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Vegetarische Kardamon-Vanille-Panna Cotta mit Zwetschgenmus und karamellisierten Haselnüssen | Calendar of Ingredients

In Deutschland ist bereits Samstag … hier in Irland dauert es noch ein paar Minuten, bis der Freitag vorüber ist. Meinen eigentlichen Freitagspost schreibe ich also quasi zwischen den Zeiten, direkt aus dem Herzen der grünen Insel … Dublin. ❤ Hier bleibe ich … zusammen mit meiner Mama, die ihren Geburtstagsgutschein einlöst … noch bis Dienstag.

Heute … am Framstag … (Freitag und Samstag kombiniert) geht es aber erst einmal um ein Blogevent, an dem ich schon lange gerne einmal teilnehmen wollte und es nun eeeendlich auch mal mache:

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Der Calendar of Ingredients

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Ins Leben gerufen wurde er von Yushka (Sugarprincess), Sandra (Sandras Tortenträumereien), Maren (Malu’s Köstlichkeiten), Claudia (Ofenkieker), Sarah (Das Knusperstübchen) und Nadine (Sweet Pie). Wer teilnehmen möchte, bekommt in der ersten Woche eines neuen Monats auf einem der zuvor genannten Blogs drei Zutaten vorgegeben, von denen mindestens eine im Rezept enthalten sein muss.  Den Link kann man als Kommentar posten oder per Mail an den jeweiligen Gastgeber schicken. Und der bzw. die veröffentlicht dann zum Monatsende eine Zusammenfassung aller Beiträge. ❤ … Gestöbert habe ich ja auch bei Facebook schon ein bisschen … und ich kann Dir sagen, der September hat es in sich! ❤

Die September-Zutaten

Dem Titel hast Du sie ja eigentlich schon entnehmen können: Zwetschgen, Haselnüsse und Sahne. Ich habe daraus eine vegetarische Panna Cotta mit Zwetschgenmus und karamellisierten Haselnüssen gemacht. Dazu habe ich den Geschmack von Zimt, Kardamon, Vanille und frischer Orange kombiniert … irgendwie hatte das etwas herbstlich Süßes, das ich unbedingt mal ausprobieren wollte. Die Rezeptidee kam mir tatsächlich augenblicklich in den Kopf… manchmal ist das so. Ich freue mich, aber ich kann Dir nicht sagen wie und wieso das passiert ❤

Die Bilder habe ich übrigens zum ersten Mal mit künstlichen Tageslichtlampen geschossen, nachdem mir Andrea auf dem Food2Shoot Workshop zwei geniale Leuchten empfehlen konnte…

Bis auf einen leiiiiiichten Gelbstich, den ich nicht ganz leugnen kann, bin ich unglaublich zufrieden mit dem Ergebnis, denn die Bilder sind nachts nach 23 Uhr entstanden ❤

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Aber lass uns erstmal einen Blick auf die Zutatenliste werfen:

Für 4 Portionen brauchst Du

  • 500ml Sahne
  • 600g Zwetschgen
  • 1 Pk ganze Haselnüsse
  • 2-3 Kardamonkapseln
  • 1 Zimtstange
  • 1 Vanilleschote
  • den Saft einer Orange
  • 50g Vollrohrzucker für die Sahne
  • 50g Vollrohrzucker für den Zwetschgenmus
  • 20g Vollrohrzucker für das Karamell
  • 1 Pkch. BioVegan Bio-Agaranta (der perfekte Ersatz Gelatine und auch noch geschmacksneutral)

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Und so geht’s:

  • Die Kardamon-Kapseln leicht eindrücken und zusammen mit der Zimtstange in einem Topf rösten bis es anfängt zu duften.
  • Mit Sahne aufgießen und den Zucker unterrühren.
  • Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark mit der stumpfen (!) Seite des Messers herauskratzen. Mark und Schote mit in den Topf geben, erst kurz aufkochen und dann bei mittlerer Hitze für 15 Minuten kochen lassen.
  • Währenddessen: Zwetschgen waschen, entkernen und halbieren.
  • Die Orange auspressen und den Saft zusammen mit den Zwetschgen und dem Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. So lange einkochen, bis die Früchte schon beinahe wie Mus aussehen und nur noch die Häute zu erkennen sind.
  • Das Agaranta-Pulver in die Sahne rühren, kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen. Die Masse direkt in die dafür vorgesehenen Gläschen füllen und kühl stellen, bis die Masse geliert.
  • Den Zwetschgenmus durch ein Sieb reiben, sodass das Mus von den Häuten getrennt wird… das isst sich schöner.
  • Die Haselnüsse in grobe Stückchen hacken.
  • Eine gut beschichtete Pfanne leicht erhitzen und den Zucker für das Karamell so flach und ebenmäßig wie möglich verteilen. Da ich mit Karamell auf Kriegsfuß stehe, kann ich Dir nicht genau sagen, wie Du gutes Karamell herstellen kannst. Ich habe, als es anfing goldbräunlich zu blubbern, direkt die gehackten Haselnüsse hineingeworfen, damit mir der Mist nicht anbrennt 😀 … das passiert nämlich nur allzu schnell. Erst tut sich minutenlang gar nichts und dann zack … verbrannt. Karamell eben. (Wenn Du ein Gelingt-immer-Karamell-Rezept hast, her damit!)
  • Die Nuss-Zucker-Masse verstreichst Du auf etwas Backpapier bis sie kalt ist. Anschließend zertrümmerst Du sie wieder in kleine Stückchen. Ein Hammer bringt das beste Ergebnis 🙂

 

Nun bist Du eigentlich schon fertig. Du gibst nur noch den Zwetschgenmus über die gelierte Sahne und garnierst alles mit den karamellisierten Nüssen. Hmmmmmh. ❤

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Den kleinen Löffel habe ich mir übrigens auf dem Mainzer Flohmarkt gejagt ❤ zusammen mit den drei Affen. Ich sollte öfter auf Flohmärkte gehen…

Und Du so?

Liebst Du Flohmärkte genauso wie ich? Hast Du ein wasserdichtes Karamell-Rezept? Dann darfst Du mir das hier absolut sofort und ohne Umwege verlinken! ❤ Und was ist Dein liebstes Panna Cotta, Zwetschgen- oder Haselnuss-Rezept?

Erzähl’s mir in den Kommentaren. Denn ich kann es nicht oft genug sagen, dass ich mich soooo sehr über Dein Feedback, Deine Kommentare, Deine Ideen und Anekdoten frisch vom Karamell-Krisenherd (pun intended) freue! ❤

Mach Lärm! Du weißt wie und wo das geht.

 

 

 

 

 

22 Kommentare

  1. Feel-Good-Moments sagt

    Boah sieht das genial aus! Muss ich definitiv ausprobieren! Mmmmmh.. Ich hoff nur, das klappt bei mir auch so toll, wie es bei dir aussieht 😉
    LG, Katja

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    • Hey Katja, vielen Dank für Deinen lieben Kommentar 🙂 Das Einzige, worauf Du achten musst ist das Verrühren des Gelierpulvers. Das darf keine Klümpchen bilden. Ansonsten ist das Rezept wirklich schnell und leicht gemacht. Wenn Du fragen hast, immer her damit 😉 Liebe Grüße

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    • Hey Nadine… reut mich auch, dass ich endlich mal dran gedacht habe. Und … oh je. Hab es jetzt erst gelesen… Wohin soll ich das Rezept schicken? 😀 Liebe Grüße, Yvonne

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    • Hey Sabine 🙂 Vielen lieben Dank. Hier wechseln sich Regen, Wind und Sonne ab 😉 Typisches Wetter für die Jahreszeit. Ich habe auch schon ein paar geniale Ecken entdeckt, in denen man super essen kann… das wird natürlich alles verbloggt. Liebe Grüße

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  2. Tabea sagt

    Panna Cotta habe ich noch nie gegessen… und irgendwie reizt es mich aufgrund der ganzen Sahne auch kaum… aber köstlich sehen deine Fotos trotzdem aus! Mit Karamell und Pflaumen kann das ja nur etwas werden 😉

    Liebe Grüße

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    • Hey Tabea, vielen Dank für Dein Feedback. Liegt es an der Sahne an sich oder weil es so mächtig ist? Ich will ein ähnliches Rezept beispielsweise noch einmal mit Reismilch ausprobieren … Liebe Grüße

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      • Tabea sagt

        Also ich mag halt ungern Gerichte, wo so viel Fett drin ist, was ja bei Sahne schnell passiert. Und vor Zucker habe ich auch immer etwas Angst… Das sind also noch Überreste von meiner Essstörung 😦

        Aber auf das Rezept mit der Reismilch bin ich trotzdem gespannt, denn vielleicht überwinde ich mich ja doch mal, so ein Dessert zu testen 😉

        Liebe Grüße

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      • Hey Tabea, danke für Dein Feedback und Deine Offenheit. Ich kann mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie das sein muss. Aber ich freue mich, dass Du von Überresten schreibst. Zumindest klingt das sehr reflektiert und aufgearbeitet … ich weiß leider nicht, wie ich es anders zum Ausdruck bringen soll, ohne Dir auf den Schlipps zu treten oder irgendwie altklug zu wirken… Das Reismilch-Rezept stelle ich mir eher exotisch vor … vielleicht mit Mango und Kokos… mal sehen 🙂 Liebe Grüße, Yvonne

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      • Tabea sagt

        Also ich hoffe zumindest, dass ich das als Überreste bezeichnen kann, denn inzwischen merke ich, dass ich schon wieder sehr viel gelassener auch Dinge esse, bei denen ich nicht genau weiß, welche Zutaten verarbeitet sind und welche Nährwerte sie nun haben. Auf den Schlips getreten fühle ich mich aber keinesfalls! Ich weiß ja, dass mein Essverhalten sehr schlecht war, und bin auch nicht sonderlich stolz drauf, da sich viele Leute Sorgen um mich gemacht haben.
        Oh – Kokos macht mich ja doch neugierig! Das esse ich sehr gerne 🙂

        Liebe Grüße

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      • Hey Tabea. Da bin ich erleichtert. Ich erlebe es nur selten, dass so offen … und das meine ich durchweg positiv … darüber gesprochen wird. Das beeindruckt mich sehr und es freut mich, weil ich immer dafür bin offen mit Erkrankungen umzugehen, die häufig tabuisiert werden. Ich glaube, dass sich Vorurteile oder Hemmschwellen nur dann abbauen lassen wenn man einfach drüber spricht 😄 … und ich bekomme auch unheimlich Lust das auszuprobieren… Ich schaue mal, was mich im Bioladen so anlacht in der nächsten Zeit 😄❤ liebe Grüße

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  3. Pingback: A matter of (p)interest: DIY Visitenkarten-Etui | paulsvera | mohntage

  4. innenlebenkathrin sagt

    Oh sieht das lecker aus! Würde ich jetzt auch glatt essen! Danke fürs Zeigen und liebe Grüße, Kathrin

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    • Hey Kathrin. Freut mich, dass Dir das Rezept gefällt. 😄 ich war auch ganz begeistert wie gut die Zutaten zusammengepasst haben. Manchmal macht es ja nur im Kopf Sinn und schmeckt eher nicht so gut, aber diese Rezeptidee war ein köstlicher Volltreffer 😄😍

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    • Hey Ina… ja. Das war echt lecker. Mir hat der Zimt-Zwetschge-Orangen-Mix auch super gut gefallen 😊 ich glaube ich werde noch mal ein paar andere Variationen ausprobieren 😉 liebe Grüße, Yvonne

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  5. Liebe Yvonne,

    dein Dessert sieht sowas von lecker aus! Toll, was zu aus den Zutaten gezaubert hast, die Kombination hört sich schön herbstlich/winterlich an. Ich hoffe du hattest schöne Tage in Irland, die Fotos sahen zumindest nach einem tollen Urlaub aus. 🙂
    Liebe Grüße, Judith

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    • Hey Judith. Vielen lieben Dank 🙂 Ja, der Urlaub war klasse. Die Mom ist ja zum ersten Mal geflogen und findet sogar Kurven und (leichte) Turbulenzen richtig klasse 😀 Ich habe auch schon ein paar schöne Ideen für „eat, stray, love“ in Dublin in der Pipeline. Das wird alles verbloggt 😉 Liebe Grüße, Yvonne

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