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Werbung auf dem Blog: Was Dir keiner erzählt | #blogmuse

So wie den Affen geht’s mir auch, wenn ich an das Thema Werbung auf dem Blog und die Tatsache denke, dass keiner so richtig drüber reden mag… Das ändern wir heute 😉 Denn dann sind wir gerüstet für Kommentare wie:

Du machst Werbung auf Deinem Blog? Du verkaufst Dich voll! Hätte ich nicht gedacht…“.

Reaktionen wie diese haben bei mir nämlich einige Fragen aufgeworfen. Verkaufe ich mich wirklich? Verkaufe ich mich gut oder schlecht? Und wieso überhaupt? Das möchte ich heute mit Dir besprechen, denn vielleicht geht es Dir ja ähnlich und Du steckst bereits (leicht planlos) mitten im Kooperations-Chaos oder überlegst gerade, mit Kooperationen anzufangen. Dann sollten wir beide uns über ein paar wichtige Dinge unterhalten, die es zu beachten gilt – und von denen ich gehofft hätte, dass sie mir jemand früher erklärt hätte:

Deshalb erzähle ich Dir heute, wieso und in welcher Form ich Werbung auf meinem Blog zulasse. Anschließend gebe ich Dir noch die wichtigsten Tipps mit, die Du bei Kooperationen mit Unternehmen beachten musst, um Dich abzusichern und gegen unfaire Anfragen zu schützen.

Bereit? Dann los …

Dieser Beitrag „enthält“ Werbung

Ab und zu kommt es vor, dass Du Beiträge auf meinem Blog findest, die mit dem Zusatz „enthält Werbung“ vor Beginn des Blogposts gekennzeichnet sind. Aber was bedeutet das genau?

Es bedeutet nicht, dass es ein vorformulierter Pressetext eines Unternehmens ist, das sich einen Platz auf meinem Blog kauft. Das wird es hier nie geben.

Ich werde jedoch gelegentlich von Unternehmen gefragt, ob ich eines ihrer Produkte testen und darüber berichten möchte. Und wenn ich mir 100%tig sicher bin, dass dieses Produkt zu mir und meinem Blog passt, dann überlege ich mir für das Unternehmen eine tolle Do-it-yourself-Anleitung oder ein leckeres Rezept mit derselben Menge Herzblut wie bei meinen nicht werblichen Beiträgen auch. Der einzige Unterschied liegt darin, dass ich für diese werblichen Beiträge eine finanzielle Gegenleistung erhalte, was auch der Grund dafür ist, dass ich den Beitrag deutlich als Werbung kennzeichne. Denn dazu bin ich gesetzlich verpflichtet (darauf gehe ich gleich noch einmal genauer ein.)

Was machst Du mit dem Geld?

Kurz gesagt: Ich investiere es wieder in meinem Blog. Klar. Es fühlt sich komisch an, für sein Hobby bzw. das, was man gerne macht, Geld zu verlangen bzw. zu erhalten. Aber überleg Dir mal, welche Unkosten entstehen, wenn man

  • seinen Blog selbst hostest,
  • ein kostenpflichtiges Theme verwendet,
  • Zutaten und Küchenutensilien für ein Rezept besorgt,
  • Material und Werkzeug  für ein DIY-Tutorial kauft,
  • auf Flohmärkten und in Läden Foto-Requisiten ergattert,
  • aus eigener Kasse zu Workshops und Weiterbildungen reist,
  • oder einfach nur eine gute Kamera + Ausrüstung anschafft und diese über die Jahre erweitert (Bildbearbeitungsprogramme, Beleuchtung usw. inkl.).

Versteh‘ mich nicht falsch. Das schaffe ich mir alles unheimlich gerne aus eigener Tasche an. Denn mein Blog ist mittlerweile ein fester Teil von mir geworden, in den ich Unmengen Herzblut und Zeit investieren will. Für mich steht fest, dass ich erst aufhören werde zu Bloggen, wenn Hände und Hirn mir gleichzeitig den Dienst versagen. ❤

Trotzdem hilft es ab und an, wenn man nicht so lange auf das neue Objektiv, die neue Lochfräse, eine Nudelmaschine oder einfach nur Spaxschrauben und Bastelkleber sparen muss. Gerade das Zeug hat nämlich Beine … zumindest kommt es mir langsam so vor 😉 Und unter diesen Aspekten betrachtet verliert das „böse Wort Werbung“ doch schon ein wenig an Boshaftigkeit, findest Du nicht?

Außerdem kannst Du Dir zu 100% sicher sein, dass die Inhalte hier auf meinem Blog immer von Herzen kommen bzw. geschrieben sind. Es ist und bleibt meine Meinung. Ich bin Dir gegenüber zu jeder Zeit transparent und ehrlich. Und, noch viel wichtiger: Ich würde Dir im Leben nichts aufschwätzen wollen, das in Wirklichkeit unglaubicher Mist ist. 🙂 Davon habe ich letztendlich nämlich am wenigsten, weil es Dein Vetrauen ist, das ich missachte und ich Dich im allerschlimmsten Fall als Leser verliere.

Welche Arten von Werbung gibt es auf mohntage?

Werbung findest Du auf mohntage.com in Form von Blogposts für Unternehmen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, und in Form von sogenannten Affiliate Links. Ich schalte keine Bannerwerbung auf meinem Blog, da mir der Platz zu kostbar und das Risiko zu hoch ist, die Inhalte der Anzeigen nicht beeinflussen zu können.

Falls Du Dich jetzt fragst, was Affiliate Links sind, freu Dich schon einmal auf einen der nächsten #blogmuse-Beiträge. Damit Du mit Deinem potenziellen Fragezeichen aber nicht bis zum Tag X herumsitzen musst, kommt hier eine

Kurzzusammenfassung über Affiliate Links

Affiliate Links kennzeichne ich vor Beginn des Blogposts mit der Formulierung „enthält Werbung in Form von Affiliate Links“. Diese Links sind darüber hinaus im Fließtext durch ein Sternchen (*) markiert, sodass Du zu jeder Zeit sehen kannst, welche Verlinkungen werbliche Links sind und welche nicht.

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Was bedeutet das aber genau? Affiliate Links führen zu Onlineshops von Unternehmen, deren Affiliate-Partner ich bin (Amazon hat beispielsweise eines der bekanntesten Affiliate-Programme). Und wenn nun jemand diesen Link anklickt und sich – über diesen Link – entscheidet, Produkt XY zu kaufen, dann erhalte ich dafür eine kleine Provision vom Unternehmen nach erfolgreicher Kaufabwicklung.

Achtung, wichtig: Für Dich ändert sich beim Kauf rein gar nichts und es entstehen Dir keine zusätzlichen Kosten. Der Kauf läuft genauso ab, als würdest Du nicht über den Link gehen, den ich auf meinem Blog bereitstelle.

Wenn Du also einen Affiliate Link auf meinem Blog findest und dazu noch von dem, was ich Dir geschrieben/ gezeigt habe, überzeugt bist, dann würde ich mich freuen, wenn Du beim Einkauf den Affiliate Link nutzt. ❤

Natürlich kannst Du mich jederzeit alles zu den Produkten fragen, die ich hier auf meinem Blog bespreche. Ich stehe gerne Rede und Antwort zu allen Fragen, die ich Dir – als vorab Mini-Customer-Service – beantworten kann. 🙂

Facebook Werbung

Neben den werblichen Blogposts und den Affiliate Links habe ich vor kurzem auch damit begonnen, Blogbeiträge, die mir wichtig sind, auf Facebook zu bewerben, um eine größere Reichweite für die Inhalte zu erzielen. Das funktioniert ganz gut … befindet sich aber noch in der Testphase. Wenn die (erfolgreich) abgeschlossen ist, plane ich auch dazu einen #blogmuse-Beitrag. 😉

Ein Teil der Einnahmen, der durch Werbung auf meinem Blog erzielt wird, wandert also auch wieder in Werbung, die ich selbst auf Facebook und/oder Instagram schalte (das lässt sich beides nämlich kombinieren, aber das erzähle ich Dir bald mal in Ruhe in dem entsprechenden Post).

Wieso und wann muss ich Beiträge mit „Werbung“ kennzeichnen?

Ganz einfach: Du bist durch die E-Commerce-Richtlinie 2000/31/EG, das Telemediengesetz (TMG) und den Rundfunkstaatsvertrag (RStV) gesetzlich dazu verpflichtet (für mehr Informationen einfach direkt auf den Link zum Dokument klicken. Ich hab mich durchgewühlt… es liest sich nicht so schlimm, wie es aussieht).

Wie im Print gilt nämlich auch in den neuen Medien das sogenannte Trennungsgebot. Das bedeutet, dass sich werbliche Inhalte klar vom übrigen Content unterscheiden müssen:

  • § 6 TMG gibt in Abs. 1 Nr. 1:  „Kommerzielle Kommunikationen müssen klar als solche zu erkennen sein.“
  • § 58 Abs. 1 RStV vor, „Werbung muss als solche klar erkennbar und vom übrigen Inhalt der Angebote eindeutig getrennt sein. In der Werbung dürfen keine unterschwelligen Techniken eingesetzt werden.“

Und falls Du Dich jetzt fragst, wann Du Beiträge mit Werbung kennzeichnen musst und wann nicht, dann hilft Dir vielleicht der folgende Vergleich:

Wenn Du losziehst, Dir selbst etwas kaufst und dieses Produkt in Deinem Beitrag erwähnst, musst Du es nicht mit dem Zusatz Werbung kennzeichnen. Sobald ein Unternehmen aber einen werblichen Post bei Dir in Auftrag gegeben hat, musst Du ihn gut sichtbar mit „Werbung“ oder „Anzeige“ kennzeichnen. Englische Formulierungen wie „Sponsored“ sind in Deutschland nicht erlaubt! (Wusste ich beispielsweise auch nicht.)

Bei nicht gekennzeichneter Werbung kann es für Dich sowie das Unternehmen übrigens unangenehm werden: Neben einem saftigen Bußgeld kann es auch zu wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen kommen. Das ist besonders dann ein Problem, wenn Du fest vor hast, aus Deinem Blog dauerhaft ein (Neben-)Gewerbe zu machen.

{Update} zu „sponsored“

Aus gegebenem Anlass und weil ich immer wieder über Halbwissen stolpere, das sich auf ein „es gibt keine einheitliche Rechtssprechung“ beruft … bei dem sogar Bücher veröffentlicht werden, für die (Jung-)Blogger Geld bezahlen, nur um unzureichende Informationen zu erhalten, habe ich mich noch einmal ein wenig mehr durch ein paar Gerichtsurteile gewühlt. Gefunden habe ich das folgende Urteil auf eRecht24:

Das Landgericht München I (Urteil vom 31. Juli 2015, Az. 4 HK O 21172/14) verurteilte den Webseitenbetreiber. Er verstieß gegen das Gebot der Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbung. Nach diesem Gebot ist sogenannte „redaktionelle Werbung“ verboten. Grund hierfür ist, dass der User über den Werbecharakter von Inhalten nicht getäuscht werden soll. Zur Vermeidung einer solchen Irreführung reicht der Hinweis „Sponsored“ nicht aus.

Das Gericht beanstandete, dass der Hinweis ein englischer Begriff ist. Leser, die der englischen Sprache nicht mächtig sind, können ihn nicht verstehen. Außerdem ist der Hinweis nicht zwingend so zu verstehen, dass es sich um eine Anzeige handelt. Im Gegensatz zu Rundfunk und Fernsehen, ist das „Sponsoring“ in der Presse nicht oder nur sehr geringfügig verbreitet. Der durchschnittliche Leser versteht nicht, dass für die Veröffentlichung des Beitrags ein Entgelt bezahlt wurde.

Geh auf Nummer sicher!

„Wenn ich Werbung auf dem Blog kennzeichne, verliere ich Leser.“, lautet die Sorge vieler BloggerInnen. Aus diesem Grund wird Werbung oft gar nicht oder nahezu unsichtbar durch ein * und eine kleine Fußnote am Ende des Beitrags gekennzeichnet. Das Problem dabei: Bis zum Ende des Beitrags hast Du als LeserIn keine Ahnung, dass es sich bei diesem Post um Werbung handelt.

Und nach dem, was wir gerade gesprochen haben: Was ist da wirklich schlimmer? Zu wissen, dass es ab und an Werbung auf diesem Blog geben wird, oder erst am Ende bzw. überhaupt nicht zu erfahren, dass es sich gerade um Werbung handelt, die nicht als solche gekennzeichnet wird?

Das Gerücht, dass man Leser verliert, nur weil man Werbung zulässt, hat sich für mich bisher noch nicht bestätigt. Und viele meiner liebsten Blogs leben mittlerweile hauptberuflich vom Schreiben/ Bloggen … dazu gehört eben auch Werbung.

Natürlich musst Du immer selbst entscheiden, ob Du Werbung auf Deinem Blog zulassen möchtest oder nicht. Wenn Du es tust, solltest Du aber auch offen dazu stehen. Und nur für den Fall, dass Du Dir einmal nicht sicher bist: Lieber einmal einen Beitrag zu viel mit Werbung gekennzeichnet, als ein Bußgeld zahlen und eine Abmahnung kassieren. Oder?

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Saving the best for last: Woran erkenne ich eine faire Kooperation?

Früher oder später trudelt die erste Anfrage eines Unternehmens bei Dir ein. Von unpersönlichem Massenanschreiben „Liebe/r Blogger/in …“ über extreme Bauchpinselei „Wir finden Deinen Blog genial …“ bis zu wirklich netten Mails kann da alles dabei sein. Daher kommen hier … am Ende des Beitrags … noch vier Tipps für faire Kooperationen auf Augenhöhe, die Du zu Deinem eigenen Wohl  beachten solltest:

1. Arbeite nie unentgeldlich:

Kooperationsanfragen beinhalten entweder einen Honorarvorschlag oder die Frage nach Deinem Honorarwunsch. Ist das nicht der Fall, frag selbst nach den Konditionen. Unternehmen, die „kein Budget“ (mehr) haben, sind keine fairen Kooperationspartner. Hier solltest Du dankend ablehnen. Willigst Du ein, verschaffst Du ihnen kostenlose Werbung. Und wenn ich da vergleiche, was beispielsweise eine Agentur für das Verfassen eines Werbeartikels in Rechnung stellt, wird mir schlecht. Denn das Unternehmen spart im Vergleich immer noch Unsummen, selbst wenn sie Dir die Materialkosten und ein Honorar für den Blogpost zahlen. Solange es jedoch Blogger gibt, die Kooperationen umsonst anbieten, machen sie es schwerer für andere (Vollzeit-)Blogger, deren Blog gleichzeitig ihre Haupteinnahmequelle ist.

2. Mein Blog ist zu klein für Kooperationen/ um Geld zu verlangen:

Das dachte ich auch ganz lange. Aber das ist Käse! Es kommt nicht auf Deine Reichweite an, sondern auf die Interaktion mit Deinen (Stamm-)Lesern. Qualität geht hier also vor Masse. Denn ein Blog, der vielleicht nur 50 Leser hat, die aber alle eifrig liken und kommentieren, bringt einem Unternehmen mehr Aufmerksamkeit als ein Blog, der zwar 10.000+ Follower hat, dessen Beiträge aber verdächtigerweise nur 3-4 x geliked werden und im schlimmsten Fall unkommentiert bleiben. Und falls Du es noch nicht wusstest: Followerzahlen können gekauft werden. Das ist Betrug, kommt aber leider häufiger vor als Du glaubst. Glücklicherweise gibt es immer mehr Tools, mit denen die Echtheit von Followern überprüft werden kann 🙂

3. Du darfst Nein sagen:

Wenn ein Unternehmen mit Deinen Konditionen und Werten (Honorar, Materialkosten, nofollow-Links, deutliche Kennzeichnung als Werbung etc.) nicht einverstanden ist, sag Nein. Die Anfrage kann noch so nett sein, es geht letztendlich immer um’s Geschäft! Ob Du Dich also gut oder schlecht verkaufst bzw. ob sich die Zusammenarbeit für Dich gut oder schlecht anfühlt und was Du daraus machst, entscheidest Du allein.

4. Alles schriftlich festhalten:

Angenommen Du hast alles telefonisch besprochen und Dein Beitrag ist online. Plötzlich sagt das Unternehmen: So war XY aber nicht besprochen. Du musst ABC unbedingt ändern. Da Du nicht nachweisen kannst, dass es so nicht abgemacht war, stehst Du vor einem Problem. Aus diesem Grund gilt: Kommuniziere am besten immer per Mail. Wenn Du telefonierst, fasse das Gesagte in einer Mail zusammen und lass Dir das VOR der Kooperationszusage bestätigen. So sicherst Du Dich ab. Und solltest Du vor einer Kooperation nach Ideen für ein Produkt gefragt werden: Vorsicht. Im schlimmsten Fall wird Deine Idee weiterverwendet und Du gehst leer aus.

Noch Fragen?

Vielleicht habe ich ein paar Deiner Fragen beantworten können. Sicherlich sind auch ein paar neue Fragen dazu gekommen … beispielsweise zum Honorar oder wie viel man überhaupt berechnen sollte. Da das jeder Blogger bzw. jede Bloggerin für sich selbst entscheidet, gibt es keine Richtlinie. Du kannst mir aber gerne eine Mail an hello@mohntage.com schreiben, wenn Du Dir da beispielsweise noch unsicher bist. Ich taste mich da schließlich auch gerade heran. Und das, was ich weiß, teile ich gerne mit Dir ❤

Solltest Du darüber hinaus noch einen Themenwunsch für die #blogmuse-Serie haben, dann her damit. Ich habe beschlossen meine (und ggf. auch Deine?) Fragen zu sammeln, um sie nach und nach abzuarbeiten. Und ich wette, unsere Fragen überschneiden sich zu einem Großteil 😉

Und nun zu Dir

Was hältst Du von Kooperationen und Werbung auf dem Blog? Hast Du schon Kooperationen gemacht? Lässt Du davon die Finger? Und was war Deine dreisteste Kooperationsanfrage bisher? 😉 …  Erzähl es mir in den Kommentaren. Du weißt ja: Ich freue mich immer über Dein Feedback, Deine Kommentare, Deinen Input und Deine Anekdoten aus der Ich-AG-Zentrale 😉

Mach Lärm, Du weißt wo und wie das geht! ❤

P.s.: Die drei Affen habe ich übrigens am vergangenen  Samstag auf dem Mainzer Flohmarkt am Rheinufer ergattert und ich liebe sie heiß und innig ❤ Die bekommen einen Ehrenplatz auf meinem neuen Schreibtisch, wenn er denn mal gebaut ist (… Tutorial-Mini-Serie zur Renovierung des Arbeitszimmers comin‘ right up).

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53 Kommentare

  1. Liebe Yvonne, danke für diesen sehr informativen Beitrag. Ich gehöre auch zu jenen, die gesponsortes Post drunter stehen haben. Das werde ich nun baldmöglichst ändern!

    Schön auch das du das ewige Streitthema ‚Werbung auf Blogs‘ so schön aufgreifst, auch mir geistert wieder ein Artikel dazu im Kopf herum…
    Offen gestanden verstehe ich die hysterische Ablehnung dazu nicht und frage mich woher sie kommt? Es gibt viele Mesnchen die ein Hobby mit Leidenschafft pflegen und dafür entlohnt werden, seinen es nun Sportler oder Musiker.
    Oft wird das Argument der Commerzialisierung vorgebracht, aber stimmt das wirklich?
    Klar es gibt für alles, immmer und überall schwarze Schafe aber ein mit Werbung zugemüllter Blog wird nicht soooo viele Besucher anziehen.
    Warum kommen Leser auf Blog, sie finden dort Inspiration, nicht selten ausgefeilte Anleitungen und das alles kostenlos. Für mich eine klare Win-Win-Situation!

    Du schreibst sehr zutreffend, das ein Blog, der mehr ist als ein privates Tagebuch, sehr viel Aufwand bedeutet, das sehen viele vielleicht nicht. Ich hoffe dein Post regt den einen oder anderen zum Nachdenken an.
    HAPPY BLOGGING Tutti

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    • Liebe Tutti, vielen Dank für Dein Feedback. Ich freue mich wirklich sehr darüber. Die Ablehung verstehe ich auch nicht. Ich vermute jedoch, dass es mit den ganzen Testbloggern zutun hat, die wahllos alles testen/ bebloggen, was sie in die Finger bekommen. Ganz allgemein vermute ich auch, dass das Bloggen durch den massiven Aufschwung und die Zurschaustellung von Privatem zu einem Reizthema geworden ist. Ich erlebe das sogar im engeren Bekanntenkreis, dass mein Blog in eine Ecke gedrängt wird mit Begriffen wie „frisierte Lüge“ oder „fake“. Ich frage dann immer gern, ob die entsprechende Person denn schon einmal einen Blick auf den Blog geworfen und sich die Rezepte oder Tutorials angeschaut hat … was meistens nicht der Fall ist. Viele unterschätzen, wie viel Arbeit und Herzblut dahinter steckt und denken, dass man ohne viel Aufwand reich und berühmt werden will bzw. die Leser ausnutzt/ verarscht. Dieser Irrglaube ist denke ich die treibende Kraft hinter Anfeindungen, inkl. einer eventuellen, kleinen bis mittelgroßen Portion Neid. Ich hoffe und denke aber, dass es an der Zeit ist, sich dagegen zu positionieren und eben nicht umsonst oder für einen 10€ Gutschein Werbung zu machen. Es sollte – wenn es ein Auftrag ist – auch entsprechend entlohnt werden, um die Arbeit und den Content entsprechend zu würdigen. 🙂 Ich sehe es deshalb genau wie Du: Es ist eine Win-Win-Win-Situation: Leser bekommen kostenlos guten Content uns Inspiration. Blogger können dem nachgehen was sie lieben und darin investieren. Unternehmen erreichen neue/ breitere Zielgruppen durch authentische Stimmen/ Blogs. Jeder hat etwas davon 😉 Liebe Grüße, Yvonne

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  2. Hallo Yvonne, mir geht es wie Tutti. Warum soll man für das, was man gut findet, nicht Werbung machen und dafür entlohnt werden. Wichtig ist dabei, dass man authentisch bleibt und seine ehrliche Meinung über das Produkt sagt. Ich denke, dass die Leser sehr schnell erkennen, ob man ein Kooperationsjunkie ist und alles annimmt, nur um Geld zu verdienen oder ob es ausgewählte Kooperationen sind, die ins Konzept des Blogs passen.
    Bisher habe ich keinerlei Erfahrungen mit Kooperationen, bezahle alle meine Bastelmaterialien selber, aber interessant finde ich das schon. LG Undine

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    • Liebe Undine, ich danke Dir für Dein Feedback 🙂 Ich bin ganz Deiner Meinung. Wahllos alles annehmen verwässert die Inhalte des Blogs und zeugt von wenig Authentizität. Wenn ich mit meinen veganen bzw. vegetarischen Rezepten plötzlich ein Kochbuch für Rollbraten bespreche, sollten wir alle misstrauisch werden 😉 Ich glaube aber auch, dass es ein Thema ist, bei dem viele BloggerInnen mehr Fragezeichen als einen klaren Plan haben. Zumindest geht es mir so und ich erlebe das in vielen Gesprächen auf Workshops und Seminaren. Deshalb möchte ich einfach ein wenig von dieser Unsicherheit abbauen und dafür sensibilisieren, dass man sich als Blogger A) nicht unter Wert verkaufen und B) die Inhalte, in die man so viel Zeit, Herzblut und Arbeit steckt, entsprechend würdigen sollte, wenn man denn schon eine Kooperationsanfrage erhält 😉 Liebe Grüße

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  3. Hallo Yvonne,

    vielen lieben Dank für deinen detailierten und interessanten Artikel. Für mich war auf jeden Fall vieles Interessante dabei und ich werde ihn sicher auch noch ein zweites, oder drittes Mal lesen.
    Ich finde man merkt sehr schnell ob ein Blogger authentisch ist und somit auch ob die von ihm übernomme Kooperation „passt“.

    Ich finde auch, dass man sich bei so viel Herzblut, Zeit und Energie, die man in sein Projekt steckt gerne dafür auch belohnt werden darf.

    Wenn ich jetzt bei wünsch dir was wäre: würde ich mir hier allerdings schon so eine Honorartabelle wünschen ;-), wäre für alle leichter…..und vor allem die Firmen hätten weniger Spielraum ggf Einsteiger unter Wert zu entlohnen.

    Mach bitte unbedingt so weiter. Ich finde es superklasse.

    Alltagsfeierliche Grüße

    Bettina

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    • Liebe Bettina, ich danke Dir für Dein liebes Feedback. Ich freue mich sehr darüber. Das motiviert immer so herrlich, genau so weiter zu machen. Den Wunsch nach einer Honorartabelle kann ich absolut nachvollziehen. Geht mir genauso. Auch das Argument, den Spielraum dadurch für Unternehmen einzugrenzen verstehe ich absolut. Allerdings fühle ich mich da noch nicht sicher genug, um sagen zu können, dass Preis XYZ genau der Preis ist, den man verlangen sollte, zumal es wohl wirklich im Ermessen jedes Einzelnen liegt… was die Sache nicht gerade leichter macht. Ich plane jedoch auch einen Beitrag, in dem es um Kooperationen, Vermittlungsplattformen und aktive Anschreiben geht … also die Darstellung der Leistungen von der Bloggerseite aus. Vielleicht kann ich bis dahin auch noch ein paar mehr Erfahrungswerte mit einfließen lassen, die das Honorar betreffen. Ich bin aber prinzipiell immer für’s Netzwerken und gegenseitigen Austausch zu haben. Dein Wunsch landet also ziemlich weit oben auf meiner To-Do-Liste ❤ Liebe Grüße, Yvonne

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  4. Ein spannendes Thema, das auch mich zur Zeit bewegt, zumal ich den Punkt erreicht zu haben glaube, an welchem meine Leidenschaft und mein Aufwand eine Vergütung wert sind.

    So sind bereits die ersten Kooperationsanfragen eingetrudelt – allerdings sind die Anfragenden bislang immer ganz schnell wieder im Nirvana verschwunden, sobald ich mit der Aussage „ich werde kennzeichnen“ zurück gemailt habe. Ein vernünftiges Kooperationsangebot erkennt man demnach wohl auch am Interesse bzw. der Akzeptanz der gesetzlichen Vorgaben und google-technischen Richtlinien seitens des Anfragenden.

    Ein Sonderfall sind – konkret in meiner Inbox, aber meinen Beobachtungen nach auch allgemein in der Blog-Szene – Buch-Rezensionen, die in deinem Artikel gar keine Erwähnung finden. Aus der Buchblogger-Szene habe ich mitbekommen, dass das Rezensieren eher als „Ehrensache aus Leidenschaft“ denn als „Kooperation“ gesehen und dementsprechend auch nicht wie Werbung behandelt wird. Im Gegenteil: In der Belletristik wird anscheinend sogar mehr oder weniger um Rezensionsexemplare gebuhlt.

    Meines Fachs bzw. Blogthemas (Naturwissenschaft!) wegen bekomme ich Anfragen von Agenturen, die Sachbuch-Rezensionsexemplare vermitteln, und habe – entgeltlos – bereits eine Rezension veröffentlicht und eine weitere in „Arbeit“.

    Aber unterscheiden sich Rezensionen nach Zusendung eines Rezensionsexemplars tatsächlich von „normalen“ Kooperationen – oder sollten sie (vor allem in einem Nicht-Buch-Blog) ebenso gekennzeichnet und vergütet werden?

    Viele Grüsse,
    Kathi

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    • Hallo Kathi. Wow. Vielen Dank für Dein Feedback und Deine Beobachtungen. Ich freue mich, dass Dir der Beitrag gefällt. Bei Rezensionsexemplaren kann man glaube ich die folgende Unterscheidung treffen: Wird Dir ein Buch zugeschickt und wird Dir freigestellt, ob Du darüber berichtest oder nicht, musst Du es nicht kennzeichnen. Wirst Du aber dafür bezahlt … also zusätzlich zum Rezensionsexemplar … oder wird ausdrücklich nach einer Rezension als Gegenleistung verlangt oder werden Anforderungen an den Inhalt bzw. den Aufbau der Rezension gestellt, dann musst Du es definitiv kennzeichnen. Wenn Die Agentur bzw. der Verlag also sagt: „Hallo Kathi, wir schicken Dir Buch XY. Du kannst damit machen was Du willst.“, dann musst Du das nicht kennzeichnen. Sie stellen Dir ja frei, ob Du es besprechen möchtest oder nicht und das fällt nicht unter eine sogenannte unlautere Beeinflussung des Artikels. Wenn die Agentur bzw. der Verlag aber sagt: „Wir schicken Dir das Buch, dafür berichtest Du darüber“ oder „Wir schicken Dir das Buch und zahlen Dir eine Aufwandsentschädigung in Höhe von XY Euro“, dann musst Du es deutlich als Werbung kenntlich machen. Bei Rezensionen ist es beispielsweise auch schwierig, den tatsächlichen Aufwand zu berechnen. Denn was will man in Rechnung stellen? Die Lesegeschwindigkeit ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Berechnen könnte man höchstens die Zeit, die man zum Verfassen des Beitrags braucht. Bei einem Kochbuch wäre das wieder etwas anderes, wenn die Agentur beispielsweise sagt: Wir verlangen drei Bilder, auf denen das Buch gut zu sehen ist und es muss ein Gericht daraus nachgekocht werden. Dadurch entstehen Dir ja Unkosten für die Zutaten. Du machst Bilder, die Du bearbeitest. Du kochst das Gericht usw. Außerdem planen Verlage bei der Kalkulation von Buchprojekten immer eine feste Anzahl an Frei- bzw. Belegexemplaren ein, die sie kostenlos versenden. Ich würde dabei bleiben, bezahlte bzw. definitiv eingeforderte Rezensionen als Werbung zu kennzeichnen und optionale Rezensionen nicht zu kennzeichnen. Und ich würde Dir empfehlen, Dich mal bei einem Rechtsanwalt darüber zu informieren oder Dir in Foren bei Bloggern Rat zu holen, die in derselben Nische bloggen und Buchbesprechungen veröffentlichen 🙂 Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen? Liebe Grüße Yvonne

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    • Vielen lieben Dank. Ich bin ganz platt von dem vielen Feedback 😀 Aber ich freue mich sehr, das spricht dafür, dass mein Bauchgefühl und mein Plan das Thema mal auf den Tisch bringen zu wollen, richtig waren 😉

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  5. Liebe Yvonne,
    dein Blog gehört mittlerweile zu meiner abendlichen Lektüre. So interessant schreibst du für mich, man merkt in jeder Zeile deine große Freude zu vermitteln. Ganz sicher ist es nur richtig, das du das mit Werbung verbindest und ich habe mich von dieser bisher nicht einmal belästigt gefühlt.Toll finde ich, das du auf Banner verzichtest, die finde ich persönlich sehr störend, da klicke ich dann gerne weiter.
    Bisher habe ich noch keine Erfahrung mit Kooperationen gemacht, der Vorteil ist …. Ich konnte noch keine Fehler machen. Im Workshop, Blogger at work, fand ich gut, das man über Honorargestaltung einen kleinen anonymen Austausch hatte. So hatte man ungefähr eine kleine Hausnummer.
    Ich jedenfalls wünsche dir ganz tolle interessante und lohnende Anfragen, denn das hast du dir wirklich verdient und bist es 100% wert, denn du bist vielseitig , emphatisch und verbindlich.
    Ideal… also!
    Freue mich auf den nächsten Bericht.
    Einen schönen Abend
    Tina

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    • Ach mensch Tina! Jetzt werd ich ja ganz rot mit einem kleinen Freudentränchen. Ich freue mich wirklich wahnsinnig über Dein Feedback. Und Du hast absolut Recht. Der Workshop war super. Der hat den gedanklichen Stein ja auch bei mir ins Rollen gebracht, mich mal in die ganzen Gesetzestexte einzulesen und das Thema auf den Tisch zu bringen. Ich glaube nämlich, dass es ganz viele BloggerInnen gibt, die die gleichen Fragen haben und sich damit vielleicht allein fühlen oder sich nicht trauen das zu fragen. Und das ist ungesund. Das muss sich ändern. Jeder Workshop und jede neue Blogger-Bekanntschaft bringt mich ein Stück weiter bzw. zeigt wie genial Vernetzung und Miteinander sein können. Allein vor sich hinarbeiten frustriert auf Dauer doch nur. Und deswegen schreibe ich mir auf die BlogMuse-Fahnen zu teilen, was ich weiß 🙂 Liebe Grüße und Dir auch einen schönen Abend!

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  6. Tanjas Bunte Welt sagt

    Hallo Yvonne
    Das ist gut geschrieben und informativ. Werbeplätze in Form von Popups oder Bannern werde ich auch nie machen. Kooperationen bin ich schon einige eingegangen, aber nie um Geld zu verlangen. Kennzeichne sie jedoch und schreibe auch am Anfangszeit dazu, das ich das Produkt erhalten habe. Da ich noch kein Gewerbe angemeldet habe, darf ich eh kein Geld nehmen und auch diese Affiliate Links machen. Es gibt immer Anfragen zu Dingen, die überhaupt nicht zu mir passen oder den Wert eines Kullis haben und schrottig sind, da sage ich immer ab. Wenn sie dann aber keine Ruhe geben, finde ich es dreist.
    Liebe Grüße

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    • Hey Tanja. Solche Anfragen kenne ich leider auch. Ich lehne dann einmal höflich ab und richte anschließen einen Filter ein, sollten sie wirklich nicht locker lassen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob eine Kooperation mit einer sachlichen Vergütung also ohne Honorar aber mit materieller Vergütung in Form des Produkts nicht auch schon ein Gewerbe voraussetzt. Ich kann Dir da einen wirklich tollen Artikel einer lieben (Blogger-)Freundin von mir empfehlen. Jennie von Tulpentag hat darüber geschrieben, ob man als Blogger ein Gewerbe anmelden muss oder nicht: http://www.tulpentag.de/gewerbe-anmelden-als-blogger/ oder Du erkundigst Dich mal bei Deiner zuständigen Handelskammer. Nicht dass Dir im Nachhinein das Finanzamt auf die Finger haut und Dich auffordert, nachzuweisen, dass da kein Geld geflossen ist. So bist Du zumindest auf der sicheren Seite. Liebe Grüße Yvonne

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      • Tanjas Bunte Welt sagt

        An sich nicht schlecht, doch wir haben in Österreich eine andere Gesetzeslage. Journalismus und Liebelei, das ist es noch bei mir, ohne Gewinnbeabsichtigung. Ich habe einen Freibetrag im Jahr ohne Gewerbe, den ich nicht überschreiten darf und ich aber bald nicht mehr halten kann, daher wird mein baldiger Gang dorthin sein

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      • Ah … Österreich. Alles klar. Da kenne ich mich leider nicht aus. Aber es ist spannend, die Unterschiede kennenzulernen. 🙂 Danke Dir für Deinen Input. Liebe Grüße

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  7. Liebe Anne, ich finde Werbung völlig OK. Nur eben authentisch muss sie sein. Und gut gemacht, auch ganz wichtig. Ich arbeite im Biobereich und da ist authentische Werbung absolut unerlässlich. Du verkaufst dein Produkt: Eine Empfehlung, ein Testen und nicht dich selbst. Danke für den tollen Artikel. Ich habe dich übrigens in meinem aktuellen Blogbeitrag erwähnt und hoffe, dass ist ok für dich? Herzliche Grüße mit einer frische Brise Hamburger Luft von Elke

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    • Mensch Elke! Klar ist das OK. Ich freue mich total über die liebe Erwähnung und die Verlinkung 🙂 Und Du hast absolut Recht. Wenn man sich bzw. dem Blog(-konzept) treu bleibt und sich nicht verbiegt bzw. Kooperationen auswählt, die inhaltlich gut passen, dann ist das vollkommen OK. Die beiden Facebook Gruppen, die Du erwähnst … von Jules und Anne … das sind übrigens auch meine liebsten Gruppen 🙂 Und ich liebe Deine Formulierung „Kraut-und-Rüben-Zeit“ … das nehme ich in meinen aktiven Wortschatz auf. 🙂 Viele liebe Grüße vom Rhein in den Norden. Yvonne (Anne ist mein Pseudonym, das schon für einige Verwirrung unter BloggerkollegInnen gesorgt hat … besonders bei echten Treffen. Hey Anne … äh … naja… nicht so ganz ^^. Ich muss dringend mal meinen Nutzernamen anpassen.) 🙂

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  8. Liebe Yvonne, vielen Dank für deine tollen ehrlichen Beiträge. Dadurch werden mir so viele Baustellen auf meinem Blog sichtbar, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. 😉 Aber ich habe natürlich gleich eine Frage an dich: Mein Blog steht noch relativ am Anfang. Und da bin ich aktuell diejenige, die auf spannende Kooperationspartner zugeht, deren Marken mir gefallen. Alles mit dem Ziel, meinen Lesern dann einen Mehrwert zu bieten. Muss ich das dann auch als Werbung kennzeichnen, wenn sie mir zum Beispiel Produkte zu Verlosungszwecken zur Verfügung stellen, es aber meine Idee ist, darüber zu schreiben und ich dafür kein Geld bekomme? Liebe Grüße, Sonja

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    • Hallo Sonja. Vielen lieben Dank für Dein Feedback. Ich hoffe, das mit den Baustellen ist eine gute Sache? 😉 Mir geht es seit Beginn des Relaunchs ganz genau so. Irgendwo ploppt eine Idee im Kopf auf, die ich gerne umsetzen würde und die gleich einen ganzen Rattenschwanz an neuen Ideen bzw. Projekten mit sich zieht. Aber zum Glück gibt es weder eine Deadline für den Blog noch ist es ein Sprint. Vielleicht ein Marathon… wer weiß. Ich bin nicht sonderlich sportlich 😀 … Zu Deiner Frage: Ich habe mir Deinen Blog mal angeschaut. Die Gestaltung wirkt auf mich sehr liebevoll, durchdacht und überhaupt nicht „relativ am Anfang“. Daher würde ich tatsächlich über eine Aufwandsentschädigung nachdenken, da Du den Unternehmen sonst einen Gefallen tust und kostenlos Werbung für sie machst. Stellt sich die Frage was Du davon hast bzw. ob das eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist 🙂 Bei aktiven Anfragen ist es natürlich auch immer schwierig, ein Honorar oder Ähnliches zu verlangen, da Du ja auf die Unternehmen zugehst und nicht umgekehrt. Allerdings ist es nie falsch, nach den Konditionen einer möglichen Kooperation zu fragen, sollte das Unternehmen Interesse an einer Zusammenarbeit haben. (Schickst Du denn auch Dein Media Kit mit?) Mir stellt sich die Frage, ob die Unternehmen … wenn Du sie anfragst … die Bedingung stellen, dass darüber berichtet wird. Wenn das der Fall ist, solltest Du es unbedingt kennzeichnen. Wenn das Unternehmen sagt: „Mach damit, was Du willst, Du musst nicht darüber schreiben“, befindet sich die Kooperation in einer Grauzone da die sog. unlautere Beeinflussung der Inhalte gering bis ausgeschlossen ist. Vielleicht kannst Du die Produkte, die Du bekommst mit PR-Sample/ Produkttest kennzeichnen, um deutlich zu machen, dass sie Dir kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden? So bist Du auf der sicheren Seite. Denn auch unentgeltliche Veröffentlichen von Produkttests können als unzulässige Schleichwerbung gelten, sofern Du vom Unternehmen beauftragt wurdest. Verlinkst Du denn auch auf die Unternehmenswebsite? Das macht auch noch einen Unterschied aus. Gar nicht kennzeichnen müsstest Du es beispielsweise nur dann, wenn Du Dir das Produkt selbst kaufst und darüber berichtest. Ich hoffe das hilft Dir weiter? Liebe Grüße Yvonne

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      • Liebe Yvonne,
        ganz lieben Dank für deine schnelle und ausführliche Antwort und deine lieben Worte zu meinem Blog – ich fühle mich sehr geehrt über das positive Feedback von dir als Profi! Ja, ich vermute mit einem Blog ist es wie mit einem Haus – man ist nie fertig! Und gerade wenn man denkt, man ist damit durch, dann fängt man wieder von vorne an 😉 Aber das ist ja auch der Spaß an der Sache, oder? 😀 Zu meinen Koop-Anfragen: In der Regel läuft das bei mir so, dass ich ihnen sage, „Hey ich schreibe gerade über dieses Thema und da würde das super reinpassen“ oder „ich finde euch toll und mag über euch schreiben“. Bislang schicke ich noch kein Mediakit mit, die Reichweite schreibe ich aber immer mit in die Mails rein. Verlinken tue ich eigentlich immer, da ich ja über Dinge berichte, dir mir gefallen und ich den Lesern damit die Möglichkeit geben will, sich die Dinge auch zuzulegen. Aktuell kennzeichne ich es immer mit „Kooperation“ im Tag und hatte gedacht, dass das reicht. 😦 Aber man lernt ja nie aus 😉
        Ganz lieben Dank auf jeden Fall für deine Ratschläge! Toller Blog!
        Lg Sonja

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      • Hey Sonja. Das mit dem Haus ist ein super Vergleich. 🙂 Ich glaube aber auch, dass Bloggen und Stillstand nicht gut zusammenpassen. Es gibt also immer was zu tun. So wie Du das beschreibst, würde ich die Beiträge tatsächlich deutlicher kennzeichnen. Du führst Deine Leser ja auf die Unternehmenswebsite und besprichst das Produkt. Dass sie zu Dir passen bzw. Du sie mit Sorgfalt auswählst, schließt ja nicht aus, dass es keine Werbung ist. Es genügt beispielsweise ein Satz zu Beginn des Beitrags bzw. bevor der losgeht… sowas wie: „Dieser Beitrag enthält Werbung für XY bzw. enthät Werbung für XY in Form von Produkttests, Links ect.“ Oder: Das Produkt XY wurde mir von XY zur Verfügung gestellt/ Werbung.“ Irgendwie sowas. Das ist ja nicht schlimm und mindert keinesfalls Deine Inhalte. Du kannst ja auch noch dazu schreiben, dass Du Dich bewusst für dieses Produkt entschieden hast bzw. die Inhalte des Beitrags Deine persönliche Meinung wiederspiegeln, auch wenn es sich dabei um einen Produkttest handelt. Über den Tag allein reicht es jedoch nicht, zumal viele Leser auf die Tags gar nicht achten und es dann nach „versteckter Werbung“ aussieht. 🙂 Mir ist übrigens aufgefallen, dass Datenschutz und Impressum bei Dir auf einer Seite stehen. In einem der letzten Workshops, die ich besucht habe, wurde uns gesagt, dass das auf zwei getrennten Seiten stehen muss 🙂 Das wusste ich vorher auch nicht, ich habs aber jetzt geändert. Und der Link zum Impressum muss auch ins Instagram Profil damit man das in zwei Klicks erreichen kann. Dinge, die man nebenbei mal aufschnappt und sich denkt: Oh man! 🙂 Falls Du Dir immer noch unsicher bist, kannst Du Dich auch mal bei https://www.e-recht24.de/ erkundigen. Das ist eine gute Anlaufstelle für Blogger 🙂 Denn auch wenn ich mich da gerade wirklich gründlich einarbeite, ersetze ich keinen Juristen 🙂 Deswegen kann ich es auch immer empfehlen, auf Nummer sicher zu gehen und sich Rechtsberatung zu holen. Ganze liebe Grüße Yvonne

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  9. Halli hallo liebe Yvonne,

    das bringt ja mal alles auf den Punkt! Toller Artikel und bearbeitet die wichtigsten Fakten, finde ich 🙂
    Danke dafür.
    Und auch für die hilfreichen Tipps, die du gibst. Ich finde es auch wichtig die Beiträge zu kennzeichnen und ich wähle für eine Zusammenarbeit auch nur Unternehmen, die zu mir passen 🙂

    Zuckersüße Grüße
    und eine feine Woche noch,

    Tuba
    von
    http://fraeulein-zuckerbaeckerin.blogspot.de/

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    • Hey Tuba. Ich freue mich total über Dein Feedback. Ich bin auch immer noch geplättet, wie enorm die Resonanz zum Beitrag ist… auch auf den anderen Kanälen. Das zeigt mir aber auch, dass da auf jeden Fall viele Fragezeichen sind und es sich lohnt, ein bisschen weiter in diese Richtung zu gehen 🙂 Ich glaube auch, dass es weniger ein Problem mit werblichen Inhalten gibt, wenn der Blog sich treu bleibt. Mein Lieblingsblog FallforDIY macht beispielsweise mehr Werbung, da hauptberuflich Bloggerin, und ich überlese den kleinen Satz am Anfang mittlerweile schon, weil ich mich auf den Beitragsinhalt freue 🙂 Ich musste übrigens gerade schmunzeln, als ich Deinen Namen gelesen habe. Ich habe mich gestern mit Nadine (The White Watches) und Anika (Anisas Leichte Küche) getroffen. Und da erzählte Anika, dass ihr auf Terminsuche für ein gemeinsames Blogevent seid. 🙂 Die Blogosphere ist eben doch ein Dorf 😉

      Liebe Grüße
      Yvonne

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  10. Icb finde Werbung auf Blogs überhaupt nicht schlimm, es ist immerhin in der Regel auch interessanter Content.
    Du hast deinen Post übrigens super schön geschrieben, hat richtig Spaß gemacht ihn zu lesen 🙂
    Liebe Grüße 🙂

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    • Hey Leni. Vielen Dank für Dein liebes Feedback. Ich finde Werbung auch nicht schlimm. Allerdings merke ich immer wieder – erst gestern auf einem Bloggerstammtisch – wie viel Unsicherheit herrscht, wenn es um das Thema Kooperation geht… Mir geht das ja genauso. Aber deswegen denke ich, ist es Zeit, das mal auf den Tisch zu bringen 🙂 Liebe Grüße

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  11. Pingback: Food Styling & Fotografie mit zuckerimsalz | Der Food2Shoot Workshop | mohntage

  12. Ein wirklich toller Beitrag. Auf meinem Blog wird Werbung immer gekennzeichnet, nicht nur weil es gesetzlich gefordert wird, sondern auch weil ich da einfach Transparent und ehrlich gegenüber meinen Lesern bleiben möchte und bisher hat sich darüber auch noch niemand beschwert. Also ich merke jetzt auch nicht, dass ich dadurch Leser verliere. Denn Kooperationen nehme ich nur an, wenn ich das Produkt wirklich toll finde und stecke dann ganz viel Mühe in die Beiträge.

    Was ich mich aber einfach nicht traue ist bei meinem Blog Geldbeträge zu fordern. Ich habe dann doch nur eine mittlere Reichweite und fühle mich zu klein, aber deine Argumente leuchten ein, denn ich habe wirklich sehr tolle Stammleser, die regelmäßig vorbei schauen und kommentieren. Nächsten Monat möchte ich ja eh den Schritt wagen und ein Gewerbe anmelden, dann würde ich gerne versuchen immer mal ein bisschen was einzunehmen. Gerade für mich als Studentin, wo das Geld ehrlich gesagt immer knapp ist, wäre es ein super Nebenverdienst, auch wenn es nicht viel ist.

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    • Hey Nicole. Ich freue mich über Dein Feedback! Und Du solltest Dich nicht an Reichweite messen. Manchmal ist die Interaktion das schlagende Argument. Oder der Blogger passt super in eine Nische oder hat Potenzial zu wachsen. Denk mal daran, dass Unternehmen für Werbung oft Agenturen bezahlen. Dann „sparen“ sie immer noch bei einem fairen Bloggerhonorar. Wenn Du magst, schreib mir eine Mail. Dann können wir das mit dem Honorar und welche Fragen Du klären solltest, vorab besprechen. Du erreichst mich über hello@mohntage.com 😄 Liebe Grüße

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      • Danke für die aufbauenden Worte, gerade den Punkt Interaktion finde ich auch wichtig, das wäre auch etwas womit ich meine Forderung immer begründen würde. Denn ich habe wirklich tolle Stammleser, die regelmäßig vorbei schauen und auch fleißig kommentieren und dads ist wirklich sehr viel Wert.

        Das ist ja ein wirklich ein nettes Angebot, darauf komme ich gerne zurück, Dankeschön :).

        Übrigens habe ich diesen tollen Beitrag auch bei meinen Lieblingsklicks des letzten Monat erwähnt, finde einfach du hast hier so viel Mühe und Zeit reingesteckt und beantwortest wirklich alle wichtigen Fragen.

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  13. Ein sehr schön geschriebener und informativer Beitrag, danke dafür! Ich bin was Bloggen und Kooperationen angeht kompletter Frischling und habe bisher Anfragen aus verschiedenen Gründen abgesagt: mein Blog ist sehr klein und ich bin mir total unsicher wie ich das Kooperationending angehen soll. Bisher kamen aber auch nur Anfragen, die nicht zu meinem Blog passen oder die so formuliert waren, dass sie wohl umsonst die Werbung haben wollten. Zurzeit ist mein Blog aber auch totales Hobby und daher ist es für mich auch ok nix damit zu verdienen. Im Moment hab ich auch keine Zeit mich einzulesen in dieses Thema.
    Wo ich immer unsicher bin ist das Thema Bücher. Bücher sind ein Teil meiner Themen und ich bekomme natürlich Rezensionsexemplare. Bisher markiere ich sie im Titel mit einem *, was ich in der Sidebar erkläre und schreibe am Anfang des Artikels einen kurzen Dank an den Verlag/Autor, von dem ich das Buch habe. Ich überlege immer ob man das auch schon als Werbung markieren muss oder immer erst, wenn man Geld für den Artikel bekommt.
    Grundsätzlich finde ich es gut, dass du nochmal betont hast, dass man sich nicht unter Wert verkaufen sollte. Ich bin „im echten Leben“ Teilzeit-Freiberufler, da hat man auch immer damit zu kämpfen, dass die Leute meinen man macht alles umsonst.

    Liebe Grüße vom See
    Ines

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    • Hallo Ines. Ich freue mich sehr über Dein Feedback. Vor einer Weile noch ging es mir ganz genauso. Und mein Aha-Moment kam, als ich mit anderen Bloggern auf einem Meetup über das Thema gesprochen habe. Es ist egal wie klein oder neu Dein Blog ist. Wenn Deine Inhalte gut sind und Herzblut drin steckt, kannst Du … wenn Du Arbeit investierst … für diese Arbeit auch etwas verlangen. Es ist bei mir ja auch ein Hobby. Das bedeutet aber nicht, dass ich keine Unkosten habe. Unternehmen, die genau damit argumentieren, dass wir Blogger das ja zum Spaß an der Freude machen, unterschätzen eindeutig den Aufwand, der dahinter steckt. Überleg mal, wie viel ein Unternehmen zahlt, wenn sie eine Agentur beauftragen 🙂 Selbst wenn Du den Mindestlohn berechnen würdest (was meiner Meinung nach schon zu wenig wäre…) spart das Unternehmen immer noch eine Menge Geld. Natürlich ist der Bereich Blogger Relations ein noch sehr kleiner und das Marketingbudget, das da zur Verfügung steht, ist oft nicht groß. Trotzdem sollte eine Kooperation auf Augenhöhe stattfinden und ein umsonst geschriebener Beitrag oder ein Gutschein bzw. das Argument: Du darfst die Ware behalten … das deckt die Unkosten nicht. Das wichtigste Argument überhaupt ist aber: Du zahlst Steuern für Dein Gewerbe. Schließlich gibst Du alle werblichen Beiträge an mit Rechnung oder Quittung. Wenn Du also nur einen „Sachwert“ erhältst und es quasi umsonst anbietest, machst Du ein Minusgeschäft… Hobby hin oder her 😉 Ich glaube dass die Kennzeichnung der Rezensionsexemplare so wie Du das machst ausreichend ist. Rezensionsexemplare fallen meines Wissens nach in eine Grauzone, da der Sachwert eines Buches ein sehr geringer ist… Allerdings bin ich mir da nicht sicher. Ich habe bei meinen Recherchen dazu auch bisher keine verlässliche Quelle gefunden. Vielleicht wäre es sinnvoll, einmal Deinen Steuerberater zu fragen? Wenn Du Fragen hast, die das Anschreiben von Unternehmen betreffen oder welche Fragen vor einer Kooperation geklärt sein sollten, dann schreib mir gerne an hello@mohntage.com. Dann können wir das mal speziell für Dich besprechen. 🙂 Liebe Grüße Yvonne

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  14. Huhu liebe Yvonne 🙂

    Ein wirklich toller Blogpost – vielen herzlichen Dank für deine ehrlichen Worte und das Teilen deiner Erfahrung und Wissen! Ich denke, es ist nicht selbstverständlich – gerade bei solchen Themen halten sich gerne die einen oder anderen bedeckt…

    Ich blogge seit ca. 1 Blog – hatte davor keine Ahnung von Tuten und Blasen… Wusste noch nicht einmal, dass man Kooperationen eingehen kann mit Unternehmen.
    Deswegen war ich anfangs überhaupt froh, wenn ich dafür ein Produkt als Gegenleistung bekam. Inzwischen bin ich natürlich schlauer und mache das nicht mehr… Lehne 5x so viele Anfragen ab, wie ich annehme… Manche Anfragen sind einfach kacke dreist!!! Sorry, ich hoffe, du verzeihst mir diesen Ausdruck auf deinem Blog 😉
    Aber zum Glück liegt das ja in der eigenen Hand, ob man ‚ja‘ oder ’nein‘ sagt!

    Auf so einen Beitrag wäre ich doch gerne als Anfängerin gestoßen 😀

    Yvonne Liebes, wünsche dir noch einen schönen Sonntagabend und alles Liebe,
    deine Rosy ♥

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    • Hey Rosy! Ich freue mich riesig über Deinen Kommentar 🙂 Mir ging es ganz genauso und das ist noch gar nicht so lange her. Mein Augenöffner waren ein Blogger Meetup und zwei Workshops, in denen das heftig diskutiert wurde. Ich dachte auch dass mein Blog zu klein sei… aber das stimmt nicht. Reichweite ist nicht alles (ich wiederhole mich ^^). Wenn Herzblut drin steckt und Unternehmen dieses Herzblut für sich gewinnen möchten, dann hat das eben einen Preis 😉 So einfach ist das. Und Du hast Recht: Man kann immer entscheiden, ob man zu- oder absagt. Nur um Kooperationen vorweisen zu können, sollte man nicht wahllos alles annehmen. Ich wünsche Dir auch noch ein tolles Wochenende! Liebe Grüße, Yvonne

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  15. Liebe Anne! Ich habe einen Blog tatsächlich schon entfolgt, weil er keinen einzigen werbefreien Post mehr schreibt. Da komme ich mir dann vor wie in einer Dauerwerbesendung. Normalerweise habe ich da überhaupt kein Problem mit und freue mich sogar, wenn etwas Nettes vorgestellt wird, aber ab uns zu was ohne Werbung ist schon netter.
    Auf der Blogst hat Herr Solmecke, ein Medienrechtsanwalt, übrigens gesagt, dass man nur mit Werbung kennzeichnen muss, wenn Geld fließt oder der geldwerte Vorteil, also das Produkt, sehr teuer ist, z.B. ein Sofa. Ansonsten muss man überhaupt nicht kennzeichnen.
    Grüße, Steffi

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    • Hi Steffi. Ui… das wundert mich jetzt aber doch. Worauf hat er das denn bezogen? Ich bin zwar kein Anwalt aber im TMG steht es ja drin… Ab wann etwas als Werbung gilt bzw. ab wann man von unlauterer Beeinflussung der Inhalte und von Schleichwerbung spricht. Wenn ein Unternehmen klare Forderungen an einen Post stellt (z.B. 3 Bilder, Verlinkungen usw.) und das Produkt vom Preis her gering ist, ist es laut TGM immer noch Werbung… Geld und Wert hin oder her. 😅 ich finde die Aussage von ihm da offen gestanden gewagt. Liebe Grüße

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  16. Toller Beitrag, der bestimmt für viele interessant ist. Ich bin gerade erst über deinen Blog gestolpert, deshalb weiß ich nicht, ob es so etwas in der Richtung hier schon gibt, aber ich glaube, dass für viele auch der steuerliche Aspekt bei der Werbung interessant sein könnte bzw. den viele dabei vollständig vergessen.
    Viele Grüße, Antje

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    • Liebe Antje, ich freue mich sehr über Dein Feedback. Meinst Du damit die Versteuerung von werblichen Beiträgen? Das nehme ich gerne noch als Ergänzung mit auf! Liebe Grüße, Yvonne

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  18. Liebe Yvonne,

    danke für den tollen und Ausführlichen Beitrag.
    Jetzt habe ich auch noch eine Frage 🙂

    Ich bekomme sehr oft von Unternehmen kostenlos Beauty Artikel o.ä zugeschickt, wenn Sie mir gefallen und zusagen schreibe ich dann auch einen Beitrag dazu.

    Muss ich diese Beiträge dann auch als (enthält Werbung) Kennzeichnen oder nicht ?

    Danke und Liebe Grüße Eva

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    • Hey Eva. Vielen Dank für Deine Rückmeldung. Ich freue mich, wenn Dir der Beitrag gefällt 🙂 Zu Deiner Frage habe ich noch eine kurze Rückfrage: Stellt das Unternehmen denn Bedingungen an die verschickten Artikel bzw. fordern sie Dich aktiv auf, darüber zu schreiben und sagst Du zu? Oder schicken sie Dir das ganze unaufgefordert und Du kannst es theoretisch auch behalten ohne darüber zu schreiben? Liebe Grüße, Yvonne

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      • Hi Yvonne 🙂

        Meistens bekomme ich die Sachen so zugeschickt. Das Unternehmen stellt keine Bedingungen, wenn ich nicht darüber schreibe dann eben nicht, behalten kann ich die Sachen trotzdem 🙂

        Liebe Grüße

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      • Hey Eva. In diesem Fall musst Du es nicht als Werbung kennzeichnen. Wird es Dir unaufgefordert zugeschickt und steht es Dir vollkommen frei, ob Du darüber berichtest oder nicht, ist es ein normaler redaktioneller Beitrag, in dem Du über ein Produkt berichtest, das Dir gut gefällt. Innerhalb des Texts genügt es, wenn Du das Produkt mit der Formulierung „Testmuster/ PR-Sample“ kennzeichnest, um Deine Leser wissen zu lassen, dass es Dir kostenlos zugeschickt wurde. Du stehst jedoch nicht in der Pflicht, einen Beitrag zu veröffentlichen, solange es keinerlei Vereinbarung mit dem Unternehmen gibt. Und die beginnt bereits bei „Bitte schreibe einen Beitrag.“ + „Ja, ich schreibe darüber.“. Manche Unternehmen sagen beispielsweise auch: „Mach was Du möchtest und schick uns einfach den Link.“ Das zählt – selbst wenn Du freie Hand in der Gestaltung hast – als Vereinbarung. 🙂 Ich hoffe das hilft Dir ein wenig weiter?

        Liebe Grüße
        Yvonne

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