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DIY Origami Mobile | Flieg nicht zu hoch …

… die Küchendecke reicht völlig aus. Denn schließlich musste ich ja vorher mit Schlagbohrer bewaffnet auf die Leiter steigen und die Löcher vorbohren – so ganz hoch da oben … Gelohnt hat sich der Kampf gegen die Höhenangst aber allemal, denn das Origami-Mobile wirkt fast schon wie ein kleiner Kronleuchter direkt über dem Esstisch. Zwischendurch war sogar noch Zeit für einen weiteren Mini-Bilderrahmen. Aber jetzt kommen erstmal die „Zutaten“ und die Falttechnik für das Mobile:

Ihr braucht

  • Origamipapier
  • ein Kantholz 60cm lang
  • zwei Haken zum Eindrehen (Farbe nach Belieben)
  • weiße Bastelschnur
  • eine Rolle Angelschnur
  • weißer Lack
  • ein Pinsel
  • drei Schrauben und 3 Dübel Größe 5
  • einen Schlagbohrer mit Bohrkopf Größe 5
  • ein schöner Korkenzieher-Haselnuss-Ast
  • Quetschperlen in passender Farbe zu den Haken
  • eine Zange
  • eine Kugelschreibermine
  • ein Zollstock
  • ein Akkuschrauber
  • ein Hammer
  • eine Nähnadel
  • ein Stromtester

So schnell kann’s gehen:

Bohrt drei bis vier Löcher mit dem Bohrer durch das Kantholz. Dreht dabei den Bohrer ganz vorsichtig im Kreis, um am oberen Teil des Bohrlochs etwas mehr Holz zu entfernen. So entsteht eine kleine Aussparung – fast wie ein Trichter – und Ihr könnt die Schrauben später im Holz versenken, damit sie nicht aufsitzen. Die fertigen Löcher helfen Euch die Stellen zu markieren, an denen Ihr in die Decke bohren müsst. Da sie aber vermutlich ziemlich eng sind, schnappt Euch die Kugelschreibermine – die passt sicher durch das Bohrloch. Lackiert anschließend das Kantholz mit dem weißen Lack bzw. mit dem Lack, der zu Eurer Deckenfarbe passt 🙂

Solange der Lack trocknet, was durchaus eine gute Stunde dauern kann, könnt Ihr die Löcher bohren, Dübel einschlagen und die Vögel falten. (Ich habe Euch am Ende des Beitrags eine Step-by-Step-Bildergalerie eingefügt.)

Safety first!

Prüft zuerst, ob irgendwo in der Decke Stromleitungen entlanglaufen. Sonst habt Ihr – wenn Ihr da was anbohrt – wirklich ein Problem 🙂 Wenn Ihr dazu noch keinen super sicheren Stand habt oder nicht so viel Dreck machen wollt, schnappt Euch Mann/Frau/MitbewohnerIn oder NachbarIn zum Halten und Bohrdreck wegsaugen. 🙂 Es kann sein, dass Ihr – so wie ich – eine ziemlich feste Betondecke habt. Der Schlagbohrer schafft aber selbst das und erleichtert Euch die Arbeit. Ihr solltet vor dem Bohren den Dübel an die Bohrspitze halten, um abzuschätzen, wie tief Ihr bohren müsst. Nicht dass der Dübel in der Decke verschwindet.

Und weiter geht’s:

Ist der Lack trocken, könnt Ihr die beiden Haken hinein drehen und das Holz mit Schrauben und Akkubohrer an die Decke schrauben. Ihr könnt natürlich auch einen Schraubendreher nehmen, aber das geht auf Dauer ziemlich in die Arme 🙂

Nun ist es eigentlich schon fast geschafft. Ihr schnappt Euch nur noch etwas Schnur und bindet je ein Ende des Asts an je einen Haken. Die Angelschnur könnt Ihr mit Hilfe der Nähnadel durch den „Rücken“ der Vögel stechen. Nehmt die Schnur doppelt und schließt sie einmal am Rücken und einmal oben als Abschluss mit einer Quetschperle.

Wo Ihr die Vögel hinhängt, bleibt Euch überlassen. ❤

Für die Weihnachtszeit sind übrigens schon kleine gehäkelte Schneeflocken in Planung. 🙂

Origami-Vögel falten:

Da es vermutlich keinen Sinn machen würde, Euch zu „beschreiben“ wie Ihr falten müsst, habe ich die einzelnen Schritte fotografiert. (Sollte Euch das nicht reichen, gebt bei Youtube Origami Vogel ein – dort gibt es stellenweise wirklich sehr gut verständliche Videos.)

 

Das Känguru hängt mittlerweile auch über dem Esstisch und hat – da ich noch einen kleinen alten Bilderrahmen frei hatte – Gesellschaft von einem weiteren Känguru-Zitat und einem Hankler-Fish bekommen 😉

 

Ich freue mich wie immer wahnsinnig auf Kommentare, Feedback und Ausprobiertes, das Ihr super gerne hier verlinken dürft, wenn Ihr wollt! ❤

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