitrags vom ZDF geworden.)

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Foto: Ralf Gemmecke

 

Hast Du Lust für das ZDF zu backen?

Äh… ja? So oder so ähnlich fing alles an, nachdem eine super nette E-Mail in mein Blogpostfach flatterte. Für den Bruchteil einer Sekunde dachte ich ja noch, dass das ein Scherz bzw. eine dieser Fake-Anfragen gewesen ist, die man postwendend wieder löschen kann, weil sie eh nichts taugen.

Nachdem ich mir die Nachricht aber bis ganz zum Schluss durchgelesen hatte war klar: Nope, das ist kein Fake. Das ZDF möchte wirklich Rezeptvorschläge für ein paar Weihnachtsplätzchen von mir haben.

Gefunden hätten sie mich über das Rezept zu meinen Zuckerstangen-Butterplätzchen vom letzten Jahr … und sowas in der Art könnten sie sich gut für ihre Sendung ZDF Drehscheibe vorstellen. (Adieu Ruhepuls, willkommen Herzrasen!)

Ich fing also an zu grübeln und landete letztendlich bei drei Rezeptvorschlägen: Die Zuckerstangen höchst selbst, Plum Pudding Cookies und … Lebkuchen Sandwich Cookies. Dieses Rezept gab es bisher nur in meinem Kopf und scheinbar war das (vielleicht) genau der Grund, weshalb sich die Redaktion dafür entschieden hat.

Ein Termin wurde ausgemacht und ich übte und übte und übte, bis ich das Gefühl hatte, dass die Mischung aus Lebkuchengewürz, Schokolade, Kakao und Apfel genau richtig war. (Dankbare Abnehmer für Probegebäck finde ich ja Gott sei Dank immer.)

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Ein herzliches Dankeschön an Lisa & Silvia

Und wo wir gearde so schön dankbar sind… ich möchte mich an dieser Stelle gaaaaanz herzlich bei zwei lieben Menschen bedanken: Lisa, von meinfeenstaub.com, und Silvia vom Blog Volle Lotte. Denn ohne Lisas ARD-Buffet-Fernseh-Erfahrung und ihren Tipp Silvia zu fragen, die auch schon mal in der Sendung war, wäre ich sicherlich eine ganze Ecke aufgeregter gewesen. Und Silvia – die Gute – hat mich sogar … obwohl sie mich so gar nicht kennt … auf meine Mail hin angerufen, um mir die wichtigsten Fragen, die mir unter den Nägeln brannten, zu beantworten.

Die Omi und die Rezeptidee

Spätestens seit den Hefekränzen zu Ostern und meinem Interview bei den German Food Blogs ist klar: Ohne meine Oma wäre meine Liebe zum Backen sicherlich nicht so groß wie sie nun mal ist! Denn abgesehen davon, dass Backen lecker ist und Spaß macht, schwingen jedes Mal ganz viele wundervolle Erinnerungen an meine Kindheit mit.

Und weil die Omi und ich früher so ein gutes Team waren, kannst Du doch sicherlich an fünf Fingern abzählen, wessen Grundrezept für Butterplätzchen bzw. Mürbeteigplätzchen mir Inspiration zu meinem Lebkuchen Sandwich Cookie Rezept gewesen ist? Richtig! Omi war’s. Denn seit ich in der Lage war, eigenständig Kochlöffel, Nudelholz und … wichtig, wichtig … die Kurbel vom Fleischwolf in Omas Küche zu halten, war ich beim alljährlichen Plätzchenbacken mittendrin statt nur dabei. Und weil es so schön ist, habe ich Dir hier mal ein paar kleine Erinnerungen zusammengestellt. Wenn man bedenkt, dass ich mittlerweile 1,90m bin, war ich mal ganz schön klein 😀

Wenn Du genau hinschaust, wirst Du übrigens ein Foto entdecken, das es auch im Dreh zweimal zu sehen gibt 😉

Lebkuchen Sandwich Cookies

Das Besondere an diesen „Plätzchen“ (… sind ja doch etwas groß geraten … aber klein kann ich eben nicht) sind Optik und Geschmack. Sie duften ganz herrlich nach Lebkuchen, sehen auch genauso aus, sind aber Butterplätzchen. Und innen verbirgt sich, neben einer Zimt-Vanille-Schoko-Ganache und Marzipan noch ein fruchtiger Apfelgelee-Kern. Hmmm… ❤

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Außerdem war es mir bei meinem Rezept wichtig, dass man etwas Besonderes machen kann, bei dem aber auch kleine helfende Hände eine Aufgabe bekommen. Denn wenn es mir als Kind schon so viel Spaß gemacht hat, mit meiner Oma und Mama Plätzchen zu backen, bin ich da sicherlich nicht der einzige Knirps.

Deshalb kann man – abgesehen von der Ganache – die Kinderhände mit dem Ausstechen von Kuchenteig, Marzipan und … besonders toll … mit dem Verzieren der Plätzchendeckel beschäftigen. Gerade beim familiären Adventskaffee oder wenn Plätzchen verschenkt wurden, bin ich als Knirps immer 10 Meter gewachsen, wenn alle meine grell bunten Streuselbomben, unter deren Guss irgendwo noch Plätzchenteig war – bewundert haben. 🙂

Wenn Du also Lust hast, die Lebkuchen Sandwich Cookies zu backen, dann kannst Du Dir nicht nur das Rezept in der ZDF-Mediathek herunterladen… nein! Du kannst Dir auch das Video dazu anschauen, falls Du die Sendung am 25.11. verpasst hast.

Das Rezept bekommst Du hier als PDF, das komplette Video findest Du hier.

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Die Outtakes

Mittlerweile hast Du ja vielleicht mitbekommen, dass ich einen YouTube-Kanal eröffnet und dort ein Tutorial für das Bemalen von Gläsern mit Zentangles bzw. Mandalas und den Bau eines Kerzenständers aus Kupferrohr hochgeladen habe. Und wenn Du Dir die Videos schon einmal angeschaut hast, wird Dir sicher aufgefallen sein, dass nicht nur #hansgünther dauerhaft seine grüne Nase vor die Linse hält, sondern ich auch die Outtakes, die sich nun einmal ganz natürlich beim Dreh eines Videos ergeben, am Ende eines jeden Videos mit hineinschneide. Die will ich Dir ja schließlich nicht vorenthalten.

Und da man die beim ZDF Beitrag nicht sehen kann, erzähle ich Dir einfach mal meine best off Outtakes, die den Drehtag nicht nur schön, sondern auch unfassbar lustig gemacht haben.

  1. Einen Abend vor dem Dreh habe ich festgestellt, dass mein Ofen vollkommen verdreckt ist. Ich habe dann also – Ofenschaumreiniger einatmend – davor gehockt und versucht, zu retten, was zu retten ist.
  2. Am Drehtag sollte auch mein Kühlschrank von innen gefilmt werden. Im Scherz meinte ich noch so zu Ioanna: „Na hoffentlich ist der sauber.“ … Dass da tatsächlich ein Rest Kürbissuppe vom Vortrag an der Decke klebte … vermutlich hochgespritzt beim Reinstellen … haben wir lachend zur Kenntnis genommen.
  3. Meine Katzen sind ständig an die Kamera gegangen und haben versucht, sie mit ihrem Duft einzuschmieren. Alle fanden es niedlich. Nur ich habe innerlich gebetet, dass sie das Ding nicht kaputt machen.
  4. Obwohl ich den Teig inkl. Füllung so oft probegebacken habe, sind die Plätzchen gerade an diesem Tag so explodiert, dass sie doppelt so hoch wurden, wie geplant. Anstelle von schmalen Sandwich Cookies kann man sie eigentlich schon als Törtchen bezeichnen.
  5. Ich sollte nicht in die Kamera, sondern zu Ioanna schauen. Das hat auch super funktioniert, allerdings habe ich manchmal auch Anweisungen vom Kameramann bekommen, für eine Sekunde in die Kamera geschaut und dabei dann mit einem „Ach Mist … Sorry!“ das Gesicht verzogen. Das hätte ich gerne als Zusammenschnitt gesehen 🙂
  6. Und, last but not least mein ganz persönliches Highlight: Ich habe die erste Ganache grandios verkackt. Die kam nämlich, ertränkt in einem See aus Fett aus dem Kühlschrank… kann tatsächlich passieren, wenn man nicht gut genug rührt. Dann trennt sich nämlich das Fett aus Schokolade und Sahne. Als klar war, dass wir das nicht nehmen konnten, habe ich eine neue Ladung gemacht, die allerdings nicht richtig fest wurde… In der Not griffen wir zum Puderzucker … das Zeug dickt ja zum Glück an. Allerdings war der schon etwas älter, sodass beim Versuch ihn unterzurühren nur so die Bröckchen geflogen sind. Parallel lief Ralf, der Kameramann, rüber in den nächstgelegenen Supermarkt, um neuen Puderzucker zu besorgen. Als nett gemeinter Gack hat er auch noch ein Päckchen Käsekuchen-gelingt-immer-Mischung gekauft. Die hebe ich mir auf – als Erinnerung in meiner „besondere-Blog-Momente-Kiste“.

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Der Drehtag hat sich übrigens – inkl. Ganache-Unfall – 8 Stunden hingezogen. Und vielleicht denkst Du Dir jetzt: Waaaaas? So lange? Ich kann Dir aber sagen: Das hat sich überhaupt nicht nach 8 Stunden angefühlt. Klar war es anstrengend und abends habe ich erst einmal gemerkt, wie aufgeregt ich eigentlich war. Lustigerweise sagen mir alle, dass man das gar nicht sieht. Und dabei bin ich innerlich Tode gestorben 😀

Aber: Die Lacher – es wurde zwischendurch wirklich viel gelacht – und die schöne Atmosphäre waren so genial, dass Aufregung und Anstrengung schnell vergessen waren. Sollte es sich so ergeben, bin ich auf jeden Fall noch mal dabei!

(Ioanna, Ralf, falls Ihr das lest: Es hat riesig Spaß mit Euch gemacht 🙂 )

Und jetzt zu Dir

Natürlich möchte ich von Dir wissen, ob Du früher auch mit Oma und/oder Mama die Küche zum Schlachtfeld gemacht hast. Und wenn Du magst, dann verlink mir Dein bzw. erzähl mir von Deinem allerliebsten Plätzchenrezept aus Kindertagen. Das würde mich wirklich freuen!

Mach Lärm, Du weißt wo und wie das geht! ❤

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35 Kommentare

  1. Wow! Nun bin ich aber beeindruckt, Yvonne. Du fleissige Biene! Das ist ein total schönes Video geworden. 🙂 Ich freue mich riesig für dich, dass du deine leckeren Sandwiches-Cookies auf diese Art mit uns teilen durftest. Aber ich #hansgünther übersehen oder durfte er nicht mit ins Video? Ich kann mir jedenfalls sehr gut vorstellen, dass ihr alle viel Spaß in deiner Küche hattet.
    Ganz liebe Grüße, Nadine

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    • Daaaanke 😀 Als das Video gemacht wurde stand #hansgünther noch einsam und allein im Regal des Bastelladens meines Vertrauens. 🙂 Wäre er zu Hause gewesen – wo er hingehört – wäre er auch irgendwo im Bild gestanden. 😉 Fühl Dich lieb gedrückt!

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  2. Toll gemacht, liebe Yvonne! 🙂 Wie entspannt du vor der Kamera wirkst, ich würde vor Nervosität sterben! Deine Plätzchen sehen natürlich auch richtig lecker aus, da bekommt man direkt Appetit. 🙂

    Liebe Grüße und eine gemütliche Adventszeit!

    Judith

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    • Hey Judith. 1. Ich freue mich voll auf den Workshop am 9. 🙂 und 2. Ich war meeeega aufgeregt. Mir sagen alle, dass man das null sieht und es hat auch wahnsinnig Spaß gemacht, aber ich bin innerlich fast gestorben. Vielleicht ist das ja meine geheime Superpower? 😀 Liebe Grüße und Dir auch eine schöne Adventszeit!

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  4. Hm die sehen ja super lecker aus!
    Das war bestimmt eine spannende Erfahrung mit einem Kamerateam zu drehen!
    Bei so einer E-Mail würde ich auch Herzrasen bekommen! 😀
    Liebe Grüße Sarah ❤

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    • Hey Sarah. Ja, das war wirklich eine tolle Erfahrung. Aber das Team war auch super lieb und wir hatten eine Menge Spaß. Da konnte ich mich ziemlich schnell wieder entspannen 😉 Liebe Grüße und einen schönen 2. Advent

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  6. Liebe Yvonne,

    Bin durch Zufall auf dein Rezept gestoßen und hab mir gleich mal den Beitrag dazu angeschaut. Ich arbeite selbst beim Fernsehen und muss sagen – hast du doch super gemeistert! Outtakes gehören immer dazu 😉
    Jedenfalls werd ich heute erstmal dein Rezept ausprobieren, die Kombi klingt nämlich toll!

    Liebe Grüße,
    Jacqueline

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    • Hey Jaqueline, das freut mich total zu hören. Es hat auch wirklich großen Spaß gemacht und das Team war einfach unheimlich nett. 🙂 Und lass Dir die Kekse schmecken. Die sind mächtig, aber lecker. Falls Du Fragen hast, immer her damit. Liebe Grüße

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  7. Hallo Yvonne, hab heute das Rezept der Lebkuchen-Kekse ausprobiert…leider waren die sehr krümelig, schon beim anfassen zerbrechen sie…was mach ich falsch?
    Gruß, Anja

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    • Hallo Anja, das tut mir leid. Wie groß waren denn die Eier, die Du verwendet hast. Manchmal liegt es an der Menge der Eier. War der Teig beim Kneten denn schon rissig/ schwer zu kneten oder war er schön geschmeidig? Liebe Grüße Yvonne

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      • Die Eier waren M, der Teig ließ sich gut kneten und war geschmeidig, beim ausrollen hatte ich auch nicht das Gefühl das er zu trocken war.
        Ich habe überwiegend mit der Maschine gekettet…ich probiere mal 4 Eier und eine Handknetung. Mal schauen ob es dann besser wird.

        Danke für die schnelle Antwort!

        Gruß, Anja

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      • Hey Anja. Ok. Eier Größe M hatte ich auch. Genau versuch es mal mit einem Ei mehr und kneten mit der Hand. Ggf. lass auch das Backpulver weg. Was für einen Kakao nutzt Du? Liebe Grüße Yvonne

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      • Ach sorry, hatte nicht gesehen das du geantwortet hattest.
        Ich nehme Bensdorp-Kakao.
        Bin leider noch nicht dazu gekommen das Rezept noch einmal zu versuchen, ich hoffe es klappt am Wochenende. Werde dir dann berichten ob es dieses mal geklappt hat.

        Gruß, Anja

        Gefällt 1 Person

      • Hallo Anja, gar kein Problem. Den Kakao benutze ich auch. Ich wollte nur noch einmal fragen, weil eine Leserin mit Kaba gebacken hatte und durch den Zucker bzw. die generellen Zusätze in diesem Kakaopulver der Teig ganz anders wurde. Vielleicht liegt es aber auch wirklich am Handkneten? Ich würde Dir empfehlen, es mal per Hand zu versuchen, notfalls das Backpulver wegzulassen und ein Ei mehr reinzuhauen, sollte der Teig sich komisch anfühlen. Ich drücke Dir die Daumen, dass das Rezept gelingt! Ganz liebe Grüße, Yvonne

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