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DIY Visitenkarten Teil 2 | Den richtigen Anbieter finden | #blogmuse

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Heute bringen wir den Zweiteiler zu einem schönen Abschluss, indem wir nach dem passenden Dienstleister suchen, unser eigenes Design dort hochladen und den Druckauftrag erteilen.

Lass uns also direkt mal mit der Suche nach einem Dienstleister starten, denn die selbst gestaltete Visitenkarte muss ja noch irgendwo zu Papier gebracht werden.

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Ich habe gesucht und MOO gefunden

Die Suche nach einem passenden Anbieter zum Druck von Visitenkarten ist gar nicht so einfach. Denn, wie das immer so ist, im Netz gibt es tausende von seriösen und weniger seriösen Möglichkeiten, sich selbst Visitenkarten drucken und gestalten zu lassen.

Bei meiner Suche nach dem passenden Format, das ich für meine Voreinstellung in Illustrator verwendet habe, sind mir ja schon ein paar Anzeigen und Suchergebnisse ins Auge gefallen. Gib einfach mal Visitenkarten bei Google ein… dann weißt Du, was ich meine.

Hängen geblieben bin ich an einem Treffer, den ich einfach vom Namen her spannend fand, weil er mir absolut nichts gesagt hat: MOO. Ich wollte wissen, was hinter den lustigen drei Buchstaben steckt.

Gefunden habe ich ein Fest für die Augen. Das mag beknackt klingen, aber für mich zählt eine optisch schön gestaltete Seite, mit deren Stil ich mich halbwegs identifizieren kann, auch zu den Entscheidungshilfen dazu. Und allein die Aufmachung der Angebote für die MOO Visitenkarten* war wirklich cool. Bunt, stylisch … weniger generische Mockups – das ging mir direkt an die kreative Substanz.

MOO, das Mekka für Kreative

Ich habe mich also ein bisschen durch die Seite gescrollt und bin genau an der Stelle hängengeblieben, von der ich gehofft hatte sie zu finden: „Verwenden Sie unsere Vorlagen“ … cool, aber ich hab‘ ja selbst schon eine. „Erstellen Sie Ihr Design online“ … hmmm… verführerisch, aber: Ich hab‘ schon eins. „Laden Sie ein komplettes Design hoch“ … BINGO!

Bevor wir jetzt aber näher ins Detail gehen, fasse ich das, was mir bei diesem Anbieter am besten gefällt, auf einen Blick für Dich zusammen:

  • eigenes Design verwenden oder Vorlage individualisieren
  • unterschiedliche Formate (quadratisch, mini usw.)
  • Printfinity: Du kannst auf jede Visitenkarte ein anderes Bild drucken.
  • kostenlose Probepäckchen, um Dir einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Im Gegensatz zu anderen Anbietern, wo man das eigene Design auch hochladen kann, es aber nicht so richtig erklärt wird, was man alles beachten muss, hat mir MOO eine Anleitung an die Hand gegeben, bei der ich sogar noch was gelernt habe.

Erst einmal habe ich mir aber mein Papier ausgesucht und auch da war ich wirklich überrascht. Erinnerst Du Dich, dass ich sagte: „guten Gewissens drucken lassen“? In diesem Fall meine ich das wörtlich, denn meine Visitenkarten sind „Grüne Visitenkarten“ aus Recycling-Papier.

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Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Wählen kannst Du nämlich zwischen ganz unterschiedlichen Papiersorten und Formaten: Runde Karten, quadratische Karten, Karten mit abgerundeten Ecken … bedruckt mit Relief- oder Spotlack,  oder Luxe Karten, die vierlagig sind und einen bunten Kern haben 🙂 Schau Die die Visitenkarten* einfach mal in Ruhe an und ich wette mit Dir, Du wirst fündig.

Ich für meinen Teil habe ich wie gesagt für die Grünen Visitenkarten entschieden, weil ich mich mit dem Gedanken an Recycling-Papier am ehesten anfreunden konnte 😉

MOO erklärt’s Dir | Das musst Du beachten, wenn Du Dein eigenes Design hochlädtst

Irgendwo anders hätte ich vermutlich einfach ein JPG hochgeladen, ohne mir über die Auflösung oder das Format weiter Gedanken zu machen. MOO bietet Dir neben einer ganzen Reihe von Tipps in den FAQs zum Thema „Eigenes Design“ sogar noch eine Design-Vorlage, die Du entweder direkt für Illustrator oder als JPG herunterladen kannst. Und da steht buchstäblich ALLES drauf, was man wissen muss.

DE Business-Card-Landscape-Template

Ich habe also den einen Millimeter Unterschied an meine Deisgnvorlage angepasst und die Maße von MOO in Illustrator übernommen.

Die Social Media Icons kannst Du übrigens auch direkt in Illustrator einbauen. Nutze die Hilfslinien und die intelligenten Hilfslinien, um sie so symmetrisch wie möglich auszurichten.

DIY-Visitenkarten-Mohntage-MOO-Photoshop-Rueckseite-erstellen-Social-Media-Icons

Wirklich cool war auch der Hinweis auf den Farbraum CMYK sowie den Hinweis auf das Dateiformat, in dem die Visitenkarte gespeichert werden soll. Von soetwas habe ich nämlich nicht sooo viel Ahnung und bin froh, dass mir das mal einer erklärt hat 😉

Den Farbmodus kannst Du ganz einfach über „Datei > Dokument einrichten“ anpassen.

MOO-DIY-Visitenkarten-Illustrator-Farbraum-anpassen-CMYK-Mohntage-Blog

Und das Dateiformat, das Dir von MOO empfohlen wird, kannst Du direkt während des Speichervorgangs über ein Dropdown-Menü auswählen:

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Design hochladen und Karten gestalten

Wenn Du Dein Papier für dieVisitenkarten* ausgesucht hast, kannst Du Dich daran machen, die Karten tatsächlich hochzuladen. Dafür gibt es einen wirklich guten und leicht verständlichen Onlineeditor direkt auf der Website, mit dem das ratz fatz erledigt ist.

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Du bekommst eine leere Vorder- und eine leere Rückseite angezeigt. Lustigerweise genau so, wie ich es in Illustrator eingestellt habe 😀

Dein Design kannst Du hochladen, indem Du auf eine der beiden Flächen und dann auf „Vorder-/ bzw. Rückseite hochladen“ klickst:

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Einmal hochgeladen kannst Du es noch etwas zurecht rücken, verkleinern oder vergrößern. Und keine Sorge. MOO meckert, wenn Du das Bild so veränderst, dass beim Druck ggf. ein Teil der Karte nicht bedruckt werden würde.

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Wenn Du zufrieden bist und den Bestellvorgang abgeschlossen hast, kannst Du Dir übrigens einen PDF-Proof herunterladen. Das ist eine wirklich nette Sache, weil man so noch einmal alle Daten im Überblick hat und auch sehen kann, wie die Visitenkarten später ausschauen.

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Meine Visitenkarten waren übrigens super schnell bei mir. Gerechnet habe ich mit ihnen am 9. Juni, bekommen habe ich sie bereits am 3. Natürlich kann das immer variieren, aber cool fand ich es trotzdem, als ich die Mail von Little MOO bekam, dass Big MOO (ich mag die Namen echt gerne) meine Karten gedruckt hat, und sie auf dem Weg zu mir sind.

Verpackung und Goodies

Zur Verpackung will ich Dir auch noch kurz etwas erzählen. Die kam nämlich – super praktisch – in einem kleinen, schicken Schuber. Ich werde mir zwar selbst noch ein Visitenkarten-Etui basteln, aber für den Anfang bzw. den Transport ist es wirklich nicht schlecht.

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Besonders gut hat mir übrigens auch gefallen, dass in der Packung bei den Visitenkarten zwei kleine Trennblätter mit der Aufschrift „Mine“ und „Theirs“ enthalten waren.

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Die kamen am Wochenende auch gleich direkt zum Einsatz, als ich Visitenkarten-tauschend über den Food Blog Day in Frankfurt gelaufen bin. Ich hatte genügend Platz, um all die tollen Karten der anderen Blogger und Marketeers zu verstauen und musste am Ende noch nicht mal sortieren, welche jetzt meine sind und welche nicht.

Der Food Blog Day steht übrigens auch noch auf meiner Liste zu schreibender Blogposts, denn die Bilder, Eindrücke und Geschichten will ich Dir auf gar keinen Fall vorenthalten.

Für heute war’s das aber erst einmal wieder. Ich hoffe, Du konntest Dir aus diesem Blogpost ein paar Ideen oder zumindest ein gutes Gefühl mitnehmen. Vielleicht machst Du Dich ja auch daran, Deine eigenen Visitenkarten* zu gestalten. Ich kann Dir MOO wirklich nur empfehlen 😉

Und wenn Du Dich dazu entscheidest, eigene Karten zu gestalten, würde ich mich  wahnsinnig über ein kurzes Feedback von Dir freuen. Denn Deine Ideen, Deine Kritik und Deine eigenen Anekdoten aus der Blogosphere sind hier immer gern gesehen ❤

Du kannst mir natürlich auch ein Bild und/oder einen Link auf Twitter (@mohntage) oder Instagram (@mohntage_blog) hinterlassen.

Wenn Dir das Tutorial gefallen hat, Du etwas aus den Beiträgen mitnehmen konntest und Karten bestellst, würde ich mich freuen, wenn Du meinen Affiliatelink nutzt. ❤ Für Dich ändert sich gar nichts: Du bestellst Deine Karten, ich bekomme von MOO eine kleine Provision dafür.

Also: Mach Lärm, Du weißt wie und wo das geht! ❤

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21 Kommentare

  1. Jetzt mach ich selbst mal Krach! Das habe ich nämlich ganz vergessen. Mich würde auch mal interessieren, welche Erfahrungen Du gemacht hast, vielleicht auch mit einem anderen Anbieter 🙂

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  2. Hey du, hab mir von MOO auch so eine kleine Testbox schicken lassen. Darin stellen sie ihre Formate und Papierarten vor. Ich bin total verschossen in die mit farbigem Kern oder die mit goldener Folienkaschierung. Wenn man wie ich, so ein Material-Fummel-Junkie ist, dann muss man da einfach nur die ganze Zeit drüber reiben und sie antatschen.
    Werde mal sehen ob ich echt noch bei MOO bestelle 😉
    Deine Karten sind übrigens super schön!!

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    • Hey, danke Dir. 🙂 Ich mag sie auch voll gern. Und ich kann das absolut nachvollziehen mit dem Material antatschen 😂. So geht’s mir im Woll- und Stoffladen jedes Mal. Lass aber auf jeden Fall mal hören, wie Du Dich entscheidest 😀

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      • So, grad in kompletter Beklopptheit ein neues Set Visitenkarten von MOO bestellt weil mir die von Flyeralarm (die erst heute kamen, wtf nach 10 Tagen) nicht gefallen! HARRR, hab deinen Code genutzt – Dankeschööööön :-*
        Jetzt bin ich sehr gespannt wie die werden 😀

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    • Hey Elke, meinst Du die Social Media Icons? Ich habe sie in Photoshop erstellt und dann auch dort hochgeladen, um die Rückseite der Karte zu gestalten. Ich habe sie nicht einzeln bei MOO hochgeladen. Im Beitrag findest Du dazu jetzt einen Screenshot. Wenn Du Fragen hast, immer her damit 🙂 Oder schreib mir eine E-Mail an hello@mohntage.com. Liebe Grüße

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  3. Pingback: Rhababer Erdbeer Gin Tonic | Food Blog Day 2016 (1): Burda macht Männer glücklich | mohntage

    • Ja, da hast Du Recht. Die haben echt einiges im Programm, das Spaß macht. Ich mag beispielsweise das Angebot mit den Recycling-Papier-Karten super gern 🙂 Das hat auch nicht jeder.

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    • So… zurück aus dem Urlaub 🙂 Ich werde demnächst nochmal neue Karten dort bestellen, bevor es nach Berlin geht. Hast Du eine Empfehlung, was man dort noch ausprobieren kann?

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  4. Anne 😦
    Ich habe kein Adobe. Wie bekommt man die Social button dann in die Visitenkarten ? Oder könnte ich auch die freien nehmen, die man auf div. Seiten gratis bekommt. Ich trau mich jetzt mal zu fragen. lg, Elke

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    • Liebe Elke. Gar kein Problem. Frag gerne alles, was Du wissen willst. Du kannst bei http://de.freepik.com/ nach kostenlosen Social Media Icons suchen und diese verwenden. Achte dort nur bitte auf die Lizenzbedingungen. Die sind bei jedem Download angegeben. Du kannst aber auch bei Creative Market nach fertigen Social Media Icons suchen und sie kaufen. Die Website ist in englischer Sprache aber leicht zu navigieren. Zahlen kann man mit Paypal. Ich lasse Dir mal einen Link zu den Social Media Icons da: https://creativemarket.com/search?q=social+media+icons

      Welches Grafikprogramm verwendest Du? Kennst Du Gimp schon? Das ist die kostenlose Version von Photoshop bzw. sie ist nahezu identisch mit den Funktionen die Photoshop hat. Frag gerne, wenn Du noch etwas wissen möchtest. Liebe Grüße
      Yvonne

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  8. Schöner Tipp, schaue ich mir im Laufe der Woche genauer an. Ich brauche auch Visitenkarten, einmal privat und einmal für meinen Blog. Will mich da aber erst selber ans Design setzen. Gespeichert ist der Beitrag aber schon mal! 🙂

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