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Alles über Affiliate Links & gute Partnerprogramme | #blogmuse

Ich kaufe ein A und löse Affiliate … Denn wir schauen uns heute an, was ein Affiliate Link ist, welche Vergütungsmodelle es gibt und welche Partnerprogramme Du nutzen kannst. Eigentlich wäre hier heute ein eat, stray, love zu Irland online gegangen. Aber: Da mich meine Festplatte im Stich gelassen hat und ich mit ihr erst einmal in einen Computerfachladen gehen muss, schnappe ich mir einfach einen anderen Beitrag aus meinem Fundus … diesmal zum Thema Affiliate Links.

Ich bin ja immer noch völlig geplättet von dem ganzen Feedback und der Resonanz zu meinem Beitrag über Werbung auf dem Blog, wie man sie kennzeichnen muss und wie man faire Kooperationen erkennt. Darin hatte ich Dir ja unter anderem erzählt, welche Arten von Werbung Du hier auf meinem Blog findest: Affiliate Links gehören dazu.

Sicherlich ist Dir der Begriff Affiliate Link schon mehrfach über den Weg gelaufen. Vielleicht bist Du selbst bei verschiedenen Partnerprogrammen registriert, brauchst aber einen Überblick, oder Du möchtest jetzt erst damit loslegen, weißt aber nicht so genau wo Du anfangen sollst? Dann hätte ich auch hier wieder ein paar Tipps für Dich inkl. einer Linksammlung zu (aus meiner Sicht/ Erfahrung heraus) vertrauenswürdigen Programmen, bei denen ich selbst auch angemeldet bin (und dabei handelt es sich nicht um Werbung ^^). Außerdem räumen wir ein wenig mit dem Mythos auf, dass man durch Affiliate Links schnelles Geld verdienen kann.

Bist Du bereit? Dann los!

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Was ist ein Affiliate Link?

Das ist doch irgendein Link, der mir ein bisschen Geld einbringt, wenn jemand darauf klickt und etwas kauft, oder? Fast! Das ist das am weitesten verbreitete Wissen über Affiliate Links, wenn man sich in der Bloggerszene mal ein bisschen umhört. Tatsächlich sind Affiliate Links aber noch etwas komplexer … was ich beispielsweise auch nicht wusste, bis ich mir für diesen Blogpost Tonnen und Tonnen an Input angelesen habe.

Affiliate Links gehören in den Bereich des Onlinemarketings und folgen dem Prinzip der sogenannten Vermittlungsprovision. Du als Blogger stellst Deinen Blog und Deine Reichweite als Werbefläche zur Verfügung und erfüllst die Rolle des „Publishers“ bzw. „Affiliates“. Unternehmen, die Deine Werbefläche „nutzen“, um etwas zu verkaufen oder neue Mitglieder zu werben, heißen „Advertiser“.

Mit „nutzen“ meine ich übrigens nur, dass Leser durch den Klick auf den Link, den Du platzierst, zum Onlineshop bzw. zur Website des Unternehmens gelangen und das für dieses Unternehmen von Vorteil ist.

Eine genaue Definition findest Du im Gabler Wirtschaftslexikon von Springer:

Als Affiliate-Partnerprogramme bezeichnet man Online-Portale, bei denen ein Online-Händler (Merchant) innerhalb einer Vermarktungskooperation über die Websites vieler Partner (Affiliates) einen neuen Vertriebskanal öffnet und diese Partner durch Erfolgsprovisionen an seinem Umsatz beteiligt.

I.d.R.unterstützen Merchants ihre Affiliates mit Werbemitteln zur Verkaufsförderung. Diese Werbemittel können häufig neben Produktabbildungen und zur Verfügung gestellten Shop-Systemen auch Suchmaschinen-Marketing (Keyword-Advertising auf den Suchergebnisseiten wie bei Google AdWords) oder E-Mail-Marketing sein.

Affiliate-Programme sind gedacht für Partner-Webseiten, die ergänzende Produkte und Dienstleistungen anbieten oder um eine ähnliche Zielgruppe wie die des Händlers anzusprechen. So könnte z.B. ein Online-Reisebüro als Affiliate-Partner auf seinen Webseiten günstige Reiseführer oder Versicherungen anbieten.

Trotzdem ist Affiliate Link nicht gleich Affiliate Link, denn die einfache Variante/ Erklärung „Blog – Link – Unternehmenswebsite – Provision für den Blogger“ zeigt nur die Spitze des Eisbergs. Affiliate Links unterscheiden sich nämlich noch einmal in ihrer Funktion und erfüllen alle einen unterschiedlichen Zweck, wenn es um die Vergütung geht.

Welche Vergütungsmodelle gibt es, wann und wie werden sie vergütet?

Prinzipiell gilt, dass der gesetzte Link zu einem „Erfolg“ führen muss, um eine Provision zu erhalten. Und dieser  Erfolg gliedert sich in drei Modelle:

CPC: Cost-per-Click

Hier erfolgt die Vergütung über die Platzierung von Anzeigen oder Werbebannern. Pro Klick bzw. ab einer bestimmten Anzahl an Klicks erhält der Blogger, der seine Werbefläche für Banner- oder Anzeigenwerbung zur Verfügung stellt, eine Vergütung. Hier geht es schlichtweg einfach nur um Traffic. Deshalb gilt: Je mehr ein Unternehmen für die Klicks zahlt, desto prominenter muss die Anzeige bzw. der Banner auf der Werbefläche platziert werden. Anzeigenwerbung kannst Du beispielsweise via Google Adwords schalten, oder auf Banner und Anzeigen zurückgreifen, die über Partnerprogramme zur Verfügung gestellt werden.

Ich stelle mir (und Dir) jedoch immer die Frage: Willst Du auf Deinem Blog wirklich Fläche für Bannerwerbung zur Verfügung stellen? Im Besten Fall kannst Du die Inhalte beeinflussen, manchmal aber auch nicht. Und ich denke mir: Ich zahle doch keine Gebühr für werbefreies Hosting, nur um mir dann für Centbeträge oder ein paar Euro (z.B. 4€ bei 1.000 Klicks) die eigene Fläche zu verkleinern.

CPL: Cost-per-Lead

Hier geht es um eine sogenannte „Kontaktvergütung“. Aber was heißt das genau? Es bedeutet, dass im Zusammenhang interessierte Leser/ Nutzer freiwillig persönliche Daten in ein dafür vorgesehenes Formular eintragen. Unter diese sogenannten Leads fallen beispielsweise Newsletterregistrierungen, Bestellungen eines Produkts oder Registrierungen in einem Portal. Das Unternehmen zahlt dem Betreiber der Website … also Dir, wenn Du Deinen Blog für CPL-(Banner-)Werbung zur Verfügung stellst … nur dann einen Betrag aus, wenn der User, der durch Dich auf die Unternehmenswebsite gelangt ist, auch tatsächlich Interesse zeigt und eine (Neu-)Kundengewinnung wahrscheinlicher ist als beispielsweise bei CPC-Vergütungsmodellen.

CPO oder CPS: Cost-per-Order bzw. Cost-per-Sale

Diese Form der Vergütung ist meiner Meinung nach die (bekannteste) Lösung, die auch am meisten Sinn ergibt. Aber dazu später. Erst einmal will ich Dir erklären, was mit den beiden Begriffen gemeint ist. CPO und CPS können (frei übersetzt) mit „Bezahlung pro Bestellung“ bezeichnet werden. Denn „Order“ oder „Sale“ beschreibt in diesem Fall eine positive Kaufabwicklung. Wenn einer Deiner Leser also über einen Deiner Banner bzw. Affiliate Links auf eine Unternehmenswebsite gelangt, dort irgendeinen Dienst in Anspruch nimmt, beispielsweise die Registrierung für ein Abonnement oder etwas in den Warenkorb legt, und das dann tatsächlich kauft, dann erhältst Du dafür eine Provision. Wichtig ist dabei dass Du die Provision vom Unternehmen erhältst und Dein Leser bzw. der Käufer nicht mehr bezahlt, nur weil er über Deinen Link auf die Seite gelangt ist. Das Stichwort Conversion Rate ist hier besonders wichtig. Das bedeutet, dass Nutzer/ Deine Leser tatsächlich zu Käufern werden.

Ich halte diese Form von Affiliate Links für besonders sinnvoll, denn zumindest in meinem Fall handelt es sich bei den Links um Produkte oder Dienstleistungen, die ich selbst verwendet habe und von denen ich zu 100% überzeugt bin. Das ist bei simpler Bannerwerbung einfach nicht der Fall. 🙂

Das bekannteste Beispiel für CPO- bzw. CPS-Vergütung ist wohl Amazon. Die haben sogar ein komplett eigenes Affiliate Programm. Allerdings sind sie damit nicht allein. Deswegen lass uns doch mal schauen, welche Partnerprogramme es gibt (…zumindest die, die ich kenne) und wie das Ganze funktioniert.

Affiliate Programme und ihre Möglichkeiten

Im Folgenden liste ich Dir ein paar Affiliate Programme auf, bei denen ich selbst registriert bin und die, was AGB und Datenschutz angeht, einen vertrauenswürdigen Eindruck auf mich machen. Die Liste ist sicherlich nicht vollständig und sie soll Dir auch nur eine Orientierung sein. Wenn Du beispielsweise bei einem Affiliate Programm registriert bist, das hier nicht dabei ist, darfst Du mir das gerne unten in den Kommentaren verlinken. Dann ergänze ich es direkt, wenn ich es mir angeschaut habe. 🙂

Eine wichtige Bitte vorab!

Egal bei welchem Affiliate Programm Du Dich registrierst: Lies Dir IMMER vor Abschluss der Registrierung die AGB durch, um auf der sicheren Seite zu sein, was die Nutzung Deiner Daten, die Vergütung, die Auszahlung der Vergütung und ggf. sogar die Forderung zur Vorlage eines gültigen Gewerbescheins angeht. Und solltest Du Dir bei einem der Punkte in den AGB nicht sicher sein, rate ich Dir, Deinen Steuerberater oder den Support des Affiliate Programms vorab noch einmal zu fragen. Nichts wäre unangenehmer als bei Abschluss der Kooperation die AGB und Datenschutzrichtlinien zu überfliegen, nur um danach in einen (rechtlichen) Engpass zu geraten 🙂

Aber schauen wir uns erst einmal die Programme an:

Amazon

Fangen wir gleich mit dem bekanntesten Programm an. Amazon hat das sogenannte amazonPartnerNet bei dem Du Dich mit gültiger URL für Deinen Blog registrieren kannst. Besitzt Du bereits ein Amazon-Konto, kannst Du Dich sogar mit dieser E-Mail dort anmelden. Das Schöne an diesem Partnerprogramm: Du erhältst eine Provision auf den gesamten Warenkorb, nicht nur auf das von Dir verlinkte Produkt. Angenommen, Du fügst einen Link für ein Buch ein, das Du empfehlen möchtest und einer Deiner Leser will das Buch, denkt sich aber: „Ach… bei der Gelegenheit bestelle ich mir gleich noch einen Flachbildfernseher (übertriebenes Beispiel).“ Dann erhältst Du eine Provision auf den Gesamtwert des Warenkorbs bei erfolgreicher Kaufabwicklung.

Amazon hat, noch bevor man sich registrieren kann, sämtliche Informationen zum Partnerprogramm aufgelistet und sogar die jeweiligen Prozente für die Provision in Form von Listen zur Verfügung gestellt. Wenn Du also Interesse daran hast, kannst Du Dir alle wichtigen Infos hier in Ruhe durchlesen.

Amazon prüft übrigens Deine URL und Deine hinterlegten Daten bevor es losgehen kann. Bei mir hat die Verifizierung ca. 24 Stunden gedauert. Nach positiver Prüfung erhältst Du dann eine Bestätigungsmail, dass es losgehen kann.

Das Wichtigste Überblick

  • Du erhältst eine Provision für den gesamten Warenkorb.
  • Statistiken über Klicks und Käufe werden Dir direkt von Amazon für unterschiedliche Zeiträume zur Verfügung gestellt.
  • In der Sidebar Deines Nutzerkontos stellt Amazon Dir Tipps & Tricks zum Affiliate Marketing zur Seite.
  • Amazon informiert Dich über Sonderaktionen und spezielle Programme.
  • Du kannst zwischen reinem Textlink, einem Bildlink oder einem Banner wählen. Über „Link generieren“ hast Du unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten und kannst den HTML-Code via Copy+Paste direkt in Deinen Fließtext einbauen.
  • Du musst, wenn Du Teil des Amazon-Programms bist, den folgenden Textschnippsel in Deinen Datenschutz mit einbauen: „XY ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de / de.BuyVIP.com  Werbekostenerstattung verdient werden kann.“

Zanox

Auf Zanox bin ich durch meine Kooperation mit MOO gestoßen. Die waren ja so lieb, mir für mein Visitenkarten-DIY einen Gutschein für August zur Verfügung zu stellen. Und da MOO neben vielen anderen Unternehmen ein Partnerprogramm über Zanox zur Verfügung stellt, habe ich mich dort registriert.

Bei Zanox kannst Du ein kleines Profil für Deinen Blog/ Deine Website anlegen und dort einen kurzen Infotext einfügen, den Unternehmen sehen können. Genau wie bei Amazon hast Du auch bei Zanox unterschiedliche Möglichkeiten Links einzubinden. Ob Anzeige oder Text entscheidest Du.

Der Unterschied: Du bewirbst Dich bei den Unternehmen mit einem kurzen Pitch von ein paar Wörtern als Affiliate. Wenn das Unternehmen Dich freischaltet, wird es Dir unter „Meine Programme“ angezeigt und Du kannst direkt loslegen.

Dawanda und Pixum sind beispielsweise auch bei Zanox.

Das Wichtigste im Überblick

  • Riesige Auswahl an Partnerprogrammen (Technik, Fashion, DIY… da ist ziemlich viel vertreten.)
  • Auswertung der Klicks und Transaktionen inkl. Auszahlungen in einer Statistik.
  • Auszahlung der Einnahmen ab einem Gesamtwert von 20€ auf das von Dir angegebene Konto.
  • Bewerbung als Affiliate direkt beim Unternehmen inkl. transparentem Status der Freischaltung.

Affilinet

Neben Zanox das nächst größte Portal für Affiliate-Marketing. Hier habe ich mich aktiv noch nicht umgeschaut und momentan scheint es auch Schwierigkeiten mit meinem Account zu geben. Die Publisher-ID, die ich erhalten habe, scheint ungültig zu sein und auch die Mailadresse, mit der ich mich registriert habe, ist nicht mehr hinterlegt. Entweder handelt es sich hier um einen Fehler oder ich war zu lange inaktiv 🙂

Aufmerksam geworden bin ich auf diesen Anbieter, als ich nach einem Affiliate-Programm für den Interior- und Deko-Shop DEPOT gesucht habe. Die sind nämlich nicht bei Zanox, dafür aber bei Affilinet registriert.

Anyhow … abgesehen von diesem „minor setback“ mit meinem Account, durch den ich Dir jetzt nicht ganz so detailliert erklären kann, was die Vorteile sind, mag ich Affilinet, weil Ihre Website über die sogenannte „Knowledge Zone“ verfügt und an einen Blog gekoppelt ist, in dem aktuelle Trends und Strategien zum Thema Marketing und Onlinemarketing besprochen werden. Ich finde sowas ja immer spannend, weil man sich ab und an eine kleine Perle herausziehen und das eigene Know-how aufstocken kann.

Sobald mein Zugang wieder aktiv ist, aktualisiere ich den Beitrag mit dem Wichtigsten im Überblick zum Thema Affilinet.

Blogfoster

Dieser Anbieter ist noch recht neu und läuft eigentlich eher unter der Kategorie: Vermittlung von Kooperationen zwischen Bloggern und Unternehmen. Sie bieten aber auch eine Rubrik „Bannerwerbung“ an, unter der Du Dir, wenn Du möchtest, Banner auf Deinem Blog schalten lassen und dadurch ein wenig Geld verdienen kannst.

Das Tolle bei Blogfoster: Sie bieten einen Dienst namens Blogfoster Insights an, der die Aktivität auf Deinem Blog misst. Immer für die vergangenen 30 Tage. Wenn Du also sowieso planst, Kooperationen zuzulassen und bisher Google Analytics nicht nutzen konntest, ist Blogfoster Insights eine nette Alternative, da sie Dir nicht nur den Traffic, Seitenaufrufe und tatsächliche Besucher zeigen, sondern auch Suchbegriffe, beliebte Artikel und die Absprungrate sowie die maximale Besuchszeit und Interaktionsrate Deiner Leser. Ein bisschen Demographie ist übrigens auch noch dabei … 🙂

Der Mythos vom schnellen Geld

Affiliate Links werden oft als der Weg angepriesen, mit dem man schnell gutes Geld verdienen kann. Das ist nicht der Fall. Es sei denn, Du machst Deinen Blog zur Testblog-Reklametafel, ballerst gefühlte 5 Millionen Banner hinein und machst für so ziemlich alles Werbung, das bei 3 nicht auf dem Baum sitzt. Dann könnte sich das Affiliate-Link-Geschäft tatsächlich für Dich rentieren.

Wenn Du aber nur ab und zu mal einen Link einbaust, weil Du von dem, was Du schreibst und getestet hast, überzeugt bist, dann dauert es ein wenig länger. Der Vorteil: Mit etwas Glück hast Du mittlerweile so viel guten Content abgeliefert und Vertrauen zu Deinen Lesern aufgebaut, dass der oder die Eine tatsächlich den Affiliate Link wählt, weil sie einen Mehrwert von Deinem Beitrag hatten und Dir für die gute Beratung etwas Gutes tun wollen :-).

Die meisten Vergütungen bei Affiliate Links bewegen sich allerdings eher im Cent- bis ein- bzw. zweistelligen Euro-Bereich und da viele Programme den Gewinn erst ab 20 oder 25 Euro Gesamteinnahmen auszahlen, dauert es etwas, bis Du tatsächlich ein „Einkommen“ über Affiliate Links erzielen kannst.

Meiner Meinung nach sind diese Links ein nettes Add-on, liefern aber oft nicht den gewünschten Erfolg, der viel zu häufig versprochen wird. Geduld mitbringen ist angesagt.

Und was ist mit Dir?

Bist Du bereits bei Affiliate-Programmen registriert? Habe ich vielleicht eines vergessen, das ganz toll ist? Dann lass mir gerne einen Link in den Kommentaren da.

Ansonsten hoffe ich, dass Dir der Beitrag gefallen und vielleicht ein bisschen Licht ins Dunkel/ gedankliche Chaos gebracht hat. Ich glaube auch, dass die drei Affen so ein #blogmuse-Ding werden könnten. Mir gefällt das echt gut und sie haben ein wenig Wiedererkennungswert, meinst Du nicht?

Wie immer freue ich mich natürlich über Deine Kommentare, Deinen Input, Deine Kritik, Deine Fragen, Dein Feedback und Deine Anekdoten als Solopreneur und Publisher 😉

Frag immer gerne, wenn noch etwas unklar ist. Ich versuche alle Deine Fragen so gut es geht zu beantworten 🙂

Mach Lärm! Du weißt wie und wo das geht ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

42 Kommentare

  1. Sehr schöner Beitrag! Ich nutze Affiliate Programme, aber nur mit Amazon und Blogfoster verdiene ich tatsächlich etwas (aber nicht viel 😀 )

    Liebe Grüße
    Angie

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    • Hallo Angie, vielen Dank für Dein Feedback. Darf ich fragen, welche Programme Du noch nutzt, neben Amazon und Blogfoster? Vielleicht kann ich meine Liste ja noch ergänzen 🙂
      Liebe Grüße, Yvonne

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  2. Meine Liebe und wieder ein super informativer Artikel, Danke. Ich werde mir Zanox und Blogfoster mal ansehen. Ich will auch noch immer so ein tolles Media Kit zusammenstellen und und und. Aber wie das eben so ist gibt es noch zig andere Sachen zu tun lach Herzliche Grüße, Eva

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    • Hey Eva. Vielen lieben Dank für Dein Feedback 🙂 Glaub mir … dieses „und, und, und“ kenne ich sehr gut. Manchmal wird man von den eigenen Vorhaben und Projekten völlig überrollt 😀 … wenn da nur nicht die liebe Ungeduld wäre 🙂 … Lass mich gerne wissen, wenn Du Fragen hast und wie Dein Eindruck der beiden Anbieter ist. Ich bin gespannt. Ganz liebe Grüße, Yvonne

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  3. Auf Amazon hab ich mich mal direkt angemeldet 🙂 Auf zanox habe ich irgendwie Probleme, mich zurechtzufinden. Die Seite ist sehr unübersichtlich und vollgestopft, darum schiebe ich immer auch vor mir her, mich damit weiter auseinanderzusetzen….
    Mal sehen, ob ich es noch mal versuche.

    LG Biene
    http://lettersandbeads.de

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    • Hey Biene. Vielen Dank für Dein Feedback. Zanox fand ich anfangs auch etwas „überfüllt“. Mittlerweile finde ich mich aber richtig gut dort zurecht. Du kannst mir gerne schreiben, wenn Du Fragen hast. Du kannst auch gerne direkt an hello@mohntage.com schreiben, falls es für die Kommentare zu speziell ist 🙂 Liebe Grüße, Yvonne

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    • Hey Julia. Vielen lieben Dank. Ich freue mich sehr über Dein Feedback und bin gespannt, welche Erfahrungen Du sammelst. Ich glaube, der nächste Beitrag wird einer zum Thema Kooperationen und Angebote schreiben. Das beschäftigt mich momentan sehr, zumal ich immer wieder mitbekomme, wie unhöflich Unternehmen stellenweise mit Bloggern umgehen. Ich möchte aber auch irgendwann noch etwas zu Pinterest und Facebook Advertising schreiben… ach die Liste ist lang. Aber die Affen stehen parat und es muss nur noch geschrieben werden 😉 Liebe Grüße

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  4. Sobald mein Gerwebe angemeldet ist, möchte ich mich auch beim Partnerprogramm von Amazon registrieren, weil sich das einfach sehr gut anbietet, da ich ja viele Rezensionen zu Filmen und Serien veröffentliche und gerade wenn die gut sind, spricht ja nichts dagegen so einen Link einzubinden. Zanox und Affilinet, habe ich mir aber auch schon vor einigen Wochen abgespeichert, da klingen die Unternehmen echt super.

    Ansonsten bin ich schon bei Blogfoster registriert, die Statistik finde ich dort super, einen Banner habe ich aber davon noch nicht eingerichtet. Die Sponsored Posts sind zwar interessant, aber ich glaube ich liege da unter dne Aufrufzahlen und weiß dann nicht, wie realistisch dann wirklich meine Chancen sind, da dann einen Auftrag zu erhalten.

    Aber sehr informativer und interessanter Beitrag, finde es auch super, dass du mal die unterschiedliche Arten, wie man das einbinden kann erläutert hast.

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    • Hey Nicole. Vielen Dank für Dein liebes Feedback. Ich freue mich, dass der Beitrag Dir gefällt. Die Partnerprogramme scheinen tatsächlich die Gängisten zu sein 🙂 Und Amazon wäre für Dich tatsächlich perfekt. Wo Du noch mal schauen kannst wäre Hashtaglove. Dort suchen sie manchmal auch Blogger für Filme und Bücher. Allerdings ist das Angebot dort sehr auf „hip“ ausgelegt, das muss man mögen 🙂 Die Blogfoster-Statistiken sind in der Tat super. Es ist eine tolle Alternative zu Google Analytics. Ich würde es, wenn Dir dort etwas gefällt, einfach mal versuchen 🙂 Es kann ja nichts passieren, außer dass das Unternehmen absagt. Liebe Grüße, Yvonne

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  5. Liebe Yvonne, du bringst wirklich Licht ins Dunkel in meine Bloggerwelt mit deiner Themenauswahl und dem Inhalt deiner Beiträge. Vielen lieben Dank für all die Mühe, die du dir machst. Ich freue mich auf viele weitere Artikel mit den 3 Affen, die wunderbar dazu passen. LG Undine

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    • Liebe Undine, vielen lieben Dank für Dein Feedback. Ich freue mich jedes Mal so sehr, wenn ich merke dass die Fragen, die ich mir selbst stelle und die ich – für mich und Euch – beantwortet wissen will, scheinbar genau ins Schwarze treffen. Meine Motivation wächst mit jedem Post alle Fragen, die unter meinen oder Deinen oder anderen Nägeln brennen, zu beantworten. Ich weiß sicherlich nicht alles, aber es wird Zeit für mehr Transparenz unter Bloggern 😉 Und die Affen … ich bin so happy, dass ich sie auf dem Flohmarkt entdeckt habe. Das war einer dieser Momente, in denen man etwas sieht und alles andere drum herum ausgeblendet wird. Und man weiß direkt: Richtige Entscheidung. Mitnehmen 🙂 Falls Du eine Frage hast, schreib sie mir gerne. Ich sammle 🙂 Ganz liebe Grüße, Yvonne

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  6. Liebe Yvonne,
    ,
    herzlichen Dank, du bist echt ein Schatz, dass du dein Wissen mit uns teilst und so hilfreich den Dschungel der Möglichkeiten lichtest.

    So etwas einzurichten habe ich mir auch schon überlegt, weil es ja oft darum geht, seinen Lesern auch zu zeigen, woher sie easy peasy die Dinge bekommen können, die wir so verwenden.

    Was muss ich da beachten wegen der Versteuerung? Einnahmen ect. hast du hier einen Tipp für mich?

    Alltagsfeierliche Grüße

    Bettina

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    • Hey Bettina, vielen Dank für Dein liebes Feedback. Es sind ja auch Fragen, die ich mir stelle und ich merke, gerade wenn ich poste, dass ich damit nicht allein bin. Umso mehr Motivation steckt für mich dahinter, genau diesen Weg weiter zu verfolgen und alles, was mir unter den Nägeln brennt so transparent wie möglich aufzuschreiben. Bei der Versteuerung ist es sicherlich sinnvoll bzw. die sicherste Variante, ein Gewerbe als Blogger mit der Bezeichnung „Online- bzw. Internet-Dienstleistung“ anzumelden. Das kostet nicht viel und Du bist bis zu einem Freibetrag von 17.500€ im Jahr von der Umsatzsteuer befreit. Das fällt dann unter die sogenannte Kleinunternehmerregelung. Lässt sich auf Rechnungen mit dem folgenden Satz kennzeichnen: Die Leistung ist gemäß §19 UStG von der Umsatzsteuer befreit – Kleinunternehmer Regelung“. Da es dazu jedoch keine einheitliche Handhabe gibt und die Meinungen ob ein Gewerbe notwendig ist oder nicht, auseinander gehen, empfehle ich Dir, mal mit (D)einem Steuerberater zu sprechen oder Dich bei Deiner zuständigen Handelskammer zu informieren. Wenn Du dort beispielsweise ein Gewerbe anmeldest, bekommst Du automatisch vom Finanzamt eine Steuernummer, die Du später auf Rechnungen und bei der Steuererklärung angeben kannst. Affilinet hat beispielsweise in den Nutzungsrichtlinien stehen, dass sie auf Wunsch einen gültigen Gewerbeschein anfordern können. Viele Blogger und selbst Steuerberater sind unterschiedlicher Meinung, ob „Werbung machen“ nicht einfach als freiberufliche, journalistische Tätigkeit ohne Gewerbeschein bei der Steuer angegeben werden kann. Ich bin der Meinung, dass es so die sicherste Variante ist, einfach eines anzumelden. Der Gewerbeschein kostet – zumindest ist es bei mir hier für Rheinland-Pfalz so gewesen – einmalig ca. 10 €. Danach bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. 🙂 Für jede Einnahme würde ich eine Rechnung schreiben, die Du später abheften kannst. Wobei das eher für Kooperationen interessant ist. Wenn es rein bei Affiliate-Marketing bleiben soll, würde ich Dir empfehlen, Dir ein separates Konto anzulegen, auf das nur Deine Blog-Einnahmen eingezahlt werden. Ein Tagesgeldkonto beispielsweise. So umgehst Du die Hürde, später die Einnahmen des Blogs aus Deinen restlichen Kontobewegungen herausfiltern zu müssen 🙂 Ich hoffe das hilft Dir ein bisschen weiter? Ganz liebe Grüße, Yvonne

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  7. Vielen Dank für den sehr informativem Artikel, Ich arbeite auch mit zanox, Blogfoster und affilinet und noch ein paar kleineren. Ich finde es gut, dass sich immer mehr Leute endlich trauen, offen über die ja oft auch nötige Monetarisierung des Blog zu sprechen. Ich gehe auch sehr transparent mit dem Thema um, habe auch schon darüber geschrieben und war erstaunt, wie positiv meine Leser reagiert haben, jetzt sogar eher über meine Links kaufen, um meine Arbeit zu unterstützen.
    Amazon ist schwierig, alle Sachen, bei denen sie annehmen, du stehst in irgendeinem persönlichen Verhältnis zu der Person canceln sie, das kann bis zum Ausschluss aus dem Partnerprogramm führen. Da kann man quasi nur hoffen, dass dein Nachbar, mit dem du eigentlich nichts zu tun hast, oder jemand mit gleichem Nachnamen, nicht zufällig über dich einkauft. Sie scannen da wohl dein Umfeld breit ab (wie möchte ich gar nicht wissen). Zanox ist für affiliate einfach super, da sehr einfach und übersichtlich in der Oberfläche und mit wirklich guten Ansprechpartnern bei den einzelnen Programmen. Alles sehr seriös.

    Zum Thema Gewerbe/Freiberufler: Dies ist nicht so sehr von der Art der Werbung aus dem Blog abhängig, denn man darf auch Geld über Verkäufe erzielen, wenn sie einem helfen, die freiberufliche Tätigkeit auszuüben (wurde mal in einem Urteil definiert) – sozusagen statt Honorar für eigenständige Artikel. Wichtig ist die Ausbildung. Freiberufler kann nur sein, wer eine entsprechende fachliche Qualifikation für den Beruf mitbringt, sonst ist er Gewerbetreibender. Ein Journalist oder ausgebildeter Grafik-Designer, der seinen Blog selbst gestaltet, hat gute Chancen als Freiberufler durchzugehen, eine Krankenschwester nicht. Ich bin ausgebildete Designerin und habe selbst als medizinische Journalistin Redaktionen geleitet und journalistisch gearbeitet, habe also die perfekte „Doppelquali“ und bin somit Freiberufler. Ich habe damals meinen Blog und meinen Tätigkeit gemeldet und mit der ersten Steuererklärung, der ich eine Erklärung beigelegt habe, warum ich mich als Freiberufler sehe, erfolgte die Einstufung ob Gewerbe oder frei. Am besten das eben mit dem Finanzamt klären, das wird wohl verschieden gehalten.

    Also, nochmals Danke für den tollen Artikel. Bei mir gibt’s auch ein paar Artikel auf dem Blog, die dich vielleicht interessieren, z.B. darüber, warum Blogkooperationen auch dem Leser nutzen, das ist affiliate auch ein Thema. Ich folge dir jetzt gleich mal 🙂
    http://stylepeacock.com/geld-fuer-arbeit-warum-blog-kooperationen-auch-dem-leser-nutzen/

    Viele liebe Grüße

    Chris vom Blog
    http://stylepeacock.com

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    • Hey Chris. Wow! Vielen Dank für Dein Feedback und den ganzen Input. Ich sehe das genauso wie Du, dass es an der Zeit ist, transparenter zu werden und sich gegenseitig zu unterstützen bzw. sich zu vernetzen. Die Trennung bzgl. der beruflichen Qualifizierung kannte ich bisher nicht. Ich arbeite ja auch im Verlag bzw. in einer Onlineredaktion, allerdings habe ich trotzdem ein Gewerbe angemeldet. Aber vielleicht ist das von Finanzamt zu Finanzamt unterschiedlich? 🙂 Vielen Dank auch für die Verlinkung der Artikel. (Deinen zweiten Kommentar schalte ich gleich frei.) Das lese ich mir gleich mal alles in Ruhe durch. Bin schon sehr gespannt 🙂 Über Kooperationen werde ich auch noch schreiben … aus gegebenem Anlass möchte ich das Thema Kooperation auf Augenhöhe noch mal etwas genauer unter die Lupe nehmen, denn was ich da stellenweise selbst an Anfragen erhalte bzw. was ich im Austausch mit anderen Bloggern erlebe macht mich sprachlos. Da stellen sich mir buchstäblich die Nackenhaare. 🙂 Liebe Grüße, Yvonne

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    • Hey Chris … toll! Ich freue mich riesig über die Vernetzung. Ich glaube viele Blogger/Leser verstehen den Aufruf falsch, wirklich auch Inhalte hier zu teilen. Sich unter Beiträgen anderer zu verlinken ist ja immer so ein bisschen verpönt, weil es schnell nach Eigenwerbung aussieht. Aber Ich bin der Meinung: Wenn es einen Mehrwert bzw. einen Nutzen hat, dann her damit! 🙂 Du schreibst ja nicht sowas wie: „Boah, genialer Blog! Gerne gefolgt, komm folg mir auch!“. Diesen Käse lösche ich immer. Das bringt niemandem was, denn das „gerne Folgen“ endet nach 1-2 Tagen schnell wieder 😉 … Aber alles, was der Vernetzung untereinander zu wichtigen Themen beiträgt ist gerne willkommen 🙂 Hab ein schönes Wochenende, liebe Grüße
      Yvonne

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  8. stylepeacock92 sagt

    Liebe Yvonne, ja, die (un)lustigsten Kooperationsanfragen wollte ich auch mal sammeln, da erlebt man Dinge… Mein Highlight des Monats war das Angebot einen Blogpost über Handy-Silikonhüllen zu schreiben – im Gegenzug für eine „Freihülle“, die nicht mal zu meinem Xperia passt. Très jolie. Ich wollte eigentlich fragen, ob es noch eine zweite gibt, wenn ich es auch allen Kanälen teile und wochenlang promote 😉 Aber immer kostet so ein Ding zwischen 1 und 3 Euro, ich wollte dann doch nicht unverschämt werden 😉 Aber wirklich ärgerlich sind die scheinbar seriösen Anfragen für die man Konzepte erarbeitet und Angebote schreibt und dann kommt nichts zurück oder eben das „Wir sind ein StartUp, Budget haben wir keines“. Ach ja, ich bin auch ein StartUp….. Dir brauche ich da sicher nichts erzählen…

    Ja, mir ging es echt drum, dass da Leute interessieren könnte, die hier deinen Beitrag lesen und dich auch. Ich habe natürlich auch die auf meinem Blog mit: „Super Beitrag“ und danach ein endloser Bloglink….

    LG
    Chris

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    • Hey Chris… genau diese Anfragen meine ich. Besonders ärgerlich ist Variante zwei. Grobkonzept und Angebot inkl. Kostenvoranschlag wird verschickt und dann bekommt man als Antwort: „Ich will Dir ja nicht zu nahe treten, aber ich mache Dir jetzt mal ein realistisches Angebot … Wir sind ein Start Up … bla bla bla…“ Und das „realistische Angebot“ sind dann 100 Euro und 1 Gutschein zur Verlosung … Danke, aber nein danke 🙂 Und wie gesagt… ich fordere nach jedem Post dazu auf, Erfahrungen, Links, Anekdoten usw. zu teilen. Ich will dass hier wirklich eine Art Vernetzung stattfindet. Deshalb freue ich mich über Dein Feedback. 🙂 Liebe Grüße, Yvonne

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  9. Hat dies auf Olet lucernam! rebloggt und kommentierte:

    Ein sehr guter Beitrag über Affiliate-Links. Wenn ihr meinen Blog mit ein paar Cents unterstützen wollt, dann startet euren Einkauf bei Amazon über einen der entsprechenden Links auf meinem Blog. Was ihr letztlich bestellt, spielt dabei keine Rolle.

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  10. Ich finde es enorm fahrlässig, wenn man Kooperationsvermittljngsprogramme wie blogfosten den kompletten Zugriff auf alle Zahlen via Insights zulässt. Für die paar Kooperationen, die so schlecht verhandelbar sind, da Dein Gegenüber Dich durch die Zahlen unter Druck setzt, ist es jedenfalls mir nicht die Sache wert, mich einen Dritten komplett nackig zu machen. Wir reden hier von einem kompletten Auslesen aller Statistiken von einer Fremdfirma. Wer kann denn schon so vernarrt sein wegen niedrigen dreistelligen Umsätzen pro Jahr sich derart zu öffnen.

    Die Affiliateprogramme, ganz gleich welches Modell haben mir in einem zweijährigen Zeitraum bei fast 40000 UV noch nicht mal 50 Euro gebracht. Das lohnt sich nicht mal annähernd. Hier gibt es nur einen Gewinner.

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    • Hallo Bert. Vielen Dank für Dein offenes Feedback. Natürlich hast Du Recht, dass es ein Risiko darstellt, seine Daten preiszugeben. Die AGB und Datenschutzrichtlinien von blogfoster sind – meiner Meinung nach – jedoch vertrauenswürdig genug. Denn ob ich einem Unternehmen mein Mediakit zuschicke, in dem genau dieselben Informationen stehen, ob ich Google Analytics nutze und dadurch dem Google Konzern Zugang zu allen meinen Daten gebe oder ob ich als WordPress-Nutzer meine Blogstatistiken von WordPress selbst auslesen lasse, das macht für mich keinen wirklichen Unterschied. Blogfoster ist, wie jedes der anderen genannten Programme, lediglich eine Empfehlung, im Vergleich zu unseriösen Programmen wie sponsored posts oder blogatus, bei denen beispielsweise verlangt wird, die Links auf dofollow zu setzen oder schlimmer, Werbung nicht als solche zu kennzeichnen. Mein Anliegen war es also nicht, die Werbetrommel zu rühren, sondern denen, die nach Programmen suchen, eine Orientierung zu bieten. Entscheidet man, sich dort zu registrieren, kann man doch selbst entscheiden, auf welche Kooperation und zu welchen Konditionen man sich bewerben möchte. Und auch die anderen Programme wie Zanox, Affilinet und Amazon unterziehen den Blog einer genauen Prüfung, weit über die Validierung der URL hinaus. Dass man mit Affiliate-Links nicht reich wird, ist für mich ein genauso wichtiger Punkt wie für Dich. Deswegen bin ich froh, auch hier noch einmal Feedback zu bekommen, dass es eben nicht das viel gerühmte „schnell und leicht verdiente Geld ist“. 🙂 Wen Du mit „nur einen Gewinner“ meinst, verstehe ich jedoch nicht so ganz. Könntest Du das noch einmal genauer erklären? Meinst Du die Affiliateprogramme oder die Unternehmen? Liebe Grüße, Yvonne

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      • Ich empfinde eine völlige Offenbarung gegenüber einem Vertragspartner bezüglich einer Kooperation zum einen schon wegen der Verhandlungsstrategie fragwürdig und zum anderen denke ich, dass ich immer noch selbst darüber bestimmen möchte, welche Informationen ich über meine Seite preisgeben möchte und welche nicht. Bei Blogfoster verdient keiner das große Geld. Bei anderen Plattformen ebenso nicht, warum sollte ich schon aus dieser Prämisse heraus alles freigeben? Das erschließt sich mir nicht.

        Bei allen Kooperationen ist es mir bisher kaum vorgekommen, dass man mich nach einem Screenshot der Googlezahlen gefragt hat. Infolge dessen verstehe ich nicht, warum es nicht ausreichen sollte, über ein Mediakit oder der angefragten Auskunft den Teil der Statistiken zu veröffentlichen, den das Unternehmen dann auch wirklich nur braucht. Mehr ist absolut nicht notwendig und hilft im Zweifelsfall nur einem, nämlich Blogfoster, die entsprechend hart in die Verhandlungen hinein gehen können. Das macht am Ende die Preise kaputt, weil der Verhandlungspartner ja nahezu alle wesentlichen Statistiken über Dich weiß.

        WordPress ist für mich insofern nicht relevant, da Worpdress nicht mit mir Kooperationen in Abhängigkeit meiner Statistiken eingeht. Ebenso nicht Google oder andere.

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      • Hallo Bert, vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Google und WordPress sammeln beide ebenfalls Deine Daten. Die von Dir bemängelte Preisgabe findet also auch auf anderen Kanälen bzw. auf andere Arten statt. Wie denkst Du, entscheidet Google, wie Dein Blog im Ranking abschneidet? Ich verstehe Dein Argument und ich kann absolut nachvollziehen, dass Blogfoster für Dich keine Option darstellt. Wenn Du das für Dich entscheidest, ist das absolut OK. Ich frage mich jedoch, ob Du bisher eher negative Erfahrungen mit Kooperationspartnern gemacht hast, da ich an Deinen Formulierungen „fragwürdige Verhandlungsstrategie“ und „hart in die Verhandlung gehen“ hängen bleibe. Verhandlungen in dem Sinne finden doch gar nicht statt. Verfügbare Kooperationen stehen offen zur Bewerbung. Sämtliche Konditionen sind transparent aufgelistet inkl. Anforderungen an den Blogger und die entsprechende Vergütung, die ich bei Blogfoster übrigens nur selten als „unfair“ empfinde. Ich habe noch in keinem Fall erlebt, dass sie in „harte Verhandlungen“ treten, nachdem man sich beworben hat. Jeder dort registrierte Blogger entscheidet doch vorab für sich, ob er den angegebenen Konditionen und der Vergütung zustimmen möchte. Empfindet er es als zu gering, muss er sich doch nicht auf die Kooperation bewerben. Du hast sicherlich Recht, dass eine gestaffelte Vergütung nach Reichweite fragwürdig ist. Die Arbeit ist ja identisch. Allerdings erlebe ich das Unternehmen bisher als fair … vor allem in Bezug auf die direkte Angabe der „nofollow“-Kennzeichnung, was leider bei vielen Unternehmen nicht selbstverständlich ist. Mir stellt sich auch die Frage, wie sich Deiner Meinung nach ein Media Kit gestaltet bzw. von den Statistiken unterscheidet, die Blogfoster ausliest. Denn ausgelesen werden dort Seitenaufrufe, Unique Visitors, demographische Daten, beliebteste Beiträge, Suchbegriffe und die Absprungrate. All das sind Informationen, die, außer der Absprungrate, – zumindest bei mir – zum Media Kit dazu gehören. Der Sinn davon, Daten oder Zahlen zum Geheimnis machen zu wollen erschließt sich mir nicht. Ich bin gespannt auf Deine Rückmeldung. Vielleicht diesmal auch mit einem freundlichen Gruß? Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Yvonne

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  11. Sehr schöner Beitrag :). Ich selber benutze regelmäßig Rewardstyle, manchmal auch Tracdelight und Blogfoster. Bei Blogfoster scheint bei mir etwas nicht zu stimmen, weil ganz andere Zahlen angezeigt werden, wie bspw. bei WordPress Statistics oder Goole Analytics. Bei Amazon bin ich zwar angemeldet, jedoch benutze ich es nur gaaaaanz selten, gut, dass du mich daran erinnerst ;).

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    • Hey Jane, vielen Dank für Dein liebes Feedback und die zusätzlichen Tipps. Rewardstyle und Tracedelight sind für Fashion Blogger, richtig? Dass die Zahlen bei WordPress, Google Analytics und Blogfoster variieren ist mir auch schon aufgefallen. Allerdings weiß ich nicht genau woran das liegt. Vielleicht kommt es auf die Crawler bzw. das Tool/ Plugin an, mit dem gelesen wird? Google Analytics ist bei mir beispielsweise viel genauer als die WordPress Statistiken. Bei Blogfoster sind es ja immer die letzten 30 Tage… Bemerkst Du denn einen nachteiligen Unterschied bei Blogfoster? Also wird dort weniger angezeigt? Denn dann würde ich mal einen Analytics-Screenshot machen und es dem Support dort schicken 🙂 Liebe Grüße Yvonne

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      • karl-reist.de sagt

        Die unterschiedlichen Zahlen ergeben sich aus unterschiedlichen Zählweisen. Jedes System berechnet seine Daten unterschiedlich. Selbst zwischen Google search console und Analytics gibt es Unterschiede. Der eine zählt z.B. jeden Klick auf einen Link in der Suche. Der andere zählt den Klick erst, wenn der Kunde mind. X Sek auf der Seite war.

        So ist das auch mit den anderen Systemen. Die Zahlen sind also nicht bei dem oder dem falsch, sondern alle Zahlen sind auf der jeweiligen Seite richtig, aber nicht untereinander vergleichbar oder vermischbar.

        Siehe auch hier unter Diskrepanz zwischen den Daten: https://support.google.com/webmasters/answer/6155685?hl=de Oder hier, wieso die Search Console Daten nicht mit Analytics übereinstimmen; https://support.google.com/webmasters/answer/1120006?hl=de&rd=1 Das ist natürlich auch auf andere Auswertungsprogramme übertragbar.

        Vg, Nina

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      • Hey Nina! Wow, wie cool! Vielen Dank für Deinen Kommentar. Der bringt endlich mal Licht ins Dunkel. Im Netz kursieren ja die wildesten Gerüchte, dass das eine System besser oder schlechte sei, weil ungenau. Das ist leider der Nachteil, auch mit Blick auf Kooperationen, in denen Reichweite vor Content in die Waagschale geworfen wird. 🙂 Liebe Grüße, Yvonne

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  12. Danke für diesen tollen Beitrag!
    Bisher habe ich mich noch nicht mit dieser „Szene“ auseinandergesetzt. Da ich aber mein Marketingstudium anfange und das natürlich Bestandteil ist, habe ich neuerdings großes Interesse alles darüber zu erfahren.
    Tolle Infos, danke!

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  13. Pingback: Monatsrückblick September und Oktober - Habutschu!

  14. Nur mal eine Frage, für alle Affiliate-Programme muss ich auch einen gewerbeschein haben, oder? Ich überlege ihn über kurz oder lang für den Blog anzumelden, aber da er so klein ist und ich eh kaum Kooperationen habe (und wenn dann keine bezahlten, aber mit Produkten, die mir wirklich gefallen, also ist es auch OK!), weiß ich nicht ob der Aufwand lohnt. Aber ab und an mal einen Link einstellen fände ich schon nicht schlecht. Ich habe nur Sorge, dass das Finanzamt plötzlich hinguckt wenn man anfragt, auch wenn es gar keinen Grund gibt (derzeit jedenfalls nicht)…

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    • Hmmm… Ich würde sagen Ja. Das Ding kostet einmalig 10€ … zumindest bei mir im Bundesland. Und Du bist auf der sicheren Seite. Da Du ja einen Freibetrag im Jahr hast, kann Dir auch nicht viel passieren, solange Du die Kooperationen mit Werbung/ Anzeige kennzeichnest und das auch nur, wenn Du mit Unternehmen XY eine Vereinbarung getroffen hast. Was die Größe des Blogs angeht würde ich mich nicht einschüchtern lassen. Bei meinem Media Kit kannst Du anhand der Zahlen ja sehen, dass mein Blog auch noch wächst bzw. nicht groß ist. Trotzdem kann man von kleinen Bloggern nicht verlangen, Arbeit umsonst zu machen weil sie wenig(er) Reichweite haben. 🙂 Ich hab das alles mal in einem Werbung-Post zusammengeschrieben. Und es gibt eine tolle Berechnungsformel, die als Orientierung dienen kann, wenn es darum geht, wie viel man als Blogger berechnen sollte 😉 http://www.blogyourthing.com/sponsored-post/ Liebe Grüße

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  15. Liebe Yvonne!

    Was für ein klasse Artikel! Ich war von dem ersten Teil der Serie schon ganz angetan und kann sehr gut verstehen, dass du sehr viel Feedback dafür bekommen hast. 🙂

    Affiliate bespiele ich aktuell sehr wenig und habe in Zukunft vor, das ein wenig auszubauen. In deiner Auflistung und in den Kommentaren hier waren in der Tat noch einige Netzwerke dabei, die ich noch gar nicht kannte und in die ich mich gleich einmal einlesen werde.
    Vielen Dank dir für den wieder so wertvollen Input!

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
    Jenni

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    • Liebe Jenni, das freut mich total zu hören. 🙂 Vielen Dank für Dein liebes Feedback. Wenn Du magst, dann erzähl doch mal, wie es in der nächsten Zeit so läuft bzw. was Du für Erfahrungen gemacht hast. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Yvonne

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  16. Pingback: Ein sehr interessanter Beitrag für Dich! | Videokurse

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