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Rhababer Erdbeer Gin Tonic | Food Blog Day 2016 (1): Burda macht Männer glücklich

„Siehste! Da hab‘ ich wieder einen Ehemann glücklich gemacht!“, ruft Jutta Kässinger und klatscht lachend in die Hände, während ich ihr noch für das Rezept zu einer bombastischen Bananen Tarte Tatin mit Sahnekaramell-Sauce danke, die ich in der März/April Ausgabe des Sweet Dreams Magazins gefunden und direkt nachgebacken habe. Der glückliche Ehemann (zwecks Karamell und Bananen Tarte Tatin) ist übrigens meiner und Jutta ist die Chefredakteurin des Sweet Dreams Magazins. Getroffen habe ich sie auf dem Food Blog Day 2016 in Frankfurt. Und von dem wollte ich Dir ja noch erzählen.

Drei Blogposts, drei Rezepte

Alle Food Blog Day-Highlights in einen Blogpost zu packen, wäre Wahnsinn. Außerdem will ich, dass Du – neben Bildern und Anekdoten – auch etwas davon für Dich mitnehmen kannst. Ich habe mir also das Hirn zermartert, bis – Du weißt was kommt – die Muse in gewohnt fester Manier zugeschlagen hat: Was passt besser zum „Food“ Blog Day als ein leckeres Rezept, das noch dazu prima zur Erinnerung an diesen Tag passt? Genau. Nichts.

Deswegen habe ich, passend zu meinem Treffen mit Burda und für den Einstieg einen leckeren Sommer-Cocktail kredenzt. Ich erkläre Dir erst einmal, wie Du den machen kannst und erzähle Dir dann von meinem Treffen mit Burda, dem Bookazine für Blogger, das sie herausgeben und … wichtig, wichtig dem Food Blog Award, für den Du Dich auch anmelden kannst, wenn Du magst.

Jazz up your Glass | Rhabarber Erdbeer Gin Tonic

Rezept-Gin-Tonic-Rhababer-Erdbeere-Minze-Limette-Food-Blog-Day-Frankfurt-Mohntage-Blog-1

Für den Gin Tonic brauchst Du:

  • 8cl Gin (ich habe The Duke Munich Dry Gin Bio (1 x 0.7 l)
    verwendet. Lecker ^^)**
  • 16 cl Tonic Water
  • 2 Limetten
  • 4-5 Erdbeeren
  • 2-3 Stängel Minze
  • Eiswürfel
  • 4 cl Rhababersirup (Rezept im Sweet Dreams Magazine März/April 2016)
  • Holzspieß
  • Strohhalm
  • Cocktail- oder hübsches Einmachglas

 

Und so geht’s

  1. Erdbeeren, Limetten und Minze waschen.
  2. Erdbeeren würfeln, Limette vierteln, bis auf eine dicke Scheibe zur Deko, und Minze rupfen.
  3. Die Limetten und die Minze zusammen mit einem Holzstößel leicht zerdrücken, damit der Limettensaft schön rauskommt.
  4. Erst den Gin, dann den Rhababersirup darüber gießen.
  5. Die Erdbeeren dazu geben.
  6. Mit Tonic Wasser aufgießen und Eiswürfel hineingeben.
  7. Dekorativ kann noch ein weiterer ganzer Minzstängel und eine Limettenscheibe am Spieß in das Glas gegeben werden.
  8. Fertig … enjoy.

 

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Die Frische von Limetten und Minze passt super zur Süße der Erdbeeren und zum süß-sauren Rhababersirup. Das alles zusammen mit dem leicht herben Gin-Tonic-Geschmack macht einen bombastisch leckeren Sommer-Cocktail. ❤

Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dort noch Gurke hineinzuschneiden. Das werde ich bei entsprechendem „Balkon-Sommerabend-Wetter“ zur nächstbesten Gelegenheit mal ausprobieren. 😀

Mein erstes Rezept und damit meine Verknüpfung zum Food Blog Day 2016 ist also der Rhabarbersirup aus dem Sweet Dreams Magazin von Burda. Die Bananen Tarte Tatin wäre doch zu offensichtlich gewesen 😉

Das ist übrigens Jutta Kässinger, die auf der After-Show-Party noch ein paar liebe Worte an das Orga-Team, die Teilnehmer und alle Veranstalter gerichtet hat.

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Vielleicht sollte ich Dir aber erst einmal erklären, was der Food Blog Day ist? Falls Du das schon weißt, kannst Du direkt weiter scrollen zum Food Blog Award. Die Anmeldungen für 2016 laufen nämlich wieder und … wenn mich nicht alles täuscht, lädt Burda diesmal nach Dubai ein 🙂

Was ist der Food Blog Day und wo geht’s zur Anmeldung?

Wie so häufig habe ich vom Food Blog Day durch Zufall erfahren. Irgendwann bin ich über einen Blogpost von Nadine | The White Watches gestolpert: „Food Blog Day 2016, ich bin dabei …“ oder so ähnlich. 🙂

„Food Blog Day? Was’n das?“, dachte ich schon mit dem Finger im Anschlag auf der linken Maustaste, um die Suchanfrage bei Google zu bestätigen. Du kannst Dir mein Gesicht vorstellen als ich A. herausfand, dass der Food Blog Day jährlich stattfindet und B. … viel schlimmer noch … bereits komplett ausgebucht war.

Die Teilnahme am Food Blog Day ist nämlich kostenlos und entsprechend schnell sind die verfügbaren Plätze in den Workshops belegt. Wenn Du aber einen Platz ergatterst, kannst Du Dich dort in Gesprächen, kreativen Kursen und Küchenparties mit anderen Bloggern austauschen und die Macher hinter Marken wie Burda, Alpro, Kahla, Melitta usw. kennenlernen. Bei einem Gläschen Wein oder über das Schnibbelbrett gebeugt, plaudert es sich eben doch am besten über aktuelle Food Trends, Deinen Blog, die Produkte der Marketeers und Chefredakteure oder einfach nur die Vorfreude auf das leckere Abendessen  🙂 Und besonders bei solchen Gesprächen (mit Bloggern, Chefredakteurinnen und großen Marken) … Du ahnst es vielleicht schon … sind die eigenen Visitenkarten mehr als hilfreich.

Je nachdem wann Du diesen Blogpost liest, kannst Du Dir noch bis zum 30. Juni 15% Rabatt auf Visitenkarten mit runden Ecken von MOO sichern. Schau Dir einfach mein Visitenkarten-DIY an und schnapp Dir Link + Gutscheincode. ❤

Für gutes Essen war übrigens den ganzen Tag gesorgt. Wir wurden nicht nur in den einzelen Workshops verköstigt, sondern konnten uns auch abends am Buffet austoben. Gerüchteweise habe ich auch von Sandwiches in der Mittagspause gehört, die ich aber … von Workshop zu Workshop flitzend … elegant verpasst habe. 😉 Dafür wurde ich dann mit einem reichhaltigen Abendessen in netter Gesellschaft (Mädels! ❤ ) belohnt: Fleisch, Vegetarisch, Vegan … für jeden Geschmack war etwas dabei.

Na? Wo steht die Yvonne mit der Kamera? 😀

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Ich mag das Bild sehr gern … nicht nur wegen den Kupferlampen 😀 Man sieht auch das meterlange Buffet zu meiner Linken und Rechten sehr schön … hmmm. ❤

Und falls Du Dich wundern solltest, wie ich noch einen Platz ergattert habe: Fragen schadet nie. Ich habe dem Orga-Team einfach eine E-Mail geschrieben und postwendend eine super liebe Antwort erhalten, dass es zwar keine Warteliste gäbe, ich aber dem Facebook-Kanal folgen könne, da dort Neuigkeiten und Updates bekannt gegeben würden.

Und – was soll ich sagen, ich bin eben doch ein Sonntagskind – keine zwei Tage später posteten die Veranstalter, dass sie die Anmeldung u.a. für Frankfurt noch einmal öffnen würden. In diesem Augenblick habe ich alles stehen und liegen gelassen und mich direkt angemeldet. Zack, so schnell geht glücklich ❤

Und wo wir gerade beim Thema „Glück“ sind: Auf dem Food Blog Day beim Burda Meet-and-Greet habe ich u.a. erfahren, dass es A. einen Food Blog Award gibt und man sich B. (ab sofort) dafür anmelden kann.

Der Food Blog Award – Bewirb Dich… Es geht nach Dubai!

Natürlich habe ich direkt mal Gabriele Mühlen, die Chefredakteurin von Hubert Burda Media gefragt, ob man einen reinen Food Blog haben muss, um sich zu bewerben. Und – das wird Dich sicher freuen, wenn Du auch zu den Potpourri-Bloggern gehörst: die Antwort lautete „Nein.“ Bewerben kann man sich nämlich für die unterschiedlichsten Kategorien, wie beispielsweise „Bestes Foto“, „Bester Vegetarischer Blog“ „Bester internationaler Blog“ usw. Du solltest Dir aber genau überlegen, in welcher Kategorie Du Dir die besten Chancen ausrechnest, denn bewerben kannst Du Dich nur in einer der Kategorien. Der Gewinner, der bereits im Oktober in Berlin gekührt wird, darf sich dann auf eine Reise nach Dubai freuen, was ein ziemlicher Kracher ist … wobei ich nicht wüsste, ob ich überhaupt gewinnen oder den Flug überstehen könnte.

Natürlich habe ich mal gestöbert, wer im vergangenen Jahr gewonnen und auch sonst (erfolgreich) teilgenommen hat. Und ich kann Dir sagen: WOW! Food Styling par excellence, neue Rezepte und optisch schön gestaltete Blogs wohin das Auge schaut. Das „Beste Foto“ von Fräulein Glücklich könnte ich mir stundenlang anschauen. Und ich bin ganz ehrlich … ich freue mich wie ein Keks, wenn ich irgendwann mal so gut im Food Styling und im Bereich Dark Food Photography bin wie sie.

Wenn Du schauen willst, wer noch so alles gewonnen hat, oder Dich einfach nur inspirieren lassen möchtest, dann ist vielleicht auch das I like Blogs Magazin oder das Bookazine zum Food Blog Award 2015 etwas für Dich. Gerade wenn Du Dir Inspiration für Rezepte oder das Food Styling im Allgemeinen holen möchtest, bist Du dort genau richtig. So viele tolle Foodies auf einem Haufen findet man sonst nur … naja … auf dem Food Blog Day eben 😀

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Die Blogosphäre ist ein Dorf

… zumindest habe ich das mehrfach schmunzelnd festgestellt. Denn ich habe nicht nur Nadine | The White Watches und Anika Sarah | Anisas Leichte Küche getroffen, nachdem wir Wochen vorher die meiste Zeit auf Facebook mit „Oh mein Gott … Food Blog Day … Freude, Freude, Freude“ verbracht haben. Ich habe auch festgestellt, dass ziemlich viele der Mädels direkt in Frankfurt oder sogar in Mainz und Umgebung … bzw. im Falle von Isa | Isa’s Kitchen nur zwei Straßen weg von mir wohnen.

Und ich sehe gerade auch, dass Nadine (vorne links im Bild) die ganze Zeit vor mir saß… 😀

Auf Nadines Blog findest Du in ihrem Food Blog Day-Rückblick übrigens ein richtig schönes Gruppenbild. Das habe ich zwar verpasst, denn da wusste ich noch nicht, dass ich die Mädels nur wenige Minuten später zwischen Grill und Bar treffen würde. 😀 Aber … das Sonntagskind lässt grüßen … auf dem Bild bin ich trotzdem. Denn wenn Du Dir das Bild anschaust, siehst Du mich rechts draußen auf der Terrasse sitzen, wie ich mich noch mit Chris und Annie von We must be dreamers unterhalte.

Die Blogosphäre ist eben doch ein Dorf 😉

Tausend Dank an die Veranstalter

An dieser Stelle möchte ich nicht nur die ganzen BloggerInnen grüßen, die ich endlich mal persönlich oder dort zum ersten Mal getroffen habe … es war mir ein Fest! … Ich möchte mich auch ganz herzlich bei den Veranstaltern und den Sponsoren bedanken, dass Ihr so eine tolle Veranstaltung aus dem Boden stampft!

Ich freue mich wahnsinnig auf den Food Blog Day 2017! Die Anmeldung verpasse ich dieses Mal sicher nicht. 😀

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Stay tuned…

Beim nächsten Mal gibt’s dann eine Runde Kaffee mit Melitta und eine Rezept-Premiere hier auf dem Blog … oh man … ich hoffe, das wird was 😀

Warst Du auch auf dem Food Blog Day und wir haben uns verpasst? Willst Du nächstes Jahr hin und trinken wir dann abends ein Weinchen zusammen? Und was sind eigentlich Deine Pläne für’s Food Styling? Awardverdächtig oder doch eher frei Schnauze? Fragst Du Dich auch immer wie das mit der Dark Food Photography funktioniert? 😉

Ich freue mich über Dein Feedback, Deine Ideen, Rezeptvorschläge (gerne als Link) und Anekdoten aus der Foodie-Szene!

Mach Lärm! Du weißt wo und wie das geht. ❤

 

**Links mit dieser Kennzeichnung sind Affiliate Links.

 

 

 

 

14 Kommentare

  1. Der Gin Tonic sieht lecker aus! Danke fürs Rezept. Und für die vielen Einblicke zum Food Blog Day 2016! Vielen Dank auch für deine Gedanken in Sachen Blogname, die du mir per Mail geschickt hast. Ich bin dabei, diese Stück für Stück für mich durchzudenken, vielen Dank dafür!!!

    Hab eine gute Woche, viele Grüße

    Anni

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    • Hey Anni, das freut mich. Der Gin Tonic ist wirklich echt lecker. Man muss nur aufpassen, weil man den Alkohol nicht schmeckt 😉 Halt mich gerne auf dem Laufenden in Sachen Blog. Ich freu mich ❤ Liebe Grüße

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    • Siehst Du? So waren wir beide auf dem jeweils anderen Foto ohne es zu merken 😂 Wir kriegen es bestimmt bald wieder hin, ein Bloggertreffen zu machen. Lisa hat in der Facebook Gruppe ja das Gruppenbild gepostet. 🙂

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  2. Hm, was für ein leckeres Getränk. Ich war auf den Foodblogsdays in Düsseldorf und hätte am liebsten noch andere Städte besucht, aber dafür hätte ich keine Zeit gehabt. Ich finde es auf jedenfall toll, dass man dadurch ein paar Blogger kennenlernen kann.

    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

    • Da hast Du Recht. Ich weiß ja nicht, wie es Dir ging, aber ich fand es super angenehm mal nicht schräg angeschaut zu werden, wenn ich mein Essen in „der Öffentlichkeit“ fotografiere 😀 Wie war es denn in Düsseldorf? Und … die wichtigste Frage: Hast Du noch einen Platz bei Kahla ergattern können? 😉
      Den Gin Tonic mache ich am Wochenende noch einmal für Freunde. Ich bin sehr gespannt wie er dann ankommt.

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      • Ja das stimmt. Ich muss mich auch immer noch daran gewöhen in der Öffentlichkeit Fotos für den Blog zu machen, wenn ich z.B. einen Unterwegs-Beitrag plane 😀 Ich hatte Glück hatte mich nämlich abgemeldet und konnte dann doch teilnehmen. Durch die neu geschaffenen Plätze bin ich dann noch reingekommen. Das war auch so gut 😀 Da meinten dann so Spazeirgänger: „Komisch, wieso essen die ihr Essen denn nicht.“ Wir hatten draußen die Möglichkeit auf einer Betonbank zu fotografieren und da kamen auch „normale“ Menschen vorbei 😀

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      • Ach das klingt herrlich 😄 Ja. Für meinen Beitrag über die Anna Batterie in Mainz habe ich Brownie und Kaffee vor dem Essen auch fotografiert… da kam dann vom Nachbartisch … „oh man! … Instagram Opfer auf 12 Uhr.“ Ein Glück hatte ich meine Visitenkarten dabei. Ich mag sowas nämlich überhaupt nicht. Solange ich nicht sie fotografiere, geht sie’s nichts an 😉 ich also Visitenkarte hingelegt und gesagt… „Für den Fall, dass ihr euch mal ansehen wollt, was das Opfer so macht.“ 😂 Die waren was rot, sag ich Dir 😄 Ganz häufig fehlt einfach das Verständnis. 😉

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