Blog & Design, Blog-Relaunch
Kommentare 10

DIY Blog Relaunch #3 : Font-tastisch! Ein heißer Ritt durch die Bleiwüste: Rebranding durch Typografie

Mein DIY Blog Relaunch geht weiter – und zwar in die 3. Runde. Es hat ja auch lange genug gedauert. Gesucht und gefunden wurden die passenden Schriften für das Rebranding – bist Du dabei? Mach es Dir am besten wieder direkt gemütlich, schnapp Dir einen Kaffee und lehn‘ Dich zurück. Aber Vorsicht: Es wird heiß! Wir durchqueren die Bleiwüste. Schau Dir deshalb erstmal an, was Du in diesem Beitrag finden wirst. Rosinen picken ist erlaubt, wenn Du mir einen Kommentar da lässt und  mir sagst, was Dir am besten gefallen hat 😉

Was Du in diesem Beitrag finden wirst:

  • Eine Linksammlung mit den besten (kostenlosen) Fonts zum Download
  • Eine Linksammlung mit Online-Tools zum Erstellen eigener (webfähiger) Schriften
  • Eine Infografik Marke Eigenbau zum Thema „So wirkt Typographie“
  • Was zum Angeben vor Freunden und Kollegen: Bausatz Schrift
  • Sans und Serif im direkten Vergleich: Wer eignet sich besser für’s Web?
  • Web Fonts: Brauch ich das? + Link zum Einbetten von non-webfonts
  • Slab, Script, Modern und Display – Schriften und ihre Wirkung auf uns
  • Dos und Don’ts für das Kombinieren von Schriften, inkl. Formel zum Berechnen der optimalen Zeilenlänge
  • Last but not least: Meine Schriften inkl. Gestaltungsbeispielen, die zeigen, wie und für was ich sie später verwenden werde

Bist Du bereit? Los geht’s:

desert.JPG

„Schöne“ Schriften gibt es wie Sand in der Wüste. Und ehe man sich’s versieht, verliert man sich darin: Eine Website sieht aus wie die andere, Schriften unterscheiden sich irgendwie nur noch marginal, der Schädel flirrt vor Hitze, irgendwann verreckt einem das Kamel – in meinem Fall war der Kaffee leer – und man will eigentlich nur noch schlafen. Gefährlich!

Ursprünglich habe ich ja noch dem Irrglauben aufgesessen, dass ich den Punkt Schrift(en) auf meiner Bucketlist schnell abhaken kann … Schade, dass Du mein müdes Lächeln gerade nicht sehen kannst.

Aber: Vielleicht schlummert in Dir ja ein unentdeckter Typographie-Kenner und Du bist sicher, dass Du Dich nicht zwischen all den Fonts verirren wirst! Für diesen Fall habe ich hier schon einmal die – für meinen Geschmack – besten Links mit kostenlosen und kostenpflichtigen Fonts sowie allerlei Wissenswertem zur Typographie für Dich gesammelt. Dann kannst Du allein auf die Reise gehen.

Wenn Du Dir aber unsicher bist, oder Dir die Arbeit sparen willst, Dich selbst durchzukämpfen, dann bleib dabei und lies weiter, denn alles, was ich gefunden habe, fasse ich hier für Dich zusammen 🙂

1. Fundgrube Free Fonts und Typographie:

  • Creative Market (kostenpflichtig, aber günstig. Tolle Freelance Designer. Wöchentliche Freebies zum Download. ❤ )
  • Fontsquirrel (kostenlos. Wirklich tolle Auswahl an kostenlosen Schriften. Noch dazu bietet die Website Tools wie font-face zum Einbetten von Schriften)
  • Dafont (kostenlos. Simpler Aufbau. Man kann filtern und Beispieltext eingeben, um zu sehen, wie das Geschriebene später aussieht.)
  • Typegenius ist super für Leute, die noch so gar keine Ahnung haben, wo es hingehen soll. Ihr sucht Euch einfach eine Schrift aus und Typogenius kombiniert eine dazu passende Schrift.
  • Elma Studio: Mein momentanes Theme Zuki stammt von diesem Designerduo. Klar, dass ich auch dort öfter mal stöbere. Der Artikel zu kostenlosen Web Fonts in ihrem Blog ist super.
  • Free Typography ist ein Blog, der die besten Free Fonts vorstellt. Vorsicht bei den Downloadlinks, manchmal sehen die nicht so vertrauenswürdig aus. Mein Virenscanner hat angeschlagen.
  • Typographica: Neue Schriften, neue Bücher zum Thema Typographie.
  • I love typography: ALLES was Du über Typographie wissen willst … Überforderung vorprogrammiert. One link at a time!

2. Dein Text, Dein Werkzeug, Deine Chance

Eine typographisch gut gestaltete Seite macht die halbe Miete: Leser sehen eine Website, ein Magazin oder ein Buch als ein Ganzes. Sie scannen den Text auf seine Länge, seine Lesbarkeit und die Größe der Buchstaben. Was die Länge betrifft, habe ich zwar kapital daneben gegriffen – aber zumindest wurdest Du gewarnt. 😀

Wenn Du Text nicht einfach nur als Text betrachtest, sondern als wesentlichen Bestandteil (D)eines Blogs, kannst Du durch die Gestaltung von Schrift(en) nicht nur Deine persönliche Note mit einfließen lassen, sondern den Lesern auch das Lesen erleichtern:

Du lenkst den Leser mit Hilfe von Leseankern (Überschriften, Hervorhebungen, Freisteller etc.) durch den kompletten Beitrag und hilfst ihm, die (wichtigen) Informationen darin besser zu erfassen.

Fettschrift, groß, wichtige Information, läuft doch … oder?

Naja. So einfach ist es nicht. Das eigentliche Zauber- und Schlüsselwort lautet Typographie – der magische Ort an dem Schrift und Design aufeinandertreffen, sich tief in die Augen schauen und sich entweder zum Kotzen finden, oder den Bund für’s Leben eingehen.

Natürlich wollen wir alle das Happy End. Deswegen habe ich das einzig Sinnvolle getan, was ich hätte tun können: Ich habe mir erstmal ein solides Basis-Einsteiger-Hintergrundwissen rund um Typographie angelesen.

3. Was zum Angeben: Bist Du fit in Typo-Anatomie?

Es hat Arme, Beine, einen Bauch, Füße, Schultern und einen Hals: Glückwunsch! Es ist ein Buchstabe!

Solltest Du irgendwann einmal in eine Gesprächssituation kommen, in der Klugscheißerkenntnisse über Typographie mit Sicherheit einen unerwarteten, guten Eindruck hinterlassen, musst Du jetzt aufpassen:

Zusammengefasst werden die einzelnen Eigenschaften unter dem Begriff der Anatomie. Grundformen, Details (darunter fallen beispielsweise die Serifen), das Fleisch (ja, wirklich – das Fleisch eines Buchstaben) und natürlich Groß- und Kleinschreibung sowie die Höhenangabe kommen noch dazu und ergeben im Ganzen den Bausatz.

Schau Dir am besten mal die folgende Grafik an, damit Du weißt, was einzelne Bestandteile eines Buchstaben sein können und merk es Dir für den Fall, dass Du mal ganz dringend jemanden mit typografischen Kenntnissen beeindrucken musst. 😉

Typografie

Die Grafik bildet übrigens nicht alle Bestandteile ab. Für mehr Insiderwissen kannst Du aber gerne die Suchmaschine Deines Vertrauens bemühen.

Derartige Kenntnisse über den Bausatz von Schrift sind übrigens auch dann nützlich, wenn Du irgendwann einmal Deine eigene Schrift designen und digitalisieren willst. Das kannst Du entweder mit Programmen wie Illustrator oder einem der folgenden kostenlosen Online Tools machen (Videotutorials auf der jeweiligen Seite inklusive):

Online Tools zum Erstellen von Schrift(en):

 

4. Die Serifen sind los: Was ist der Unterschied zwischen Sans und Serif?

Die Grafik hat Dir ja schon gezeigt, was Serifen sind – also die schmalen Linien, die am Ende eines Buchstabens oder einer Zahl dran hängen. Neben der Serifenschrift gibt es aber noch die Grotesk- oder serifenlose Schrift und ein paar hippe Zeitgenossen namens Slab Serif, Script, Modern und Display, die wir uns später ansehen, wenn es typo… ich meine psychologisch wird. 🙂

Lass uns erstmal bei der Serifen- und der serifenlosen Schrift bleiben – am besten im direkten Vergleich. Denn hier werden vielleicht schon die Weichen für (D)eine spätere Entscheidung gestellt:

Sans und Serif

Nun stell Dir mal vor, Dein Textkörper – also alles was Fließtext ist – bestünde nur aus Serifenschrift und Du versuchst, den Text unterwegs auf Deinem Smartphone-Display zu lesen. Auf Dauer wird das anstrengend, oder?

In einem Printmedium (Buch, Zeitung, Magazin etc.) fällt es vergleichsweise weniger auf. Gedrucktes hat ja schließlich auch eine Auflösung von bis zu 1.000 dpi (dots per inch). Displays, beispielsweise von Tablets oder Smartphones, liegen hingegen deutlich darunter und machen es deshalb auch schwerer, kleine Serifenschrift flüssig zu lesen. Selbst das Retina Display von Apple verfügt im Vergleich „nur“ über eine Auflösung von 401 ppi.

Nachdem ich diese Erkenntnis habe sacken lassen stand für mich fest, dass mein Textkörper Sans Serif sein wird und ich mir Serif für Überschriften oder Zitate aufhebe (Mögliche Schriftkombinationen schauen wir uns später noch einmal genauer an).

Allerdings habe ich mich bei der Formulierung „für’s Web empfohlene Schriften“ auch gefragt, ob ich für (m)einen Blog nur Web Fonts verwenden darf oder zumindest sollte. Was ist mit Schriften, die keine Web Fonts sind? Was genau sind Web Fonts? Und was macht den Unterschied zu den übrigen Schriften aus? Ich habe mich also gefragt:

What the font_Rebranding durch Typographie

5. Web Fonts – brauch ich das, oder kann das weg?

Was muss Text im Web vor allen anderen Dingen können? Richtig! Er muss online jederzeit editierbar und gestochen scharf erkennbar sein. Natürlich kann man mit Programmen wie InDesign, Illustrator, Photoshop oder Xpress wunderschöne „Typographi-ken“ erstellen  – ausgelegt sind die aber meist auf ein Printlayout und weniger auf die Onlinenutzung. Hinzu kommen Probleme  bei der Suchmaschinenoptimierung und dem Content-Management, denn das Web kann nur Systemschriften verarbeiten.

Webfonts hingegen werden von nahezu allen Browsern (neuere Versionen) unterstützt. Dazu zählen Apple Webkit/Safari, Mozilla Firefox, Google Chrome, Opera, Microsoft Internet Explorer (wobei der kein HTML5 unterstützt) und Mobile Safari in allen Versionen.

Aber: Rettung naht auch für non-websafe Fonts. Mit der neuen @font-face-Regel können nahezu alle Schriften in Websites eingebettet werden. Elmar Studios hat dazu eine sehr gute Schritt-für-Schritt-Anleitung verfasst, die es sich zu lesen lohnt. Auch FontSquirrel – Du erinnerst Dich an die Linksammlung für kostenlose Fonts – hat einen Webfont-Generator, allerdings wirkt die Seite auf den ersten Blick etwas unintuitiv.

Je nachdem für welche Schrift(en) die Entscheidung fällt: Solange Du Dich informierst, ob die Schriften, die Dir gefallen, auch eingebettet werden dürfen (Lizenzen beachten), steht (D)einer individuellen Gestaltung nichts mehr im Wege.

Wo wir aber gerade bei „gefallen sind“: Ich habe mich gefragt, wie Schriften wirken – und welcher Stil am besten zu mir passt. Will ich eher eine verspielte Schrift, klare Linien oder gehe ich all in mit der Texas Font? Lass es uns herausfinden mit ein bisschen Typo-Psychologie 🙂

 

4. Slab, Script, Modern und Display – Es wird psycho… äh typologisch

Zwei der sechs großen Schriftarten Serif und Sans haben wir uns ja bereits angeschaut. Wenn Du Kenner und Freund der Serie Battlestar Galatica bist, weißt Du: „There are many models … two are known … four are yet to be revealed“. Für alle, die mit der Serie nichts anfangen können: Es gibt mehr als nur zwei Schriftarten, an denen wiederum ganz viele Schriftfamilien hängen. Und die großen Sechs schauen wir uns jetzt noch mit Blick auf deren Wirkungsweise an.

Es kann nämlich nicht schaden, wenn man sich nicht nur auf den eigenen Geschmack, sondern auch auf die Wirkungsweise von Schrift verlässt. Je nachdem wie der Blog oder der Text im Allgemeinen wirken soll, können Schriftarten diese Wirkung entweder positiv unterstreichen oder nahezu zu Nichte machen.

Die psychologische Wirkung von Schriften – klingt hochtrabender als es ist – schauen wir uns am besten auch wieder in einer Infografik an. Das spart Beschreibung und sieht nebenbei noch nett aus … wir lassen es einfach mal optisch wirken 🙂

 

Schrift Psychologie

Ich mag diese Unterteilung – auch wenn sie sicherlich nicht den Anspruch auf allgemeine Gültigkeit erhebt. Schrifttypen mit Eigenschaften zu versehen, hat es mir einfacher gemacht, die passende Schriftart für meinen Blog einzukreisen. Im besten Falle weiß ich – genau wie Du auch – welche Wirkung die eigene Website erzielen und welche Botschaft transportiert werden soll. Eine verschnörkelte, verspielte Schrift würde beispielsweise nie zu einem Blog passen, der sich mit Architektur oder technischen Themen befasst.

Oder schaut Euch nur mal die Websites von Banken oder selbst Kreativagenturen an. Sie alle wählen zu 90% klare, meist sogar serifenlose in selteneren Fällen auch mal Slab Serif Schriftfamilien, um Professionalität, Verlässlichkeit und Stabilität auszudrücken. Blogs, Onlineshops oder Websites, die sich den softeren Themen wie Food, DIY usw. verschrieben haben, zeigen häufig einen guten Mix aus Sans Serif und Script – wobei Skript meist im Header, im Logo oder auf Störern der gezeigten Bilder und im Kontrast zur serifenlosen Schrift eingesetzt wird.

Es kommt also nicht nur auf die richtige Schrift, sondern auch auf die richtige Kombination mit anderen Schriften an. Im Netz findet man dazu wie immer unzählige Beiträge, über die …

5. Dos und Don’ts beim Kombinieren von Schriften

Nach der Lektüre der ersten paar Beiträge über sogenanntes Font Pairing habe ich mich daran gemacht, das Gelesene komprimiert und vor allem anschaulich in eine Grafik zu packen.  Denn was ist besser als Font Pairings zu beschreiben? Richtig! Direkt mal welche zeigen:

 

Schriften kombinieren

 

Auch wenn wir hier wirklich nur die Basics ankratzen und die Masse an Fachliteratur eiskalt ignorieren, hatte ich zumindest nach der Zusammenstellung von Schrift und ihrer Wirkung das Gefühl, dass mein Kopf nicht mehr ganz so tief im Sand steckte, wie noch zu Beginn meiner Reise durch die Bleiwüste.

Irgendwann findet man ja auch mal ein Fleckchen Oase, an dem man sich ausruhen und für den restlichen Weg rüsten kann. Und ganz selten stoplert man dabei auch über einen kleinen Schatz. In meinem Fall war das …

 

6. Die Formel zum Berechnen der optimalen Zeilenlänge

Du solltest nämlich auch auf die Größe der Schrift achten – denn selbst damit lässt sich spielen. Obwohl wir durch Word an den Standard 12pt gewöhnt sind, sehen 10pt Textkörper meist eleganter aus. Auf Visitenkarten wird sogar auf 7pt-8pt verkleinert, ohne dass es der Lesbarkeit einen Abbruch tut. Willst Du Zitate oder Ähnliches als Störer oder Leseanker einbauen, um die Bleiwüste etwas aufzulockern, denk immer daran:

  • Groß sieht wichtig aus.

  • Aber übertreib‘ es nicht.

  • HÜTE DICH VOR VERSALIEN. Alles groß zu schreiben macht beim Lesen keinen Spaß mehr.

Was ich bisher übrigens noch nicht wusste – und was Dich sicher genauso überraschen wird – man kann die optimale Zeilenlänge sogar ausrechnen. Der Trick ist so simpel wie genial: Multipliziere die Schriftgröße mit 2 und teile sie durch 12.

Formel

  • Script solltest Du möglichst nicht für lange Textpassagen nutzen. Das ist nur schwer lesbar.
  • Und last but not least: Wenn Du Text hervorheben willst, einige Dich auf einen Stil: Größe, Kursiv, Fett und zieh den konsequent durch.

Da wären wir auch wieder beim Thema: Sich auf einen Stil einigen und den konsequent durchziehen 🙂

Wenn Du noch dabei bist und dich mit mir durch die Bleiwüste gekämpft hast … hurra! Wir haben es geschafft. Denn diese geballte Ladung an Informationen hat mir dabei geholfen mich endlich – oh endlich – auf die Schriften zu einigen, die ich später an meine Muse verfüttern will. Ich zeige Dir jetzt also schon einmal …

 

 7. Meine Schriften und wofür ich sie verwenden werde

Wagemutig wie ich bin, nehme ich natürlich eine dritte Schrift hinzu. Bavalin wird aber nur im Header auftauchen und auch nur deshalb, weil ich sie so unglaublich hübsch finde und mich davon nicht lösen kann.

Der restliche Blog wird – schön brav den Regeln folgend – serifenlos gestaltet, mit Quicksand. Als Leseanker dienen u.a. Headlines und freigestellte, große, fette Zitate in Abril Fatface Regular. 😀 Mir fällt jetzt erst auf, wie witzig der Name klingt… und, dass Quicksand perfekt zum Wüsten-Thema des Beitrags passt 😀

Am besten schaust Du Dir den Auszug aus meinem Moodboard an, das ich für den Blog erarbeite. Eine Vorlage für das Moodboard bekommst Du übrigens als Freebie im letzten Beitrag meines Relaunchs. Dabei bleiben soll schließlich belohnt werden 😉

Mohntage_Neue Schriften und Stilelemente

Na? Was sagst Du? Ich bin ziemlich zufrieden und freue mich darauf, wenn es bald hoffentlich ans Richtige Gestalten geht.

Lass uns mal die Bucketlist durchgehen: Wir haben die Farben und wir haben die Schrift. Das ist doch schon mal fast sowas wie die halbe Miete. Findest Du nicht auch?

Und nur für den Fall, dass Du A) einen Shortcut durch die Bleiwüste genommen hast, B) Rosinen gepickt hast (denk dran, ich will wissen, was für Dich die Rosinen waren) oder Du C) nach dem langen Marsch durch die Bleiwüste schon gar nicht mehr weißt, was am Anfang vom Beitrag stand:

Hier kommt die versprochene Gesamtübersicht aller besprochenen Punkte als hübsche Infografik Marke Eigenbau. Ich habe Illustrator mal so richtig zum Glühen gebracht und bin sehr zufrieden, was den Bau der ersten eigenen „richtigen“ Infografik angeht.

Infografik Typographie

 

Und wo wir gerade beim Thema Illustrator und Infografik sind. Im 4. Teil des Relaunch-Projekts geht es dem Logo an den Kragen … im positiven Sinne. Ein Kreisel bleibt ein Kreisel bleibt ein Kreisel … keine Sorge! Aber er wird aufgehübscht. Ein kleiner Spoiler sei erlaubt: Ich probiere mich an Paper Cut Illustrationen. Bist Du wieder dabei?

Wie immer freue ich mich über Deine Kommentare, Kritik, Anregungen, Ideen und Anekdoten.Wie bist Du zu Deiner Schrift gekommen? Steckst Du auch gerade mitten im Relaunch oder hast Du ihn schon hinter Dich gebracht? Und was bringt Dein Kamel zum traben? Kaffee oder Tee?

Mach Lärm, Du weißt wo und wie das geht! Ich freue mich❤

 

10 Kommentare

  1. Danke für deine Zusammenstellung. So genau hatte ich noch nie darüber nachgedacht. Oft ist man wegen des Themes schon ein Stück weit gebunden mit der Schrift. Wegen der Ladezeiten wird mein Blog auf Mobilgeräten in der Originalschrift angezeit.
    Trotzdem ein Spannender Ausflug in die Buchstabenwelt!
    Liebe Grüße Tutti

    Gefällt 1 Person

    • Danke Dir 🙂 Viele Themes – Deines inklusive – sind ja auch sehr schön abgestimmt und gestaltet, was die Schriften betrifft. Ich bin mal gespannt – je nachdem, wie der Blog Relauch sich entwickelt – ob ich am Ende auch mit einem fertigen, eigenen Theme dastehe 🙂 Zur Zeit ist das ja noch das deklarierte Ziel. Liebe Grüße

      Gefällt 1 Person

  2. huhu:) aaalso: Schriften finde ich ja sowieso faszinierend und eines Tages werde ich mich vielleicht auch mal so einlesen! Bleiwüste ist schon allein so ein schönes Wort! Auf jeden Fall waren in deinem Post viele interessante Sachen dabei, einiges für mich neu und anderes nicht.
    Was die Serifen betrifft, so finde ich sie tatsächlich auch bei Blogs/Homepages ganz passend – da sie, wie gesagt den Lesefluss doch unterstützen. Ich finde, dass man nicht alles so dogmatisch sehen sollte – frei nach dem Motto „erlaubt ist, was gefällt“ – es ist ja schließlich dein Zuhause im Internet. (so lange man nicht Comic Sans benutzt, passts schon^^)
    Als ich meine Schriftart für den Blog gewählt habe, war ich gerade auf einem Anti-Serifen-Trip und es ist Abel geworden B-) – ich wüsste nicht, was ich jetzt wählen würde, da ich mit den Kombinationen von Serifen und Sans teilweise auch nicht klarkomme/es nicht so mag. Wie du siehst, ist meine Meinung da eher ambivalent… aber ich habe mir unter anderem für nach der MA vorgenommen, auch selbst zu hosten und ein bisschen umzugestalten… keine Ahnung, ob ich das durchziehe. In jedem Fall ist deine Reihe eine super Inspiration! 🙂 Also danke und südöstliche Grüße! A.

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Anne, ich freue mich immer sehr über so tolle Kommentare wie Deinen. Und Du hast absolut Recht! Erlaubt ist, was gefällt, solange es nicht Comic Sans ist 😀 (Irgendwann kommt ein Comic Sans Verfechter und tritt einen riesigen Shitstorm los. Ich hab’s im Gefühl! ^^) Ich bin sehr gespannt, wie es am Ende aussehen wird. Vielleicht schaut ja auch nur die Zusammenstellung jetzt gut aus und am Ende finde ich es absolut Ka…tastrophal :D, wenn die Muse es ausspuckt. Deine Schrift gefällt mir aber auch wirklich gut. Und ich merke, dass ich, obwohl ich eine Schwäche für Handlettering, Schnörkel und Vintage habe, doch immer wieder bei klaren Linien/ Schriften hängen bleibe bzw. die Kombination daraus sehr mag. Wenn Du mit dem Umgestalten und Hosting startest, sag auf jeden Fall mal Bescheid, wie es Dir so ergeht und für was Du Dich entscheidest. Liebe Grüße nach Südost 🙂

      Gefällt mir

    • Liebe Undine, ich freue mich über Dein Feedback. Es hat ja Spaß gemacht, das alles aufzuschreiben. Von Mühe kann hier also nicht die Rede sein 😉

      Gefällt mir

  3. Wow, so viele Infos auf einmal. Danke dafür 😊 ich muss sagen, dass ich intuitiv wohl schon manches richtig gemacht habe. Das hat mich überrascht, es besteht also Hoffnung 😜 Creative Market ist natürlich oberklasse, da habe ich mich vor einigen Wochen angemeldet und könnte mich stundenlang durch die „Auslage“ klicken ❤ Deine Schriften Auswahl finde ich super, es passt total gut zusammen und ich bin echt gespannt wie alles am Ende ineinander greift 😃 Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Anna, vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Und es freut mich sehr, dass Du Dich zwischen den Zeilen wiederfindest. Ist ja auch für mich beruhigend, wenn die Intuition und die Ideen geteilt werden 🙂 Holst Du Dir bei Creative Market auch immer die Freebies? Die geometrischen Formen auf der Infografik sind von dort, genauso wie die Script Schrift. Ich bin auch schon sehr gespannt, wie das am Ende alles wird und wirkt. Im nächsten Beitrag geht’s ans Logo … 😀 Liebe Grüße

      Gefällt mir

  4. Pingback: DIY Handlettering Wandbild aus Holz | My thoughts are stars … | *sponsored* | mohntage

  5. Pingback: DIY Blog Relaunch #4: Step-by-step Logo Design | Die Neue, Fibonacci und der Ohrring | mohntage

Macht Lärm!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s